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Willkommen!

Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid steht für ein Netz von ineinandergreifenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. Durch fachkompetentes wie zugewandtes Handeln möchten wir besonders jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Weg in eine selbstbestimmte, positive Zukunft ermöglichen. Ihre Stärken zu sehen und sie als einzigartige Personen wertzuschätzen, ist der rote Faden in unserer über 160-jährigen diakonischen Geschichte. Mehr über uns.

Ein Reisepass geht auf Reise

Reisen verbindet Menschen. Doch während die Heiligen Drei Könige einfach dem Stern über Staatsgrenzen hinweg nach Bethlehem folgten, öffnet sich heute der Schlagbaum nur dem, der das richtige Dokument mit sich führt. Dies jedenfalls galt, bis Corona auf den Plan trat. Nun heißt es – ob mit oder ohne Reisepass – auch für die Kinder und Jugendlichen des ZfsA: stay at home. Sie vermissen weniger ferne Länder als die alltäglichen Begegnungen mit ihren Freunden aus den anderen Wohngruppen des Zentrums. Um dennoch in Verbindung zu bleiben, wurden in den letzten Wochen von allen Bewohnern und Bewohnerinnen Reisepässe gebastelt. Mutet der Umschlag noch amtlich an, wird es auf den Innenseiten kreativ und persönlich. Selbstgestaltete Porträts, weitergereichte gute Wünsche und die geplante Reiseroute füllen die Seiten des Passes. Fertiggestellt geht es auf Tour. Und natürlich gibt es von jeder Gruppe einen Stempel, in die mit viel Neugierde und Freude studierten Pässe. Während sie nach vielen Stationen zu ihren Besitzern zurückkehren werden, bleibt in jeder Gruppe ein mitgeschicktes Windlicht zurück. Abends angezündet, signalisiert das Licht die Verbundenheit aller ZfsAler in diesen nicht einfachen Tagen.

Das etwas andere Zeugnis

Sommerferien – das heißt immer auch Zeugniszeit. Doch in diesem Jahr ist alles ein wenig anders. Nach vielen Wochen des Homeschooling ist es noch zwiespältiger als sonst, Leistungen in abstrakten Zahlen auszudrücken. Dabei hat diese außergewöhnliche Zeit jede Menge an Lernerfahrungen, Fortschritten und Kompetenzerweiterungen gebracht. Das jedenfalls haben die Pädagoginnen und Pädagogen der UMA-Verselbständigungsgruppe ganz deutlich registriert. Und genau deshalb haben sie den Bewohnern ein etwas anderes Zeugnis ausgestellt. Es soll den Jugendlichen bewusst machen, welch tolle Leistung sie in den zurückliegenden Monaten erbracht haben, mit welchen Charakterstärken und Talenten sie die schwierige Situation für sich und in der Gruppe gemeistert haben. Vielleicht hilft ein Blick darauf, wenn zukünftig an den eigenen Fähigkeiten gezweifelt wird oder eine nicht so gute Note aus der Schule mitgebracht wird. Schulnoten sind zwar wichtig, wichtiger aber ist herauszufinden, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen und sich dementsprechende Ziele zu setzen. Unsere UMA-Bewohner haben sich auf jeden Fall ein Zeugnis verdient, dass für ihren Erfolg im Leben spricht. 

Der Spaß am Spiel verbindet Golf und Musik

 

„Golf und Humor“ – wer seiner Stiftung einen solchen Namen gibt, räumt auf mit überholten Klischees. Kein elitärer Zirkel, sondern eine Gruppe von Menschen, die ihre sportliche Leidenschaft verbindet mit sozialem Engagement und Lebenslust. Und so passt unser Aachener Modern Music School-Projekt auch genau zu den Stiftungszielen. Kaum etwas erzeugt mehr Lebenslust als Musik, stärkt mehr das Selbstvertrauen, das Einfühlungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit als das Lernen eines Instruments. Bereits seit zwei Jahren können Kinder und Jugendliche des ZfsA – dank der finanziellen Unterstützung durch BABOR – bei der Modern Music School Einzelunterricht nehmen. Dass dieses stärkende und viel Begeisterung hervorrufende Projekt nun seine Fortsetzung findet, macht die großherzige Spende der Stiftung „Golf und Humor“ in Höhe von 5.000 Euro möglich. In der Golfsprache möchten wir Euch sagen: Ihr habt ein „Hole in one“ geschlagen. Besser könnte es nicht passen! 

Ein Dank in Ausnahmezeiten

Corona erzeugt in fast allen Bereichen unseres Lebens einen Ausnahmezustand. Viel wurde seither über „systemrelevante“ Menschen geschrieben und der Dank an sie gerichtet. Völlig zurecht standen etwa Pflegende der Krankenhäuser und der Seniorenhilfe auf einmal im Licht der Anerkennung. Doch auch die Mitarbeitenden in der Jugendhilfe leisten zurzeit Außergewöhnliches. Und auch ihr Einsatz bis an die Belastungsgrenze ist nicht selbstverständlich. Das jedenfalls sieht Lukas Okon – Leiter unserer IPG 2 – so und formulierte einen expliziten Dank an sein Team:

„Ich möchte mich ganz herzlich bei meinem Team der IPG 2 des Zentrums für soziale Arbeit Burtscheid bedanken.

Was meine KollegenInnen in den vergangenen Wochen geleistet, auf sich genommen haben und welch besondere Arbeit sie leisten, all das kann ich gar nicht beschreiben. Täglich kommen sie motiviert zur Arbeit, in die Wohngruppe, wo es immer neue Herausforderungen gibt. Strukturen schaffen, einhalten und den Kindern und Jugendlichen ein zu Hause geben. Sie sorgen dafür, dass die Kinder und Jugendlichen trotz aller Einschränkungen einen „normalen Alltag“ haben, denn das ist von großer Bedeutung.

In dieser schweren Zeit sorgen sie dafür, dass die Bewohner täglich betreut werden. Ich als Gruppenleitung, bin sehr froh darüber, solche Mitarbeiter zu haben, tolle KollegenInnen, auf die ich mich immer verlassen kann.

Durch dieses TEAM entsteht das Gefühl, dass wir gemeinsam viele Herausforderungen in unserem Bereich meistern können.

Ich kann nur für mich sprechen, aber ich bin mir sicher, dass viele Gruppen in unserer Einrichtung genauso denken. DANKE!“

Lukas Okon – Gruppenleitung IPG 2

Corona zeigt, was zählt

Der gewohnte Alltag ist passé. Auch im ZfsA wirbelt Corona die täglichen Routinen kräftig durcheinander. Keine Schule, kein Training im Verein, kein spontaner Besuch bei Freunden – stattdessen viel Zeit in der eigenen Wohngruppe. Dass sich diese gut nutzen lässt, bewies sichtbar unsere IPG 1. Ein eher unscheinbares Küchenbuffet wandelte sich in vielen Stunden handwerklicher Arbeit zu einem echten Hingucker fürs Esszimmer. Schleifen, wachsen, schmirgeln, pinseln, schrauben – alle Tätigkeiten wurden von den BewohnerInnen und pädagogischen BetreuerInnen gemeinsam mit Ausdauer und Ehrgeiz ausgeführt. Ein produktiver Zeitvertreib gegen Lagerkoller und Langeweile. Doch nicht nur große Aktionen sind in diesen Tagen gefragt. Auch kleine Überraschungen helfen, den Corona-Alltag zu verschönern. So fand jede Wohngruppe jüngst im Postfach einen bunten Umschlag mit der Aufschrift „Das Wir zählt“. Der Inhalt: eine Tüte Blumensamen. Ein Versprechen, dass Zukunft stattfindet – blühend und fröhlich – wenn wir uns zusammen darum kümmern. Danke dafür an unsere Inobhutnahme!

Kostbare „Flaschenpost“ von BABOR

Bei BABOR dreht sich im Normalfall alles um die Schönheit. Doch aktuell produziert der Aachener Kosmetikkonzern nicht nur Beauty-Produkte, sondern auch Handdesinfektionsmittel auf Hochtouren. Mehr als 15.000 Flaschen sind am hiesigen Standort bereits produziert worden. Es ist wie Geschäftsführer Horst Robertz es formuliert, ein kleiner, solidarischer Beitrag in der Corona-Krise.  Für das Zentrum für soziale Arbeit ist dieser „kleine“ Beitrag Gold wert. Die von BABOR kurzfristig gespendeten Flaschen helfen, Kids und Betreuer in den zahlreichen Wohngruppen zu schützen. Die Unterstützung kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn ein leergefegter Markt hatte alle zuvor getätigten Kaufgesuche ins Leere laufen lassen. Nun kann im ZfsA wieder dem Gebot der Stunde gefolgt werden: Hände waschen! Im Kampf gegen das Corona-Virus momentan eine der einfachsten, aber auch wichtigsten Schutzmaßnahmen. So wie wir durften sich noch weitere öffentliche Einrichtungen und Einsatzkräfte über die kostbare „Flaschenpost“ aus dem Hause BABOR freuen. Unser aufrichtiger Dank gilt allen an der Produktion und der Spende Beteiligten!

Alles wird JUH’t!

Ist der Regenschauer auch noch so heftig, irgendwann kommt wieder die Sonne heraus. Mit dieser Mut machenden Botschaft ist die Aktion „Alles wird gut“ ursprünglich in Italien gestartet. Seither haben sich die bunten Regenbogenbilder und -fahnen in allen von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern ausgebreitet. Auch im Haupthaus des ZfsA am Branderhofer Weg schmücken sie bereits viele Fenster. Die Kinder und Jugendlichen der Wohngruppen und unserer Montessori Kindertagesstätte haben sie gemalt, um den Vorbeigehenden Zuversicht und Freude zu schenken. Erlaubt haben sie sich dabei aber eine kleine Variation des Aktionsmottos. Im ZfsA heißt es: Alles wird JUH’t. Eine augenzwinkernde Anlehnung an den früheren Namen des Burtscheider Jugendhilfezentrums – kurz JUH. Mit den farbenfrohen Zeichnungen zeigen sich die jungen Künstler aber auch solidarisch. Sie sagen: Wir bleiben zuhause und schützen damit uns und andere. So spannt sich der Regenbogen zurzeit um die ganze Welt.

Immer wenn wir lachen stirbt irgendwo ein Problem

„LOL“ – das schreibt sich in der digitalen Welt schnell. In der realen Welt geht Kindern und Jugendlichen aus vielerlei Gründen oft das Lachen verloren. Dabei ist Lachen ein menschliches Grundbedürfnis. Es befreit, baut Stress ab, öffnet Türen, bringt Leichtigkeit und Freude ins Leben. Das zu spüren, ist stets Teil der Biographie-Arbeit im ZfsA. Eine intensive Auseinandersetzung mit positiven Emotionen ermöglichte ein Workshop im Rahmen des frisch gestarteten Projekts „Lachende Kinder und Jugendliche“. Angeleitet von einem Profi-Fotografen bannten die Teilnehmenden ihre Gedanken und Gefühle auf Polaroids. Beste Fotomotive lieferten eine Seifenblasen-Maschine, aufgebaut an der Stolberger Burg, und das Experimentieren mit Farbpulver auf dem Außengelände der Wohngruppen in Stolberg-Zweifall. Dann hieß es den richtigen Moment erwischen, um eindrucksvolle Bilder zu bekommen. Dass das gelungen ist, dokumentiert eine Ausstellung im Zentrum am Branderhofer Weg. Finanziert wurde der Workshop vom Aachener Kosmetikunternehmen BABOR. Ihnen ist es seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit, dass im ZfsA das Lachen zuhause ist. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön. Selbstverständlich auch an Foto Kleer, die dieses Projekt hervorragend umgesetzt haben.

Fotos: Foto Kleer (www.foto-kleer.de)

Unsere Weihnachtsengel: himmlisch-gut unterwegs!

Engel können bekanntermaßen an vielen Orten gleichzeitig erscheinen. Das bewiesen in den Adventswochen die „Weihnachtsengel“ des ZfsA. Sie sorgten wieder einmal für einen herrlich bunten Geschenkeberg unter den Wunschzettelbäumen im Super C der RWTH und im Aachener Rathaus. Ideengeber dieser schönen Aktionen sind der WIN-Lehrstuhl von Prof. Malte Brettel, Rotary International, die Jugendorganisation Rotaract und die Stadt Aachen. Auch Silke Junggeburths Facebook-Aktion „Wünsche werden wahr“ sprach wieder viele großherzige Menschen an. Wenn ihr „Schlitten“ beim ZfsA ankommt, gibt es auch dieses Jahr wieder viel auszupacken. Weihnachtliche Eigeninitiative bewiesen zudem Mitarbeiter der Firmen ModuleWorks und Aixtron, die private Spenden für unsere Bewohner sammelten. All diese liebevoll organisierten und tatkräftig durchgeführten Aktionen sorgen dafür, dass unsere jugendlichen Bewohner sowie die von unserer ambulanten sozialen Arbeit betreuten Kinder und Jugendlichen an Heiligabend einen Grund zum Strahlen haben. Unser Dank gilt Initiatoren und Spendern gemeinsam, sie alle zusammen sind das tolle Weihnachtsengel-Team des ZfsA.

10.000 Euro! BABOR spendet zum 27. Mal

(v.l.n.r.) Horst Robertz: Geschäftsführer BABOR; Jutta Kleine-Tebbe: ehemalige Verwaltungsratsvorsitzende BABOR; Burkhard Büttgen: päd. Vorstand; Corinna von Lossow: Vorsitzende des Aufsichtsrates vom ev. Frauenverein; Lars Adam: kaufm. Vorstand; Günter Kriescher: stellv. päd. Einrichtungsleiter; Ute von Lossow: Betreuung ehrenamtlicher Mitarbeiter im Zentrum für soziale Arbeit

Nein, es wird auch beim 27. Mal nie ein Routinetermin! Als Jutta Kleine-Tebbe und Horst Robertz am vergangenen Mittwoch dem ZfsA wiederum einen 10.000 Euro-Scheck überreichten, waren die Glücksgefühle beim Leitungsteam frisch und unverstellt. Für eine Einrichtung wie das Burtscheider Zentrum ist es ein unglaubliches Geschenk, ein Unternehmen wie BABOR als Wegbegleiter an der Seite zu haben und immer wieder auf die großzügige Unterstützung vertrauen zu können. In diesem Jahr wird die Weihnachtsspende des Aachener Kosmetikherstellers für die Bedarfe der Ambulanten Sozialen Arbeit des ZfsA eingesetzt. Ein Spielzimmer und ein Gesprächszimmer sollen Eltern und Kindern einen Wohlfühlrahmen bieten, in dem Familienarbeit und Erziehungsberatung stattfinden kann. Zudem fließt das Geld in ein individualpädagogisches Ferienangebot, das Eltern und Kinder gemeinsam auf Bergtour schickt. „Es ist schön zu sehen, wie Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern unvergessliche Erfahrungen machen, auf die sie auch in Zukunft werden zurückgreifen können“, freut sich BABOR Geschäftsführer Horst Robertz schon auf die Fortschreibung des Angebots in 2020. Und vielleicht steht dann auf einem Allgäuer Berg ein kleines Gipfelkreuz mit der Inschrift: Dank BABOR gemeinsam angekommen …

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