Irgendwie Anders – ist doch normal!

Irgendwie anders. Das war der 16. April dieses Jahres sicherlich. Wann sonst, gibt es wochentags eine Theatervorführung zu sehen? Wann sonst, stehen Kinder und Jugendliche des ZfsA als SchauspielerInnen auf der Bühne? Doch von vorn. Das preisgekrönte Kinderbuch „Irgendwie Anders“ wird seit mehr als 20 Jahren von jugendlichen Lesern heiß geliebt. Als durch die Kollekte der Diakonischen Kinder- und Jugendhilfe (EKiR) die Möglichkeit bestand, unter professioneller Anleitung ein Theaterstück einzustudieren, war der Favorit schnell klar.

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Showtime im besten Sinne

„Jeder von uns ist etwas Besonderes und keiner ist so wie die anderen.“ Es ist Zirkusdirektor P.T. Barnum alias „The greatest showman“, der diese Worte spricht. Ins Drehbuch hätten sie ihm auch die Kindern und Jugendlichen des ZfsA schreiben können. Denn in der Beschäftigung mit dem vom Arbeitskreis Glaube und Werte ausgewählten Jahresthema „Das bin ich“ ist dies die zentrale Quintessenz. Jeder möchte von anderen so wahrgenommen und akzeptiert werden, wie er ist. Aber welche Eigenarten, welche Träume kennzeichnen uns, was macht uns als Person aus? Über diese Fragen hatten sich alle Teilnehmenden ihre Gedanken gemacht und Schilder gemalt. Präsentiert wurden sie nach der thematischen Einführung durch Günter Kriescher, Redmer Studemund und Markus Henz in einer Tanzchoreografie. Die naheliegende Musikauswahl: der preisgekrönte Titelsong des Films „This is me“. Danach tobte und tanzte das Hollywoodmusik-Märchen „The Greatest Showman“ über die Leinwand. Bereits zum vierten Mal hatte uns das Aachener Cineplex zur „Kino-Kirche“ eingeladen − gefeiert natürlich auch diesmal mit Popcorn, Getränken und jeder Menge Filmvergnügen. Herzlichen Dank den Kinomachern!

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Minnie, Mickey & Co. im närrischen Modus


„Wir halten zusammen“ lautete dieses Jahr das Karnevalsmotto des ZfsA. Keine Floskel, sondern „pratschjecke“ Realität im ZfsA. Dass zeigte sich schon in der arbeitsintensiven Vorbereitung auf den Tulpensonntagszug. In allen Gruppen fanden sich tatkräftige Hände und kreative Köpfe. Unter der Regie des Bewohnerparlaments wurden die schwarz-roten Disney-Kostüme gestaltet, passende Autobanner entworfen und nicht zuletzt kiloweise Kamelle verpackt. Gekitzelt von jeder Menge Vorfreude trafen sich alle jungen Karnevalisten erstmals am Zugtag zu einer kleinen Einstimmungsparty im Haupthaus. Gut eingesungen ging es dann bei fiesem Nieselregen zum Zugaufstellen. Doch pünktlich zum Start um 11.11 Uhr stoppte die himmlische Bewässerung und über 110 Gruppen zogen ausgelassen durch Oche. Mit Startnummer 43 fast mittendrin die große Truppe des ZfsA. Ein tolles Bild des friedlichen und fröhlichen Miteinanders!

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Trödeln und helfen – die „Pusteblume“ kann’s!

Eine Pusteblume will bekanntermaßen in die Welt hinaus. Sie wirbelt ihre Samen durch die Luft und bringt so überall das herrliche Löwenzahngelb zum Leuchten. Auch die Eltern des Aachener Familienzentrum Pusteblume lassen seit zehn Jahren die Früchte ihrer Flohmärkte nicht nur der eigenen Kita zugute kommen, sondern streuen den Erlös großzügig zugunsten anderer Einrichtungen. Dieses Mal durfte sich die Intensivpädagogische Gruppe 2 des ZfsA über eine Spende von 500 Euro freuen. Wofür das Geld genutzt werden soll, steht schon fest: Der Speicher des Hauses soll aufgefrischt werden mit einem selbst gestalteten Grafiti als Highlight. Dass die IPG 2 nun ihre Pläne verwirklichen kann, verdankt sie dem guten Kontakt einer Mitarbeiterin zu ihrem ehemaligen Arbeitgeber, dem Familienzentrum Pusteblume und ihrem damaligen Engagement im Flohmarktteam. Das ist auch in diesem Jahr wieder aktiv. Am 11. Mai wird wieder fleißig gehandelt auf dem Kindersachenflohmarkt am Mattschö-Moll-Weg. Wir wünschen einen tollen Trödeltag und sagen lieben Dank!

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Mit Kindern trauern können

Jeder Mensch kennt Trauer aus eigenem Erleben. Dennoch ist es in der Pädagogik oftmals noch ein vernachlässigtes Thema. Dem wirkt das ZfsA mit dem Seminar „Praktische Handlungsempfehlungen für den Trauerumgang im pädagogischen Kontext“ entgegen. Ganz wesentlich dabei: der Selbst- und Praxisbezug. Persönliche Verluste und Trennungserfahrungen werden reflektiert, sich über die erlebte Trauer ausgetauscht. Dies einbeziehend werden den Teilnehmenden Methoden und Fachwissen an die Hand gegeben, um trauernden Menschen ein sensibler Wegbegleiter zu sein. Da natürlich auch Kinder und Jugendliche von leidvollen Erfahrungen nicht verschont bleiben, geht es auch um die altersgerechte Anpassung von Trauerbegleitung und Unterstützungsangeboten. Jungen Menschen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre Gefühle auszudrücken, denn nur Emotionen helfen, eine Situation wirklich begreifen und einordnen zu können. Da das Interesse in der Mitarbeiterschaft des Zentrums groß ist, findet das Seminar im Januar bereits zum dritten Mal statt.

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