Adventsgottesdienst: „Ich bin angekommen, aber ich brauche Heimat.“

adventsgottesdienst_malickAdvent bedeutet Ankunft. Was aber ist, wenn meine Ankunft unerwünscht ist, wenn ich wieder und wieder abgewiesen werde? Eine Erfahrung, die viele junge Flüchtlinge dieser Tage auf ihren Odysseen durch Europa machen. Der von Pfarrer Redmer Studemund und den Mitarbeitern des Zentrums gestaltete Gottesdienst in der Immanuelkirche am vergangenen Sonntag erinnerte in der Lesung an den Einzug Jesus in Jerusalem. Geboren als Flüchtlingssohn wird er begrüßt als König des Friedens.

Ein adventliches Zeichen für alle Christen, aus Orten der Ankunft, Orte der Heimat zu machen. Nicht zuletzt für die jungen Flüchtlinge des ZfsA. Einige ihrer Lebensgeschichten waren auf Rollups lesbar und holten damit das Thema mitten in die Gemeinde. Beeindruckend auch die vier Impulse: Ich bin angekommen/Advent-Jesus zieht ein/Erfahrung von Abweisung und Heimat geben/Bündelung der Thematik.

Zum Ende des mit festlichen Adventsliedern und Trommelklängen eines Bewohners der ZfsA-Flüchtlingsgruppen musikalisch gestalteten Gottesdienstes nutzten viele BesucherInnen die Gelegenheit, bei Kaffee und Tee in den Austausch mit den anwesenden Flüchtlingen zu kommen. Pfarrer Martin Obrigkat informierte über die Spendenaktion der Stiftung Kirche und Diakonie, die auch die Flüchtlingsarbeit des Zentrums anteilig unterstützt.
Advent – eine hoffnungsfrohe Zeit!

Foto: Kathrin Albrecht

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