Die Botschaft von „Eid al Adha“: grenzenlos vertrauen und helfen!

Der 1. September war für die meisten Deutschen ein normaler Freitag. Für die weltweit über 1,5 Milliarden Muslime dagegen war es ein spirituell wie emotional besonderer  Festtag. „Eid al Adha“ – das islamische Opferfest wurde überall zusammen mit Freunden und Gästen gefeiert. So auch im Zweifaller Haus des ZfsA. Gerade die muslimischen Jugendlichen des Zentrums, die ohne Verwandtschaft in Deutschland leben, freuten sich das Fest in großer Runde zu begehen. Denn gekommen waren Freunde aus allen ZfsA-Gruppen –  muslimisch und nicht-muslimisch. Jeder Gast wurde traditionell mit einem Glas Milch und einer Dattel begrüßt. Danach führten Koranzitate und islamische Bittgebete – stets von den Jugendlichen übersetzt aus dem Arabischen ins Deutsche und ins Paschtu – in die Feier ein. „Eid al Adha“ erinnert an die Prüfung Ibrahims, der sich bereit erklärte, seinen Sohn für Gott zu opfern. Dieses Vertrauen belohnte Gott und schickte ihm ein Schaf, um es an Stelle des Kindes zu opfern.  Die Themen Vertrauen, Versöhnung und Hilfsbereitschaft wurden noch weiter vertieft, bevor das Buffet alle Anwesenden einlud. Ebenso wie in der Musikauswahl spiegelte sich hier auf schönste Weise die kulturelle Vielfalt. In diesen Stunden gelang in Zweifall eine religiöse und kulturelle Annäherung, wie sie überall  auf der Welt wünschenswert wäre. Unser Dank gilt allen Helfern und Helferinnen, die das diesjährige „Eid al Adha“ so besonders gemacht haben.

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Ferienspaß ganz nah

Nicht immer muss es in die Ferne gehen, um schönsten Freizeitspaß und neue Eindrücke zu genießen. Das können die großen und kleinen Bewohner und Bewohnerinnen der KMVK-Apartments nach ihren Sommerferien nur bestätigen. Denn das Programm konnte sich sehen lassen. Den Start machte ein Ausflug ins Bubenheimer Spieleland. Zusammen mit den KMVK-Pädagoginnen wurde das riesige Spieleangebot sowie ein Picknick – allerdings unter stürmischen Bedingungen – genossen. Eine Woche später hieß es für die Kinder: aufsatteln! Auf dem Rücken zweier Ponys wurde der Aachener Stadtwald zur Kulisse für Abenteuer und spannende Naturentdeckungen. Wieder mit elektrischem Antrieb – nämlich per Euregiobahn – ging es ein paar Tage später gemeinsam mit den KMVK-Gruppen aus Burtscheid und Brand nach Herzogenrath. Von dort wanderte der fröhliche ZfsA-Tross Richtung Alsdorfer Tierpark und ließ sich auch von dicken Regenwolken den Spaß nicht verderben. Ein abwechslungsreicher Tag im Jülicher Brückenkopfpark sowie tolle Stunden auf dem Öcher Bend am Familientag machten die Ferienzeit rund und bunt. Über all diese Eindrücke wurde beim abschließenden Grillabend noch einmal ausführlich geplaudert. Fazit: Die Ferien vor der Haustür bekommen von den KMVK-Apartments eine ganz klare „Fünf-Sterne-Wertung“.

Foto: Günter Hentschel (CC BY-ND 2.0)
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Perfekte Burtscheider Aktionstage: Sonne von oben – Feuer von unten

 

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich Burtscheid in eine bunte Aktions- und Erlebniswelt. Zwischen Ferberpark, Kapellenplatz und Kurparkterrassen präsentierten sich nahezu alle ortsansässigen Vereine. Überall wurde gespielt, probiert, informiert und diskutiert. Mit von der Partie seit Jahren: das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid.

Am Stand sammelte sich stets eine interessierte Besucherschar, die mehr über die Arbeit des ZfsA erfahren wollte. Oder auch, um sich ein Stockbrot am offenen Feuer zu backen. Denn diese Attraktion punktete auch bei Temperaturen deutlich über der 20°-Marke. Dem ersten Biss ins heiße Brot schloss sich dann nicht selten die Frage nach unserem „Geheimrezept“ an. Dies verraten wir natürlich gern:

Stockbrot ohne Hefe (für ca. sechs Personen)

150 g Quark, 300 g Mehl, 6 EL Milch, 6 EL Öl, 1 Päckchen Backpulver und eine Prise Salz mischen.
Den Teig kurz aufquellen lassen. Nach Belieben Kräuter der Provence oder eine 7-Kräuter-Mischung (TK) unterheben.

Wir wünschen allen Stockbrotbäckern gutes Gelingen!

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Museumsdorf Kommern: Eintauchen in eine vergangene Welt

Ganz selbstverständlich steht es heute auf nahezu allen Frühstückstischen: frisches Brot. Doch wie sah es aus in der Generation unserer Urgroßeltern? Wie kamen sie ohne elektrischen Ofen und Rührgerät in den Genuss eines duftenden Brots? Die Bewohner der IPG 1 wollten dies genau wissen und machten sich zum Abschluss der Ferien mit ihren Müttern und begleitenden Pädagogen auf ins Freilichtmuseum nach Kommern. Dort wurde nicht lange studiert, sondern gleich probiert. Im vorgeheizten Dorfbackhaus bekam jeder eine Zinkschüssel, gefüllt mit den Zutaten für ein Sauerteigbrot. Mit hoch gerollten Ärmeln und Schweißtropfen auf der Stirn wurden 14 ansehnliche Teigkugeln geformt. Während sie dreißig Minuten in den „Gehkörbchen“  schwitzten, sammelten die Bäcker der IPG 1 das notwendige Brennholz. Nach rund einer Stunde Backzeit durfte jeder seinen Brotlaib wieder aus dem Steinofen ziehen. Da Selbstgemachtes immer doppelt gut schmeckt, war das Brot beim Picknick der absolute Renner. Beim anschließenden Schlendern vorbei am alten Schulhaus, Tante Emma Lädchen, bäuerlichen Katen, Schafen, Hühnern und Pferden war der Reiz dieser vergangenen Welt gut spürbar. Doch auch ihren Alltag mit der Bäckerei um die Ecke wissen die Mädchen und Jungen der IPG 1 nun deutlich mehr zu schätzen.

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Pius-Schüler backen Solidarität ganz einfach in Herzform

Wie Eigeninitiative geht – dafür hat die Klasse 9d des Bischöflichen Aachener Pius-Gymnasiums gerade ein eindrucksvolles Beispiel geliefert. Ihr Rezept: Eine gute Aktionsidee, ein fein abgeschmeckter Waffelteig und unermüdliche Bäcker. Das ließ am Ende 300 Euro in der Klassenkasse klingeln. Geld, das die Schülerinnen und Schüler nicht für eigene Wünsche, sondern für einen sozialen Zweck einsetzen wollten. Den fanden sie im gemeinsamen Austausch: Der Erlös sollte jungen geflüchteten Menschen zukommen. Nach eigenen Recherchen kontaktierte die 9d das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid bzw. unsere UMA-Gruppe. Schnell war ein Termin gefunden, um nicht nur die großzügige Spende zu überreichen, sondern auch um das Zentrum und die UMA-Gruppe kennenzulernen. In einer lebendigen Runde wurde über die Bedeutung von Flucht und Migration gesprochen, gewann die Lebensrealität von jungen geflüchteten Menschen ein persönliches Gesicht. Dass für die Spende bald der lang ersehnte Kicker Einzug halten wird, war für die Schülerinnen und Schüler gut nachvollziehbar. Und selbstverständlich wird das erste offizielle Kicker-Turnier gemeinsam mit der 9d organisiert und gefeiert werden. Meisterlich unterwegs sind sie für uns aber schon jetzt! Wir sagen: herzlichen Dank für die tolle Initiative und das Interesse!

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Mit uns auf dem Weg:

Wir danken unseren Sponsoren ganz herzlich!

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