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Willkommen!

Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid steht für ein Netz von ineinandergreifenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. Durch fachkompetentes wie zugewandtes Handeln möchten wir besonders jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Weg in eine selbstbestimmte, positive Zukunft ermöglichen. Ihre Stärken zu sehen und sie als einzigartige Personen wertzuschätzen, ist der rote Faden in unserer über 160-jährigen diakonischen Geschichte. Mehr über uns.

Der DJHT in neuer Form – wir sind dabei!

Sich angemessen beim Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag zu präsentieren – das verlangte bisher den gekonnten Umgang mit Sackkarre, Zollstock, Klebeband und Rollups.
Nicht so in diesem Jahr, denn der zwischen dem 18. und 20. Mai stattfindende 17. DJHT geht erstmals rein digital über die Bühne. Arbeitslos ist das Vorbereitungsteam des ZfsA dennoch nicht.

Um dem interessierten Online-Publikum einen umfassender Einblick in die fachliche Arbeit möglich zu machen, sind Tools für den Live-Austausch wie Chats und Video-Chats ebenso vorbereitet wie ein Imagefilm und eine 360° Tour durch ausgewählte Räumlichkeiten des Zentrums.
Ganz im Sinne des Mottos „WIR MACHEN ZUKUNFT – JETZT!“ betreten wir aber nicht nur mediales Neuland, sondern präsentieren auch mit der Gruppe MORE* ein innovatives pädagogisches Angebot.

Die MORE*-Gruppe, die in Kürze bei uns startet, wird bundesweit zu den ersten betreuten LGBT-Wohngruppen (lesbisch, schwul, bisexuell, transgender) gehören. Und so gehört ein bisschen Premierenfieber ganz sicher zur diesjährigen Messeteilnahme, zumal der Fachkongress mit über 200 Anmeldungen intensive Diskussionen und einen lebendigen Wissenstransfer verspricht.

„Denn wenn et Trömmelchen jeht“ …

… dann startet üblicherweise in der Montessori-Kita des ZfsA – toll verkleidet und mit lautem Alaaf – der traditionelle Fettdonnerstags-Umzug der kleinen Narren durch das ganze Haus. Doch dieses Jahr ist bekanntermaßen nichts wie immer. Sich von Corona aber den Karneval gänzlich streichen zu lassen, das kam nicht in Frage.

Und siehe da: da knallten die Konfetti-Kanonen überall und schon bald waren Groß und Klein in einen glitzernden Konfettiregen getaucht. So stellte sich dann doch ein wenig närrisches Treiben ein. Genug auf jeden Fall, um das Karnevalsvirus gestärkt in den Erholungsurlaub zu schicken. Von da wird es sicher rechtzeitig zum nächsten Fettdonnerstags-Umzug zurückkehren und unsere „Kenger“ wieder mit Fantasie und Fröhlichkeit anstecken. 

Weihnachtsspenden – alles andere als selbstverständlich

Wegen Corona die Flügel hängen lassen? Nein, das kommt für echte Weihnachtsengel nicht in Frage. Und so starteten sie in den zurückliegenden Wochen erst recht durch. Sie stellten Wunschbäume auf im städtischen Rathaus, im Super C oder in Unternehmen, sammelten über Facebook Geschenke oder ließen sich tolle Ideen einfallen, wie gemeinsam einzulösende Freizeitgutscheine. Nicht jedem Engel, der unseren Kindern und Jugendlichen Freude bereitet hat, können wir persönlich danken. Stellvertretend für alle seien an dieser Stelle genannt: das Team der Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, der WIN-Lehrstuhl von Prof. Malte Brettel mit der Jugendorganisation „Rotaract“ der Rotary International, Silke Junggeburth von „Wünsche werden war“, die MitarbeiterInnen des Unternehmens ModuleWorks und unsere guten Nachbarn vom Verein Gut Branderhof. In einer Zeit, in der Rückzug zwangsweise angesagt ist, haben sie die jungen Bewohner und Bewohnerinnen des ZfsA nicht aus den Augen verloren. Das verdient einen besonderen Dank!

Der Frieden ist „ansteckend“

Wenn Viren Grenzen überschreiten, schlägt die Menschheit Alarm. Doch eine weltweite Ansteckungsgefahr kann auch Grund zur Freude sein. Etwa wenn das Bethlehemer Friedenslicht Land für Land erobert und im Advent alle Menschen guten Willens „ansteckt“ mit seiner Botschaft. Die lautet in diesem Jahr „Frieden überwindet Grenzen“. Traditionell wurde auch wieder am vierten Advent das Friedenslicht im Aachener Dom abgeholt und ins Haupthaus gebracht. Alle Wohngruppen werden ihre Kerzen bewusst daran entzünden. Schließlich müssen auch im Gruppenalltag oft genug Grenzen überwunden werden. Etwa wenn der Glaube, eine andere politische Meinung oder die Nationalität das Gemeinschaftliche zu trennen droht. Dann braucht es den Mut, aufeinander zuzugehen, tolerant, respektvoll und bereit für Kompromisse. Das Friedenslicht wird auf jeden Fall in der Weihnachtszeit ein leuchtender Appell sein, nicht neue Grenzen aufzubauen, sondern bestehende zu überwinden. Oder wie Mahatma Ghandi es formulierte: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“

Weil Liebe durch die Küche geht …

BABOR Geschäftsführer Horst Robertz setzte mit der diesjährigen Scheckübergabe eine beeindruckende Tradition der Unterstützung für das ZfsA fort. Links: Corinna von Lossow, Vorsitzende des Aufsichtsrats des ev. Frauenvereins. Rechts: Burkhard Büttgen, päd. Vorstand des ZfsA.

Am vergangenen Freitag war es wieder einmal soweit: BABOR-Geschäftsführer Horst Robertz überreichte – natürlich mit Corona konformen Abstand – dem ZfsA einen vorweihnachtlichen Scheck über 10.000 Euro. Dank der großherzigen Spende kann die Ambulante Soziale Arbeit (ASA) des Zentrums demnächst eine moderne Lehrküche einrichten. In ihr können Kinder und Jugendliche sich nicht nur als zukünftige Chefköche ausprobieren, sondern vor allem unter fachkundiger Anleitung Wissen über gesunde Lebensmittel und gesundes Essverhalten erwerben. Angesichts der wachsenden Problematik von Essstörungen erweitert die ASA damit ihr Angebot um einen ebenso sinnvollen wie Freude bereitenden Baustein. Lassen sich die Backöfen erst aufheizen, steht sicher bei den jungen Küchenprofis ein großes Herz auf dem Backzettel. Denn ein solches Dankeschön verdient die nun schon ins 28. Jahr gehende Tradition der Weihnachtsspende von BABOR allemal.

Auf Nikolaus ist trotz Corona Verlass

Vieles lässt sich in diesem Jahr im Homeoffice und per Videokonferenz erledigen. Der Besuch vom  Nikolaus gehört sicher nicht dazu. So zog der Heilige Bischof von Myra auch in diesem Jahr pünktlich mit seinen himmlischen und teuflischen Begleitern los, um die Kinder und Jugendlichen des ZfsA leibhaftig in ihren Wohngruppen zu besuchen. Wohlwissend um die Gefahren des fiesen Virus befolgte der Reisetross dabei jedoch alle Regeln des Abstandhaltens und klopfte statt an den Haustüren bewusst an den Gartenpforten. Dahinter wurden die Gäste von den Kindern schon sehnsüchtig erwartet und eingeladen, sich an den Feuerschalen zu wärmen. Dann wurde es ernst, das Goldene Buch wurde aufgeschlagen. Zum Glück jedoch standen Lob und Tadel meist in einem guten Verhältnis zueinander, so dass jeder in den Genuss eines geschenkten Weckmanns kam. Gemeinsam genoss man noch Kakao, Punsch und Kekse am Feuer, bevor das für das Rentier ausnahmsweise eingesprungene Pony den Nikolausschlitten weiterziehen musste. So konnte im ZfsA auch in diesem Jahr eine schöne weihnachtliche Tradition trotz Corona weitergeführt werden.

Unsere Adventsfenster strahlen ins Dunkle

Wie viele Fenster unser Haupthaus am Branderhofer Weg hat, wissen wohl die Wenigstens. Dass es mindestens 24 sind, werden spätestens am Heiligabend alle Besucher und Passanten mit Freude zur Kenntnis genommen haben. Doch unser Tipp: Schon ab dem 1. Dezember lohnt es sich, die abendliche Spazierrunde am Zentrum vorbeizuführen. Tag für Tag leuchtet an der Fassade ein Fenster mehr ins Dunkle. Jedes Adventsfenster ist individuell gestaltet, entspringt der Kreativität und Fantasie der jeweils zuständigen Wohngruppe. Bis zum 24. Dezember fügt sich so ein strahlender Adventskalender zusammen. Diese Aktion will für alle Burtscheider ein kleiner Ersatz sein, für das in diesem Jahr leider nicht mögliche Adventsfenstersingen. Still, aber vielleicht nicht weniger intensiv in der Wirkung. Schauen Sie bald einmal vorbei …

Ein Reisepass geht auf Reise

Reisen verbindet Menschen. Doch während die Heiligen Drei Könige einfach dem Stern über Staatsgrenzen hinweg nach Bethlehem folgten, öffnet sich heute der Schlagbaum nur dem, der das richtige Dokument mit sich führt. Dies jedenfalls galt, bis Corona auf den Plan trat. Nun heißt es – ob mit oder ohne Reisepass – auch für die Kinder und Jugendlichen des ZfsA: stay at home. Sie vermissen weniger ferne Länder als die alltäglichen Begegnungen mit ihren Freunden aus den anderen Wohngruppen des Zentrums. Um dennoch in Verbindung zu bleiben, wurden in den letzten Wochen von allen Bewohnern und Bewohnerinnen Reisepässe gebastelt. Mutet der Umschlag noch amtlich an, wird es auf den Innenseiten kreativ und persönlich. Selbstgestaltete Porträts, weitergereichte gute Wünsche und die geplante Reiseroute füllen die Seiten des Passes. Fertiggestellt geht es auf Tour. Und natürlich gibt es von jeder Gruppe einen Stempel, in die mit viel Neugierde und Freude studierten Pässe. Während sie nach vielen Stationen zu ihren Besitzern zurückkehren werden, bleibt in jeder Gruppe ein mitgeschicktes Windlicht zurück. Abends angezündet, signalisiert das Licht die Verbundenheit aller ZfsAler in diesen nicht einfachen Tagen.

Das etwas andere Zeugnis

Sommerferien – das heißt immer auch Zeugniszeit. Doch in diesem Jahr ist alles ein wenig anders. Nach vielen Wochen des Homeschooling ist es noch zwiespältiger als sonst, Leistungen in abstrakten Zahlen auszudrücken. Dabei hat diese außergewöhnliche Zeit jede Menge an Lernerfahrungen, Fortschritten und Kompetenzerweiterungen gebracht. Das jedenfalls haben die Pädagoginnen und Pädagogen der UMA-Verselbständigungsgruppe ganz deutlich registriert. Und genau deshalb haben sie den Bewohnern ein etwas anderes Zeugnis ausgestellt. Es soll den Jugendlichen bewusst machen, welch tolle Leistung sie in den zurückliegenden Monaten erbracht haben, mit welchen Charakterstärken und Talenten sie die schwierige Situation für sich und in der Gruppe gemeistert haben. Vielleicht hilft ein Blick darauf, wenn zukünftig an den eigenen Fähigkeiten gezweifelt wird oder eine nicht so gute Note aus der Schule mitgebracht wird. Schulnoten sind zwar wichtig, wichtiger aber ist herauszufinden, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen und sich dementsprechende Ziele zu setzen. Unsere UMA-Bewohner haben sich auf jeden Fall ein Zeugnis verdient, dass für ihren Erfolg im Leben spricht. 

Der Spaß am Spiel verbindet Golf und Musik

 

„Golf und Humor“ – wer seiner Stiftung einen solchen Namen gibt, räumt auf mit überholten Klischees. Kein elitärer Zirkel, sondern eine Gruppe von Menschen, die ihre sportliche Leidenschaft verbindet mit sozialem Engagement und Lebenslust. Und so passt unser Aachener Modern Music School-Projekt auch genau zu den Stiftungszielen. Kaum etwas erzeugt mehr Lebenslust als Musik, stärkt mehr das Selbstvertrauen, das Einfühlungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit als das Lernen eines Instruments. Bereits seit zwei Jahren können Kinder und Jugendliche des ZfsA – dank der finanziellen Unterstützung durch BABOR – bei der Modern Music School Einzelunterricht nehmen. Dass dieses stärkende und viel Begeisterung hervorrufende Projekt nun seine Fortsetzung findet, macht die großherzige Spende der Stiftung „Golf und Humor“ in Höhe von 5.000 Euro möglich. In der Golfsprache möchten wir Euch sagen: Ihr habt ein „Hole in one“ geschlagen. Besser könnte es nicht passen! 

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