„Notquartier“ eingerichtet für junge Flüchtlinge

Jeden Tag nimmt das Zentrum für soziale Arbeit im Moment zwei neue Flüchtlinge auf. Ein Andrang, der die aktuellen Plätze in den drei Wohngruppen und in den ambulanten Betreuungsmöglichkeiten weit übersteigt. Doch ein Aufnahmestopp würde bedeuten, die Jugendlichen weiterzuschicken in ungeklärte oder nicht situationsgerechte Unterbringungsformen.

Aus diesem Grund wurde der Mehrzweckraum des Zentrums kurzerhand umfunktioniert in einen Schlaf- und Aufenthaltsraum für 10 männliche Jugendliche über 14 Jahre. Vom Landesjugendamt LVR mit Zustimmung des Jugendamtes der Stadt Aachen wurde für dieses „Notquartier“ vom 1. Juli an eine befristete Betriebserlaubnis eingeholt.

Intensiv wird jedoch von allen Verantwortlichen darüber nachgedacht, welche künftigen Lösungen es für den anhaltenden Flüchtlingsandrang und für eine qualifizierte Betreuung der Kinder und Jugendlichen geben kann. Die Zeit drängt.

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