Ein Nachrück-Schulplatz auf „kurzen Dienstweg“

Hiwet Schule 003-NewsFür die vierzehnjährige H. war es ein trauriger Morgen. Während alle ihre Freundinnen und Freunde sich auf den Weg Richtung Schule machten, blieb das aus Eritrea geflüchtete Mädchen zurück im Zentrum. Lernen können – das steht bei ihr, wie bei den meisten unbegleiteten jungen Flüchtlingen, ganz oben auf der Wunschliste für das Leben in Deutschland.

Hs. Recht auf einen Schulplatz scheiterte an den enormen Flüchtlingszahlen, mit denen sich die Aachener Schulen zurzeit konfrontiert sehen. Trotzdem gab es für die junge Eritreerin ein schnelles Happy End, denn nachdem sich die ZfsA-Einrichtungsleitung an die Leiterin der Hauptschule Burtscheid Renate van den Boom gewandt hatte, gab es grünes Licht für den Besuch der Internationalen Förderklasse. Wieder einmal zeigte sich, dass der gute nachbarschaftliche Draht in Burtscheid funktioniert. Und dass es Menschen gibt, die das Motto: „Kein Kind zurück lassen“ in ihrem Bildungsauftrag ganz wörtlich nehmen.

Wir sagen herzlichen Dank für dieses schnelle, unbürokratische Handeln.

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