Ein stets pünktlicher Nikolaus

Ein Blick auf die Landkarte und schnell ist klar, warum der Nikolaus immer pünktlich in Kornelimünster eintrifft. Ein schneller Schlitten und die nahegelegene „Himmelsleiter“ machen es möglich. Und so klopfte es auch am vergangenen Mittwoch wieder vernehmlich an der Haustür der Außenwohngruppe des ZfsA. Schwer bepackt betrat der Heilige Bischof Nikolaus das Wohnzimmer. Wie ein schwarzer Schatten neben ihm: Knecht Ruprecht. Das ungleiche Paar sorgte für gespannte Stille. Was würde wohl im Goldenen Buch vermerkt sein? Hatte der Nikolaus wirklich über jeden Tag Buch geführt? Zur großen Freude der Kinder waren es wohl überwiegend die guten Dinge, die er sich notierte hatte, denn jede Bewohnerin und jeder Bewohner sowie alle Pädagogen wurden mit einer Nikolaustüte beschenkt. Gerne wäre der Nikolaus noch geblieben, hätte von den leckeren Plätzchen genascht und sich mit Kakao gewärmt, aber der Terminkalender ließ ihm keine Wahl. An vielen Orten wurde noch erwartungsvoll auf das Gespann gewartet, nicht alle so gut erreichbar wie unser Haus in „Knolle“.  

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Laufend für Kinder unterwegs

In der ganzen Region ist Peter Borsdorff bekannt als Mann „met de Duus“. Auf über 100.000 Laufkilometern gab er seine selbstgebastelte Spendendose nie aus der Hand und nahm gerne in Kauf, dass die Schritte Richtung Ziel immer schwerer wogen. Ganz aktuell brachte er die bekannte Spendendose beim ZfsA vorbei, den Inhalt patenterweise schon umgewandelt in einen Scheck. Die darauf notierte stolze Summe von 1.000 Euro soll helfen, das für 2018 geplante Zirkusprojekt des Zentrums umzusetzen. Aufmerksam gemacht auf dieses Projekt hatte ihn unsere Mitarbeiterin Silke Junggeburth, die mit ihrer Aktion „Wünsche werden wahr“ ebenfalls hilft, dieses Herzensprojekt unserer Kinder und Jugendlichen zu verwirklichen. Der Engel auf Laufschuhen, wie Peter Borsdorff, von einer Dürener Band musikalisch gewürdigt wurde, hat im Laufe seines Engagements bisher schon die unglaubliche Summe von über 1,7 Millionen Euro gesammelt. Und diese Spenden fließen stets eins zu eins an benachteiligte oder erkrankte Kinder und ihre Familien. Peter Borsdorff – ein absolutes Idol nicht nur in Sachen Sport! Wir sagen herzlichen Dank und laden natürlich ein, wenn es denn am Branderhofer Weg heißt: Manege frei.

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Die ZfsA-Adventsfeier: eine runde Sache!

Der Advent ist die Zeit des Wartens und der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu. Dass Warten aber nichts mit Langeweile zu tun haben muss, zeigte sich am letzten Sonntag. Pünktlich mit dem Anzünden der ersten Kerze auf dem Adventskranz ging die traditionelle Adventsfeier des ZfsA in der Burtscheider Auferstehungskirche über die Bühne. Diese war denn auch der zentrale Ort eines abwechslungsreichen Geschehens. Tänze, Theaterstücke, Musik, Film- oder Gesangsbeiträge – alle Gruppen und AGs des Zentrums ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Das Publikum, bunt gemischt aus Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wusste das Programm sehr zu schätzen und begleitete mit herzlichem Applaus. Auf den Tischen, ebenfalls schon traditionell, die Leckereien der Back-AG. Wie jedes Jahr hatten sich ihre Mitglieder von zahlreichen Rezepten inspirieren lassen und feinstes Naschwerk produziert. Für zwei Besucher namens Maria und Josef war die Adventsfeier der Auftakt zu einer ausgiebigen Wanderung. Sie wird sie wie in den Jahren zuvor durch alle Gruppen des Zentrums führen, in ihrem Koffer Wünsche und Hoffnungen einsammelnd, bis sie zu Weihnachten die Krippe am Branderhofer Weg vervollständigen werden. Bis dahin ist die Zeit zwar noch lang, aber ganz sicher nicht langweilig.

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24 Stunden mit unterschiedlichen Temperaturen und Temperamenten

Schnee: Für die einen das Schönste, was der Winter zu bieten hat. Für die anderen eine frostige Unbekannte. Genau in diesem Sinne war auch das Programm des 4. Grenzerfahrungs-Wochenendes für Jugendliche geplant. Wie gelingt es, sich auf neue Situationen einzulassen, mit Unbekannten ein Team zu bilden und das Fremdsein aufzulösen? Die Antworten darauf gaben 24 intensive Stunden in der Jungen Kirche Aachen. Schnell hatten erste Kennenlern-Aktionen am Morgen die gewohnten Gruppenstrukturen aufgelöst. Jugendliche aus Deutschland und solche mit Fluchterfahrungen mischten sich schon bei der Abfahrt zur Skihalle Neuss. Dort wurde es dann bei Eisstockschießen, Tauziehen, Slalom auf einem Pistenrad und ähnlichen Aktionen „ernst“ mit der Grenzerfahrung Schnee. Gut, dass dieser zwar ein kaltes, aber meist auch weiches Element ist. So kehrten alle 28 Teilnehmenden unversehrt nach Aachen zurück. In der Kirche folgte dann ein buntes, gut angenommenes Spieleprogramm. Leider kam es durch den heftigen Streit zwischen zwei Jugendlichen noch zu einer unerfreulichen Grenzerfahrung. Doch nach der sofortigen Intervention und Bearbeitung in der Gruppe ging das Programm wie geplant mit mitternächtlichem Kino weiter. Nach einer kurzen Nachtruhe und frühem Frühstück resümierten die Jugendlichen: eine fast durchweg gelungene Aktion! Und nicht wenige verabschiedeten sich mit neuen Adressen im Kalender. Unser herzlicher Dank gilt allen Mit-Organisatoren: dem Jugendreferat des ev. Kirchenkreises Aachen, der JuKi Aachen und der Kirchengemeinde Kornelimünster!

Foto: Dirk Vorderstraße (CC BY 2.0)
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Die Post ist da!

Mehr als eine Million Briefe durchlaufen täglich das Aachener Briefzentrum. In der Regel genormt, handlich und mit Adressen versehen, die von Heinsberg im Norden bis Monschau im Süden reichen. In der letzten Woche jedoch stapelten sich ganz ungewohnte Formate in den Räumlichkeiten der Post. Kartons, Pakete, Kisten – alle gefüllt mit Haushaltsgegenständen – warteten darauf an nur eine Adresse geliefert zu werden. Und die hieß zu unserem Glück: Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Briefzentrums hatten sich dieses Jahr im Rahmen des von der Deutschen Post DHL Group ins Leben gerufenen „Global Volunteer Days“ dafür entschieden, die Jugendlichen unseres Zentrums zu unterstützen, die gerade im Begriff sind ihre erste eigene Wohnung zu beziehen. Vom Tischgrill bis zur Teekanne, vom Wasserkocher bis zum Wok, alles war willkommen und wurde freudig aus den Händen von Linda Groß, der Leiterin des Aachener Briefzentrums, entgegengenommen. Bereits seit einigen Jahren unterstützt die Belegschaft anlässlich des Global Volunteer Days Aachener Institutionen wie etwas das Tierheim. Umso schöner, dass dieses Jahr die Wahl der Belegschaft auf das ZfsA und unsere Auszugspläne schmiedenden Jugendlichen fiel. Danke an alle Postler und Postlerinnen mit Herz!

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