Willkommen im
Zentrum für soziale Arbeit Burscheid!
Als zentrale Anlaufstelle bieten wir maßgeschneiderte Unterstützung für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien.
Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unserer Website umfassend über unsere vielfältigen Angebote zu informieren.

Sechs Tage voller Natur, Gemeinschaft und unvergesslicher Erlebnisse – unsere Hüttentour 2026 in den Allgäuer Alpen war ein echtes Highlight!
Mit 9 Jugendlichen und 3 Fachkräften starteten wir nach einer erholsamen ersten Nacht im Gästehaus Schlegel, welches uns mit seiner herzlichen Gastfreundschaft empfangen hat zu unserer viertägigen Tour.
Unser Bergabenteuer begann an der Talstation der Fellhornbahn. Von dort führte der erste Anstieg über rund 11 Kilometer und etwa 1.250 Höhenmeter hinauf zur Fiderepasshütte. Die Mühen wurden mit einer traumhaften Aussicht auf die beeindruckende Bergwelt der Allgäuer Alpen belohnt.
Am zweiten Tag wanderten wir zur Mindelheimer Hütte wo wir die zweite Nacht verbrachten. An nächsten Tag ging es weiter zur Rappenseehütte. An diesen beiden Etappen legten wir rund 15 Kilometer mit etwa 900 Höhenmetern zurück und erlebten ein spektakuläres Panorama und eine einzigartige Tierwelt. Steinböcke, Murmeltiere, Schneehühner und natürlich die vielen Kühe am Wegesrand sorgten immer wieder für besondere Momente.
Ein absolutes Highlight war das erfrischende Bad im glasklaren Rappensee – ein unvergessliches Erlebnis mitten in den Bergen. Genauso beeindruckend war die Gastfreundschaft auf den Hütten. Das hervorragende Hüttenessen stärkte uns jeden Tag für die nächste Etappe.
Am letzten Wandertag führte unser Weg über die Enzianhütte zum Freibergsee. Dort durfte ein weiterer Sprung ins Wasser natürlich nicht fehlen, bevor wir die letzten Kilometer bis zur Talstation der Söllereckbahn zurücklegten. Insgesamt bewältigten wir auf der Tour rund 42 Kilometer, etwa 2.200 Höhenmeter im Aufstieg und rund 2.600 Höhenmeter im Abstieg.
Doch nicht nur die sportliche Leistung machte diese Tour besonders. Die Jugendlichen stellten sich immer wieder neuen Herausforderungen, überwanden persönliche Grenzen und wuchsen an den gemeinsamen Erlebnissen. Der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe war beeindruckend – gegenseitige Unterstützung, Motivation und viele gemeinsame Lacher machten diese Tage zu etwas ganz Besonderem.
Den gelungenen Abschluss verbrachten wir erneut im Gästehaus Schlegel, wo wir die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal gemeinsam Revue passieren lassen konnten.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Sponsoren, die diese Hüttentour möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank geht an die Firma BABOR für ihre großzügige Unterstützung.
Diese Tour hat einmal mehr gezeigt: Gemeinsam lassen sich auch große Herausforderungen meistern. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour 2027!

Engel können bekanntermaßen an vielen Orten gleichzeitig erscheinen. Das bewiesen in den Adventswochen die „Weihnachtsengel“ des ZfsA. Sie sorgten wieder einmal für einen herrlich bunten Geschenkeberg unter den Wunschzettelbäumen im Super C der RWTH und im Aachener Rathaus. Ideengeber dieser schönen Aktionen sind der WIN-Lehrstuhl von Prof. Malte Brettel, Rotary International, die Jugendorganisation Rotaract und die Stadt Aachen. Auch Silke Junggeburths Facebook-Aktion „Wünsche werden wahr“ sprach wieder viele großherzige Menschen an. Wenn ihr „Schlitten“ beim ZfsA ankommt, gibt es auch dieses Jahr wieder viel auszupacken. Weihnachtliche Eigeninitiative bewiesen zudem die Mitarbeitenden der Firmen Bon Gelati Übach-Palenberg GmbH & Co. KG und der fka GmbH, die private Spenden für unsere Bewohner sammelten. All diese liebevoll organisierten und tatkräftig durchgeführten Aktionen sorgen dafür, dass unsere jugendlichen Bewohner*innen sowie die von unserer ambulanten sozialen Arbeit betreuten Kinder und Jugendlichen an Heiligabend einen Grund zum Strahlen haben. Unser Dank gilt Initiatoren und Spendern gemeinsam, sie alle zusammen sind das tolle Weihnachtsengel-Team des ZfsA.
Der Evangelische Frauenverein Aachen von 1850 blickt in diesem Jahr auf eine beeindruckende 175-jährige Geschichte zurück. Seit seiner Gründung durch engagierte evangelische Bürgerinnen im Jahr 1850 ist der Verein ein fester Bestandteil der sozialen Arbeit in Aachen – mit Wurzeln in christlicher Nächstenliebe und einem klaren Blick auf gesellschaftliche Notlagen.
Gegründet zu einer Zeit, in der es noch keine staatliche soziale Absicherung gab, war das Ziel der Gründerinnen von Anfang an: „Hilfe zur Selbsthilfe“. Mit Nähstuben, Suppenküchen und sogenannten Bewahrschulen schufen sie praktische Angebote für Frauen und Kinder in Not. Schon früh stellte sich der Verein nicht nur karitativ, sondern auch pädagogisch und strukturell auf – ein Ansatz, der ihn bis heute prägt.
Ein Meilenstein war die Errichtung des ersten Kinderheims 1861 in der Aureliusstraße, das bald 220 Kinder betreute. Später kamen Diakonissen zur Unterstützung, neue Einrichtungen wurden gebaut, und bis 1924 entwickelte sich der Verein zu einer sozialen Institution mit über 400 Mitgliedern. In der Hochphase wurden über 300 Kinder betreut und fast 200 Familien unterstützt – rein durch Spenden.
Die wechselvolle Geschichte des Vereins spiegelt auch die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche wider: Die Inflation von 1923, die Gleichschaltung durch das NS-Regime, der Zweite Weltkrieg. Doch der Verein überstand alle Krisen – auch durch Mut und kluge Entscheidungen: So konnte eine geplante Auflösung im Jahr 1943 durch einen Zufall verhindert werden.
Nach dem Krieg wuchs der Verein erneut – mit dem Bau eines Kinderheims in Burtscheid 1964 begann die moderne Phase. Seit 1999 gehört auch eine Montessori-Kita zum Angebot. 2003 kam der Bereich der ambulanten sozialen Arbeit hinzu, der heute 80 Familien betreut. Heute firmiert der Verein als Träger des Zentrums für soziale Arbeit Burtscheid. Mit einem breit aufgestellten Netzwerk aus stationären und ambulanten Angeboten und in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Aachen, ist der Verein in der gesamten Städteregion Aachen aktiv. Ob Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete, LGBT*-sensible Jugendhilfe, intensive Krisenintervention für Kleinkinder oder spezialisierte Gruppen für Kinder mit besonderen Bedarfen – der Verein bleibt am Puls der Zeit.

„175 Jahre Evangelischer Frauenverein Aachen – das ist nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Ausblick“, betont der Vorstand. „Wir sehen uns in der Verantwortung, neue gesellschaftliche Herausforderungen mutig und innovativ anzugehen – wie unsere Gründerinnen damals.“

Das Jubiläumsjahr wird mit verschiedenen Veranstaltungen gewürdigt, bei denen die Aachener Bevölkerung eingeladen ist, die Geschichte des Vereins kennenzulernen und seine aktuelle Arbeit zu erleben.
Bereits gestern haben sich unsere Mitarbeiter*innen Herr Büttgen, Herr Kriescher, Herr Lusetic und Frau Henn auf den Weg nach Leipzig gemacht. Warum Leipzig? Dort findet ab heute bis einschließlich Donnerstag 15.05. der 18. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag statt. Solltet ihr zufällig in der Nähe sein, kommt gerne vorbei, ihr findet uns in HALLE 2 am Stand B11. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Besucher und ihre Fragen.

Wir freuen uns auf das Zirkus-Projekt für unsere Bewohner*innen, welches wir von dem Geld im nächsten Jahr realisieren werden.


Wir bedanken uns ganz herzlich bei Golf und Humor für die großzügige Spende. Zur Übergabe am 14.11.2024 waren Frau Corinna v. Lossow (Aufsichtsratsvorsitzende), Herr Büttgen (päd. Vorstand) und Herr Lusetic (Fachbereichskoordinator traumazentrierte Pädagogik) in der Nobis Printen Filiale am Dom zugegen. Das Geld wird für die Neugestaltung des Außengeländes der psychoedukativen Außenwohngruppe Zweifall eingesetzt. Die Kinder dort freuen sich auf die neuen Spielgeräte!
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Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid wird getragen vom Evangelischen Frauenverein Aachen von 1850. Die karitative Trägerschaft erfüllt uns in Zeiten der zunehmenden Ökonomisierung von sozialen Diensten mit besonderem Stolz. Zumal diese Trägerschaft mehr ist als nur eine formale Struktur.


