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Willkommen!

Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid steht für ein Netz von ineinandergreifenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. Durch fachkompetentes wie zugewandtes Handeln möchten wir besonders jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Weg in eine selbstbestimmte, positive Zukunft ermöglichen. Ihre Stärken zu sehen und sie als einzigartige Personen wertzuschätzen, ist der rote Faden in unserer über 160-jährigen diakonischen Geschichte. Mehr über uns.

Ein stets pünktlicher Nikolaus

Ein Blick auf die Landkarte und schnell ist klar, warum der Nikolaus immer pünktlich in Kornelimünster eintrifft. Ein schneller Schlitten und die nahegelegene „Himmelsleiter“ machen es möglich. Und so klopfte es auch am vergangenen Mittwoch wieder vernehmlich an der Haustür der Außenwohngruppe des ZfsA. Schwer bepackt betrat der Heilige Bischof Nikolaus das Wohnzimmer. Wie ein schwarzer Schatten neben ihm: Knecht Ruprecht. Das ungleiche Paar sorgte für gespannte Stille. Was würde wohl im Goldenen Buch vermerkt sein? Hatte der Nikolaus wirklich über jeden Tag Buch geführt? Zur großen Freude der Kinder waren es wohl überwiegend die guten Dinge, die er sich notierte hatte, denn jede Bewohnerin und jeder Bewohner sowie alle Pädagogen wurden mit einer Nikolaustüte beschenkt. Gerne wäre der Nikolaus noch geblieben, hätte von den leckeren Plätzchen genascht und sich mit Kakao gewärmt, aber der Terminkalender ließ ihm keine Wahl. An vielen Orten wurde noch erwartungsvoll auf das Gespann gewartet, nicht alle so gut erreichbar wie unser Haus in „Knolle“.  

Laufend für Kinder unterwegs

In der ganzen Region ist Peter Borsdorff bekannt als Mann „met de Duus“. Auf über 100.000 Laufkilometern gab er seine selbstgebastelte Spendendose nie aus der Hand und nahm gerne in Kauf, dass die Schritte Richtung Ziel immer schwerer wogen. Ganz aktuell brachte er die bekannte Spendendose beim ZfsA vorbei, den Inhalt patenterweise schon umgewandelt in einen Scheck. Die darauf notierte stolze Summe von 1.000 Euro soll helfen, das für 2018 geplante Zirkusprojekt des Zentrums umzusetzen. Aufmerksam gemacht auf dieses Projekt hatte ihn unsere Mitarbeiterin Silke Junggeburth, die mit ihrer Aktion „Wünsche werden wahr“ ebenfalls hilft, dieses Herzensprojekt unserer Kinder und Jugendlichen zu verwirklichen. Der Engel auf Laufschuhen, wie Peter Borsdorff, von einer Dürener Band musikalisch gewürdigt wurde, hat im Laufe seines Engagements bisher schon die unglaubliche Summe von über 1,7 Millionen Euro gesammelt. Und diese Spenden fließen stets eins zu eins an benachteiligte oder erkrankte Kinder und ihre Familien. Peter Borsdorff – ein absolutes Idol nicht nur in Sachen Sport! Wir sagen herzlichen Dank und laden natürlich ein, wenn es denn am Branderhofer Weg heißt: Manege frei.

Die ZfsA-Adventsfeier: eine runde Sache!

Der Advent ist die Zeit des Wartens und der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu. Dass Warten aber nichts mit Langeweile zu tun haben muss, zeigte sich am letzten Sonntag. Pünktlich mit dem Anzünden der ersten Kerze auf dem Adventskranz ging die traditionelle Adventsfeier des ZfsA in der Burtscheider Auferstehungskirche über die Bühne. Diese war denn auch der zentrale Ort eines abwechslungsreichen Geschehens. Tänze, Theaterstücke, Musik, Film- oder Gesangsbeiträge – alle Gruppen und AGs des Zentrums ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Das Publikum, bunt gemischt aus Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wusste das Programm sehr zu schätzen und begleitete mit herzlichem Applaus. Auf den Tischen, ebenfalls schon traditionell, die Leckereien der Back-AG. Wie jedes Jahr hatten sich ihre Mitglieder von zahlreichen Rezepten inspirieren lassen und feinstes Naschwerk produziert. Für zwei Besucher namens Maria und Josef war die Adventsfeier der Auftakt zu einer ausgiebigen Wanderung. Sie wird sie wie in den Jahren zuvor durch alle Gruppen des Zentrums führen, in ihrem Koffer Wünsche und Hoffnungen einsammelnd, bis sie zu Weihnachten die Krippe am Branderhofer Weg vervollständigen werden. Bis dahin ist die Zeit zwar noch lang, aber ganz sicher nicht langweilig.

24 Stunden mit unterschiedlichen Temperaturen und Temperamenten

Schnee: Für die einen das Schönste, was der Winter zu bieten hat. Für die anderen eine frostige Unbekannte. Genau in diesem Sinne war auch das Programm des 4. Grenzerfahrungs-Wochenendes für Jugendliche geplant. Wie gelingt es, sich auf neue Situationen einzulassen, mit Unbekannten ein Team zu bilden und das Fremdsein aufzulösen? Die Antworten darauf gaben 24 intensive Stunden in der Jungen Kirche Aachen. Schnell hatten erste Kennenlern-Aktionen am Morgen die gewohnten Gruppenstrukturen aufgelöst. Jugendliche aus Deutschland und solche mit Fluchterfahrungen mischten sich schon bei der Abfahrt zur Skihalle Neuss. Dort wurde es dann bei Eisstockschießen, Tauziehen, Slalom auf einem Pistenrad und ähnlichen Aktionen „ernst“ mit der Grenzerfahrung Schnee. Gut, dass dieser zwar ein kaltes, aber meist auch weiches Element ist. So kehrten alle 28 Teilnehmenden unversehrt nach Aachen zurück. In der Kirche folgte dann ein buntes, gut angenommenes Spieleprogramm. Leider kam es durch den heftigen Streit zwischen zwei Jugendlichen noch zu einer unerfreulichen Grenzerfahrung. Doch nach der sofortigen Intervention und Bearbeitung in der Gruppe ging das Programm wie geplant mit mitternächtlichem Kino weiter. Nach einer kurzen Nachtruhe und frühem Frühstück resümierten die Jugendlichen: eine fast durchweg gelungene Aktion! Und nicht wenige verabschiedeten sich mit neuen Adressen im Kalender. Unser herzlicher Dank gilt allen Mit-Organisatoren: dem Jugendreferat des ev. Kirchenkreises Aachen, der JuKi Aachen und der Kirchengemeinde Kornelimünster!

Foto: Dirk Vorderstraße (CC BY 2.0)

Die Post ist da!

Mehr als eine Million Briefe durchlaufen täglich das Aachener Briefzentrum. In der Regel genormt, handlich und mit Adressen versehen, die von Heinsberg im Norden bis Monschau im Süden reichen. In der letzten Woche jedoch stapelten sich ganz ungewohnte Formate in den Räumlichkeiten der Post. Kartons, Pakete, Kisten – alle gefüllt mit Haushaltsgegenständen – warteten darauf an nur eine Adresse geliefert zu werden. Und die hieß zu unserem Glück: Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Briefzentrums hatten sich dieses Jahr im Rahmen des von der Deutschen Post DHL Group ins Leben gerufenen „Global Volunteer Days“ dafür entschieden, die Jugendlichen unseres Zentrums zu unterstützen, die gerade im Begriff sind ihre erste eigene Wohnung zu beziehen. Vom Tischgrill bis zur Teekanne, vom Wasserkocher bis zum Wok, alles war willkommen und wurde freudig aus den Händen von Linda Groß, der Leiterin des Aachener Briefzentrums, entgegengenommen. Bereits seit einigen Jahren unterstützt die Belegschaft anlässlich des Global Volunteer Days Aachener Institutionen wie etwas das Tierheim. Umso schöner, dass dieses Jahr die Wahl der Belegschaft auf das ZfsA und unsere Auszugspläne schmiedenden Jugendlichen fiel. Danke an alle Postler und Postlerinnen mit Herz!

Halleluja – jetzt wird gerockt!

Ab und zu darf es in der besinnlichen Weihnachtszeit auch mal laut werden. Dann nämlich, wenn es Zeit ist für „Christmas Rock Benefiz 2017“. Oder um es genauer zu sagen: Am 14. Dezember um 19.00 Uhr geht in den Aachener Kurpark-Terrassen die Post ab. Dafür sorgen mit rockig-poppigem Weihnachtssound die Bands TREASONFELONY, UP Urban Project und CTA Candytrunk Alibi. Jede Band für sich ein musikalisches Erlebnis – zusammen ein nur an diesem Abend auszupackendes Weihnachtsgeschenk. Doch nicht nur die Zuhörer gehören zu den Beschenkten, sondern auch das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid. Denn alle drei bekannten Aachener Bands spielen zugunsten unserer Einrichtung, damit sich diverse Herzensprojekte  in absehbarer Zeit erfüllen lassen. Für ihr Heimspiel hoffen sie natürlich genau wie wir auf einen rappelvollen Saal. Dabei sein ist leicht – Tickets gibt es zum Vorverkaufspreis von 6,- Euro (Abendkasse 8,- Euro) sowohl bei den Kurpark-Terrassen, wie auch im ZfsA am Branderhofer Weg 14 (Mo.-Do. 8.00-16.00 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr). Also: Termin notieren oder besser noch bitte direkt eine Karte kaufen und sich freuen auf ein Konzert der Extraklasse!

St. Martin füllt den Herbst und die Herzen

Die Gleichung ist für viele Kinder ganz einfach: der Herbst – das ist St. Martin. Und mit jedem Blatt, das sich am Baum verfärbte, wurde der Chor der Martinssänger im ZfsA vielstimmiger. Klar, dass dann auch schon an den Laternen gebastelt wurde. Bunte Eulen und Windvögeln waren in diesem Jahr die Favoriten der Kindergartenkinder. Während sie mit viel Liebe geklebt, bemalt und beleuchtet wurden, blieb Zeit der Geschichte von St. Martin zu lauschen. Sie nachzuspielen am Martinsfeuer hatten sich die Vorschulkinder vorgenommen und entsprechend fleißig geprobt. So war die Zeit bis zum 17. November gut gefüllt. Das sehnsüchtig erwartete Martinsfest des ZfsA startete mit einem vom Arbeitskreis Werte und Glauben vorbereiteten Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche. Anschließend tanzten zu den Klängen einer Kapelle Hunderte von Lichtern durch das Gillesbachtal, geschwenkt von kleinen und großen Laternenträgern. Voran ganz traditionell: St. Martin auf seinem Pferd. Er führte den Zug sicher zum Pfarrheim und damit ans wärmende Feuer. In dessen Schein machten die künftigen Erstklässler die Geschichte des Bischofs von Tours lebendig. Seiner großherzigen Maxime „was meins ist, ist auch deins“ musste zum Glück nicht sofort gefolgt werden. Weckmänner, Kakao und Kinderpunsch war für alle in ausreichender Menge da. Das Vorbild des Teilens jedoch wird bestimmt über diesen erfüllten Abend hinaus wirken.

Inselfieber

Wie entstehen Gezeiten? Wie fühlt sich ein Seestern, wie ein Wattwurm an? Und warum ist die Traubenkirsche auf Spiekeroog gar nicht gerne gesehen? Diese Fragen können die neun jungen UrlauberInnen der Außenwohngruppe des ZfsA und ihre Begleiter nach acht spannenden Inseltagen nun locker beantworten. Als Gäste der Heinrich Pferdmenges-Stiftung logierte die Gruppe in dem Nationalpark Wattenmeer zugehörigen Apartments. Den Lebensraum Wattenmeer zu erkunden, zu verstehen und zu genießen stand dann auch ganz oben im täglichen Freizeitprogramm. Besuche im Naturkundehaus und in Aquarien, Wanderungen durchs Watt, Experimente unter dem Motto „Der Natur auf der Spur“ oder ein Ausflug mit dem Fischkutter inklusive tollen Blicken auf Seehunde und Kegelrobben – all dies machte „natürlich“ schlau und obendrein jede Menge Spaß.  Auch als tatkräftige Naturschützer hinterließ die ZfsA-Gruppe guten Eindruck. Mit Spaten, Astscheren und Messern rückte man der Traubenkirsche zu Leibe, die die heimischen Dünenpflanzen vertreibt. Das Inselfieber packte in diesen schönen Tagen wohl alle und so gilt ein herzliches „besten Dank leve Lüü“ nicht nur der Stiftung als Sponsor, sondern auch Dr. Stephan Zaum für die Vermittlung.

Ein Fest im Sinne Luthers

Endlich war er da: der Gedenktag zu 500 Jahre Reformation. Das Datum hatte schon lange im Kalender vieler ZfsA-Gruppen gestanden. Dementsprechend fröhlich und erwartungsvoll gestimmt pilgerten die Kinder und Jugendlichen zur Auferstehungskirche am Kupferofen, wo der evangelische Kirchenkreis Aachen zu einem bunten Reformationsfest willkommen hieß. Auf den Familiengottesdienst folgte das gesellige Beisammensein der rund 250 Gäste und Gemeindemitglieder. Dabei stellten sich der vom ZfsA organisierte Kuchenstand und die Außenfeuerstelle als geschätzte Anlaufpunkte heraus. Kein Krümmel blieb übrig von den Köstlichkeiten, die die Wohngruppen des Zentrums frisch gebacken hatten. Für das von ihnen vorbereitete Stockbrot wäre wohl auch Martin Luther ans Feuer getreten. Die Geschichtsbücher zeichnen jedenfalls das Bild eines Mannes, der die einfachen Dinge zu schätzen wusste und den Prunk ablehnte. Und vermutlich hätte er dann – wie die meisten Festbesucher am Dienstag – sofort das Gespräch mit seinen Nachbarn gesucht. Die wärmende Atmosphäre der Feuerstelle führt jedenfalls zu zahlreichen schönen Begegnungen. Dass auch der Auf- und Abbau weniger Arbeit denn Vergnügen war, ist dem Einsatz verschiedener Jugendlicher und den begleitenden MitarbeiterInnen zu danken. Sie hinterließen ganz im Sinne Luthers eine „aufgeräumte Kirche“.

So schön kann frühes Aufstehen sein …

… zumindest dann, wenn ein atemberaubender Sonnenaufgang durchs Hüttenfenster leuchtet und ein kräftiges Bergwanderer-Frühstück wartet. Solch einen tollen Tagesauftakt musste sich die achtköpfige Wandertruppe der IPG 1 allerdings erst mit etlichen Höhenmetern verdienen. Gestartet wurde dazu im Kleinwalsertal nach einer letzten Nacht in einem richtigen Bett. Am Tag 1. der Tour hieß das Ziel Fiderepasshütte und sie wurde nach langem Marsch, aber auch einer stärkenden Pause auf der Kuhgerenalm, ziemlich müde erreicht. In diesem Zustand wird auch ein Matratzenlager zu einem traumhafter Ort, vorausgesetzt die Schnarcher schweigen still.  An die Grenzen von Mut und Motivation führte dann Tag 2. Die Fiderescharte wollte bewältigt sein, bevor nach weiteren Anstiegen die Mindelheimer Hütte wartete. Erstaunlicherweise fand der eine oder andere sogar noch Kraft zu einem nicht wenig anspruchsvollen Abendspaziergang. Nun schon bestens eingelaufen, blieb am Tag 3. Zeit, eine Herde Steinböcke zu beobachten. Zum Nachmittag empfing die Widdersteinhütte die ZfsA-Wanderer mit einem gemütlichen Ofenfeuer. Seine Wärme hätten wohl alle gerne mitgenommen, denn Tag 4. brachte Wind und Regen und machte damit den Abstieg zu einer ungemütlichen, aber umso schnelleren Angelegenheit.

Einmal mehr hat diese Tour bewusst gemacht: Die Berge fordern, die Berge geben Kraft. Vor allem dann, wenn sich Eltern und Kinder als Team auf den Weg machen. Unser Dank, dieses zu erfahren,  gilt der Lancom Systems GmbH aus Würselen und ihrer großzügigen Spende.

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