Manege frei!

108So hieß es am Samstagnachmittag, den 26. April, im Zentrum für Soziale Arbeit am Branderhoferweg. Um 15 Uhr ging zum ersten Mal der Vorhang auf und über 80 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene boten den Zuschauern ein abwechslungsreiches Zirkusprogramm.

Es war ein phantastischer Nachmittag und Abend. Die jungen Künstler haben es geschafft, die Zuschauer von Beginn an zu ihrem Publikum zu machen und sie im Zirkus „Festival der Kulturen“ mit ihren Darbietungen zu begeistern.

Alter, Kulturen und Nationalitäten spielten keine Rolle, sondern nur die Freude, der Spaß und die Lust am gemeinsamen Tun war auschlaggebend für dieses wunderbare Projekt. Jedes Kind und jeder Jugendliche hat seine Rolle gefunden, ob bei der Akrobatik, den Fakiren, bei den Clowns, den Zaubern, den Tänzern, auf dem Drahtseil, in der Schwarzlichtgruppe oder bei den Feuertänzern. Alle haben ihre „Kunststücke“ geübt, geprobt, eine ganze Woche lang und sich voller Lampenfieber auf die beiden Vorführungen am Samstag gefreut. Die Aufregung war bei allen groß. Das Zirkuszelt füllte sich zusehendes und die Show begann. 

Schon bei der Begrüßung durch Frau von Lossow, der Vorsitzenden des evangelischen Frauenvereins und der Einrichtungsleitung Frau und Herr Wilschewski wurden die Zuschauer durch mehrere Jugendliche noch in andern Sprachen begrüßt. Das Festival der Kulturen konnte beginnen.

Mitgerissen wurde das Publikum bei verschiedenen Tänzen, die unterschiedlich nicht sein konnten. Voller Rhythmus, kraftvoll und Lebhaftigkeit einerseits, anderseits verzaubernd durch anmutige Bewegung im Gleichklang mit orientalischer  Musik. Jede Darstellung erzählte ihre Geschichte und die Zuschauer spürten die Freude der Kinder und Jugendlichen.

Die Clowns brachten uns zum Lachen, und die Zauberer überraschten uns mit ihren Tricks. Bei den Akrobaten konnten wir erleben, wie Große und Kleine gemeinsam  verschiedene „Figuren“ bauen können. Einer konnte sich auf den anderen verlassen.

Am Trapez zeigten die Kinder und Jugendlichen mutig ihr Können und die Zuschauer waren sehr erstaunt über  die kunstvollen Darbietungen.

Ein Farbenspiel der besonderen Art wurde uns durch die Künstler der Schwarzlichtgruppe  dargeboten. Lichtklekse und Farben wirbelten durch die Manege und hinterließen bleibenden Eindruck.

Das Nagelbrett und auch die Scherben waren echt, die die Fakire bei ihrer Darstellung benutzten um ihrer „Prinzessin“ zu imponieren.

Ein Raunen ging durch die Zuschauer, als die Feuertänzer ihre Show zeigten. Feuerstangen flogen durch die Luft, ein tolles  Schauspiel, bis hin zum Feuerschlucken, war es aufregend und spannend.

Alles sah so leicht aus und doch wurde deutlich, dass es eine Menge an Übung gebraucht hat, bis die  Rollen so gut dargestellt werden konnten.

Die Ausgestaltung des abwechslungsreichen Programms durch die Künstler ließ uns staunen, lachen und es berührte unsere Herzen.

Beim großen Finale, bei dem alle Kinder und Jugendlichen mit ihren Betreuern zusammen in der Manege waren, wurde manchem Zuschauer erst deutlich, wie viele Kinder und Jugendliche am Zirkusfestival beteiligt waren. Unsere Kinder und Jugendlichen erfuhren durch den großen Beifall der Zuschauer viel Lob und  Anerkennung. Trotz der großen Anstrengung, und Aufregung, die es für die Kinder und Jugendlichen bedeutete, entstand eine Atmosphäre, die sie glücklich, zufrieden und stolz machte. Sie haben uns Zuschauern gezeigt, dass es auf vielfältige Weise möglich ist, miteinander Großartiges zu leisten.

Wir danken allen, die mitgeholfen haben, dieses Projekt Wirklichkeit werden zu lassen. „Schreiner Gildenstern“ mit seiner Truppe, als Zirkusfachmann, allen Mitarbeitern des Zentrums für Soziale Arbeit, die in der einen oder anderen Weise mit dazu beigetragen haben, dass unsere Kinder „Zirkus“ leben konnten. Dazu gehörte auch, sowohl für die Akteure als auch für die Zuschauer, dass es „rund um den Zirkus“ eine Zirkusatmosphäre gab, mit Zuckerwatte, Popcorn, Pommes usw.

Insbesondere gilt natürlich unser Dank unseren Spendern, der Familie Peters, ohne die ein solches Projekt gar nicht möglich geworden wäre.

Marlene Förster

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