Inselfieber

Wie entstehen Gezeiten? Wie fühlt sich ein Seestern, wie ein Wattwurm an? Und warum ist die Traubenkirsche auf Spiekeroog gar nicht gerne gesehen? Diese Fragen können die neun jungen UrlauberInnen der Außenwohngruppe des ZfsA und ihre Begleiter nach acht spannenden Inseltagen nun locker beantworten. Als Gäste der Heinrich Pferdmenges-Stiftung logierte die Gruppe in dem Nationalpark Wattenmeer zugehörigen Apartments. Den Lebensraum Wattenmeer zu erkunden, zu verstehen und zu genießen stand dann auch ganz oben im täglichen Freizeitprogramm. Besuche im Naturkundehaus und in Aquarien, Wanderungen durchs Watt, Experimente unter dem Motto „Der Natur auf der Spur“ oder ein Ausflug mit dem Fischkutter inklusive tollen Blicken auf Seehunde und Kegelrobben – all dies machte „natürlich“ schlau und obendrein jede Menge Spaß.  Auch als tatkräftige Naturschützer hinterließ die ZfsA-Gruppe guten Eindruck. Mit Spaten, Astscheren und Messern rückte man der Traubenkirsche zu Leibe, die die heimischen Dünenpflanzen vertreibt. Das Inselfieber packte in diesen schönen Tagen wohl alle und so gilt ein herzliches „besten Dank leve Lüü“ nicht nur der Stiftung als Sponsor, sondern auch Dr. Stephan Zaum für die Vermittlung.

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Ein Fest im Sinne Luthers

Endlich war er da: der Gedenktag zu 500 Jahre Reformation. Das Datum hatte schon lange im Kalender vieler ZfsA-Gruppen gestanden. Dementsprechend fröhlich und erwartungsvoll gestimmt pilgerten die Kinder und Jugendlichen zur Auferstehungskirche am Kupferofen, wo der evangelische Kirchenkreis Aachen zu einem bunten Reformationsfest willkommen hieß. Auf den Familiengottesdienst folgte das gesellige Beisammensein der rund 250 Gäste und Gemeindemitglieder. Dabei stellten sich der vom ZfsA organisierte Kuchenstand und die Außenfeuerstelle als geschätzte Anlaufpunkte heraus. Kein Krümmel blieb übrig von den Köstlichkeiten, die die Wohngruppen des Zentrums frisch gebacken hatten. Für das von ihnen vorbereitete Stockbrot wäre wohl auch Martin Luther ans Feuer getreten. Die Geschichtsbücher zeichnen jedenfalls das Bild eines Mannes, der die einfachen Dinge zu schätzen wusste und den Prunk ablehnte. Und vermutlich hätte er dann – wie die meisten Festbesucher am Dienstag – sofort das Gespräch mit seinen Nachbarn gesucht. Die wärmende Atmosphäre der Feuerstelle führt jedenfalls zu zahlreichen schönen Begegnungen. Dass auch der Auf- und Abbau weniger Arbeit denn Vergnügen war, ist dem Einsatz verschiedener Jugendlicher und den begleitenden MitarbeiterInnen zu danken. Sie hinterließen ganz im Sinne Luthers eine „aufgeräumte Kirche“.

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

So schön kann frühes Aufstehen sein …

 

… zumindest dann, wenn ein atemberaubender Sonnenaufgang durchs Hüttenfenster leuchtet und ein kräftiges Bergwanderer-Frühstück wartet. Solch einen tollen Tagesauftakt musste sich die achtköpfige Wandertruppe der IPG 1 allerdings erst mit etlichen Höhenmetern verdienen. Gestartet wurde dazu im Kleinwalsertal nach einer letzten Nacht in einem richtigen Bett. Am Tag 1. der Tour hieß das Ziel Fiderepasshütte und sie wurde nach langem Marsch, aber auch einer stärkenden Pause auf der Kuhgerenalm, ziemlich müde erreicht. In diesem Zustand wird auch ein Matratzenlager zu einem traumhafter Ort, vorausgesetzt die Schnarcher schweigen still.  An die Grenzen von Mut und Motivation führte dann Tag 2. Die Fiderescharte wollte bewältigt sein, bevor nach weiteren Anstiegen die Mindelheimer Hütte wartete. Erstaunlicherweise fand der eine oder andere sogar noch Kraft zu einem nicht wenig anspruchsvollen Abendspaziergang. Nun schon bestens eingelaufen, blieb am Tag 3. Zeit, eine Herde Steinböcke zu beobachten. Zum Nachmittag empfing die Widdersteinhütte die ZfsA-Wanderer mit einem gemütlichen Ofenfeuer. Seine Wärme hätten wohl alle gerne mitgenommen, denn Tag 4. brachte Wind und Regen und machte damit den Abstieg zu einer ungemütlichen, aber umso schnelleren Angelegenheit.

Einmal mehr hat diese Tour bewusst gemacht: Die Berge fordern, die Berge geben Kraft. Vor allem dann, wenn sich Eltern und Kinder als Team auf den Weg machen. Unser Dank, dieses zu erfahren,  gilt der Lancom Systems GmbH aus Würselen und ihrer großzügigen Spende.

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Verschieden als Personen – verbunden als Wertegemeinschaft

Wenn fast alle Wagen und Kleinbusse des ZfsA sich auf den Weg machen ist klar: Es ist Peace-for-JUH-Wochenende. Diesmal hieß das Ziel Ergeshausen, gelegen im rheinland-pfälzischen Naturpark Nassau. Mit gut 40 Personen – Kinder, Jugendliche, Mitarbeiter und Leitung – füllte sich das CVJM Ferienhaus Lindenmühle bis unters Dach. Ein unterhaltsames Kennenlernen bestimmte den Anreiseabend. Der Samstag und der Sonntag gestalteten sich dann im wahrsten Sinne „wert-voll“. Schnell wurde klar, die uns im ZfsA verbindenden Werte sind wie ein Puzzle. Es fügt sich zusammen aus den zentralen Begriffen: Toleranz, Respekt, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit und Gemeinsamkeit. In Kleingruppen wurde versucht zu begreifen, zu erfühlen und zu verstehen, was diese Werte in der Gesellschaft bedeuten und wie sie im eigenen Alltag gelebt werden können. Am Ende der Auseinandersetzung, die auch musikalische, künstlerische und spielerische Annäherungen einschloss, stand die Erkenntnis: Werte sind stets subjektiv  und persönlich definiert. Was aber alle im ZfsA als Wertegemeinschaft eint, ist die Hoffnung, den Sinngehalt dieser mitmenschlichen Werte zu leben und als bezeugtes Friedensversprechen in alle Gruppen zu tragen. Dass bei allem „geistigen Handanlegen“ das Leibliche nicht zu kurz kam, ist dem Einsatz von Heidi Auner und Marlene Förster zu danken. Ein toller Peace-for-JUH-Workshop, an den eine Würfelkonstruktion im Haupthaus noch eine Weile erinnern wird, hinterlässt hoffentlich bei allen Beteiligten und darüber hinaus einen bleibenden Eindruck.

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Wie leite ich eigentlich richtig …?

Keine einfache Frage für junge Gruppenleiter und -leiterinnen. Ihr fachliches Know-how können sie tagtäglich in der Praxis erproben und erweitern. Wer darin gut ist, nimmt meist eine Perspektive als Führungskraft in den Blick. Doch auch das Handwerkszeug zum Führen eines Teams will gelernt sein. Aus diesem Grund organisierten die ZfsA-Fachbereichskoordinatoren Gabriele Jungen-Imdieke und Guido Lusetic eine Inhouse-Schulung für die jungen KollegInnen. Inhalt des mehrstufigen Seminars: Die theoretische und praktische Vermittlung des Grundlagenwissens „Führen und Leiten“.

Auf dem abwechslungsreichen Programm standen Erfahrungsaustausch, szenisches Fallverstehen, Übungen und Diskussionen. Zwischen den Einheiten blieb genügend Zeit, das neu Gelernte anzuwenden und auch als Führungspersönlichkeit zu wachsen. Das zeigte sich vor allem bei der großen Abschlussveranstaltung Ende September. Hier stellten die Teilnehmenden im Rahmen von gruppendynamischen Übungen ihre Führungsqualitäten und oftmals auch ihre Nervenstärke unter Beweis. Zur Belohnung für das Engagement glühte der Grill und es ging zum gemütlichen Teil des Kurses über. Dieser „Nachwuchs“, da sind sich die beiden Mentoren sicher, wird einen guten Weg gehen – mit Spaß an Teambuilding und -führung!

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Mit uns auf dem Weg:

Wir danken unseren Sponsoren ganz herzlich!

Webdesign: XIQIT GmbH, Aachen
© Zentrum für soziale Arbeit, Aachen-Burtscheid