Die ZfsA-Adventsfeier: eine runde Sache!

Der Advent ist die Zeit des Wartens und der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu. Dass Warten aber nichts mit Langeweile zu tun haben muss, zeigte sich am letzten Sonntag. Pünktlich mit dem Anzünden der ersten Kerze auf dem Adventskranz ging die traditionelle Adventsfeier des ZfsA in der Burtscheider Auferstehungskirche über die Bühne. Diese war denn auch der zentrale Ort eines abwechslungsreichen Geschehens. Tänze, Theaterstücke, Musik, Film- oder Gesangsbeiträge – alle Gruppen und AGs des Zentrums ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Das Publikum, bunt gemischt aus Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wusste das Programm sehr zu schätzen und begleitete mit herzlichem Applaus. Auf den Tischen, ebenfalls schon traditionell, die Leckereien der Back-AG. Wie jedes Jahr hatten sich ihre Mitglieder von zahlreichen Rezepten inspirieren lassen und feinstes Naschwerk produziert. Für zwei Besucher namens Maria und Josef war die Adventsfeier der Auftakt zu einer ausgiebigen Wanderung. Sie wird sie wie in den Jahren zuvor durch alle Gruppen des Zentrums führen, in ihrem Koffer Wünsche und Hoffnungen einsammelnd, bis sie zu Weihnachten die Krippe am Branderhofer Weg vervollständigen werden. Bis dahin ist die Zeit zwar noch lang, aber ganz sicher nicht langweilig.

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24 Stunden mit unterschiedlichen Temperaturen und Temperamenten

Schnee: Für die einen das Schönste, was der Winter zu bieten hat. Für die anderen eine frostige Unbekannte. Genau in diesem Sinne war auch das Programm des 4. Grenzerfahrungs-Wochenendes für Jugendliche geplant. Wie gelingt es, sich auf neue Situationen einzulassen, mit Unbekannten ein Team zu bilden und das Fremdsein aufzulösen? Die Antworten darauf gaben 24 intensive Stunden in der Jungen Kirche Aachen. Schnell hatten erste Kennenlern-Aktionen am Morgen die gewohnten Gruppenstrukturen aufgelöst. Jugendliche aus Deutschland und solche mit Fluchterfahrungen mischten sich schon bei der Abfahrt zur Skihalle Neuss. Dort wurde es dann bei Eisstockschießen, Tauziehen, Slalom auf einem Pistenrad und ähnlichen Aktionen „ernst“ mit der Grenzerfahrung Schnee. Gut, dass dieser zwar ein kaltes, aber meist auch weiches Element ist. So kehrten alle 28 Teilnehmenden unversehrt nach Aachen zurück. In der Kirche folgte dann ein buntes, gut angenommenes Spieleprogramm. Leider kam es durch den heftigen Streit zwischen zwei Jugendlichen noch zu einer unerfreulichen Grenzerfahrung. Doch nach der sofortigen Intervention und Bearbeitung in der Gruppe ging das Programm wie geplant mit mitternächtlichem Kino weiter. Nach einer kurzen Nachtruhe und frühem Frühstück resümierten die Jugendlichen: eine fast durchweg gelungene Aktion! Und nicht wenige verabschiedeten sich mit neuen Adressen im Kalender. Unser herzlicher Dank gilt allen Mit-Organisatoren: dem Jugendreferat des ev. Kirchenkreises Aachen, der JuKi Aachen und der Kirchengemeinde Kornelimünster!

Foto: Dirk Vorderstraße (CC BY 2.0)
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Die Post ist da!

Mehr als eine Million Briefe durchlaufen täglich das Aachener Briefzentrum. In der Regel genormt, handlich und mit Adressen versehen, die von Heinsberg im Norden bis Monschau im Süden reichen. In der letzten Woche jedoch stapelten sich ganz ungewohnte Formate in den Räumlichkeiten der Post. Kartons, Pakete, Kisten – alle gefüllt mit Haushaltsgegenständen – warteten darauf an nur eine Adresse geliefert zu werden. Und die hieß zu unserem Glück: Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Briefzentrums hatten sich dieses Jahr im Rahmen des von der Deutschen Post DHL Group ins Leben gerufenen „Global Volunteer Days“ dafür entschieden, die Jugendlichen unseres Zentrums zu unterstützen, die gerade im Begriff sind ihre erste eigene Wohnung zu beziehen. Vom Tischgrill bis zur Teekanne, vom Wasserkocher bis zum Wok, alles war willkommen und wurde freudig aus den Händen von Linda Groß, der Leiterin des Aachener Briefzentrums, entgegengenommen. Bereits seit einigen Jahren unterstützt die Belegschaft anlässlich des Global Volunteer Days Aachener Institutionen wie etwas das Tierheim. Umso schöner, dass dieses Jahr die Wahl der Belegschaft auf das ZfsA und unsere Auszugspläne schmiedenden Jugendlichen fiel. Danke an alle Postler und Postlerinnen mit Herz!

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Halleluja – jetzt wird gerockt!

Ab und zu darf es in der besinnlichen Weihnachtszeit auch mal laut werden. Dann nämlich, wenn es Zeit ist für „Christmas Rock Benefiz 2017“. Oder um es genauer zu sagen: Am 14. Dezember um 19.00 Uhr geht in den Aachener Kurpark-Terrassen die Post ab. Dafür sorgen mit rockig-poppigem Weihnachtssound die Bands TREASONFELONY, UP Urban Project und CTA Candytrunk Alibi. Jede Band für sich ein musikalisches Erlebnis – zusammen ein nur an diesem Abend auszupackendes Weihnachtsgeschenk. Doch nicht nur die Zuhörer gehören zu den Beschenkten, sondern auch das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid. Denn alle drei bekannten Aachener Bands spielen zugunsten unserer Einrichtung, damit sich diverse Herzensprojekte  in absehbarer Zeit erfüllen lassen. Für ihr Heimspiel hoffen sie natürlich genau wie wir auf einen rappelvollen Saal. Dabei sein ist leicht – Tickets gibt es zum Vorverkaufspreis von 6,- Euro (Abendkasse 8,- Euro) sowohl bei den Kurpark-Terrassen, wie auch im ZfsA am Branderhofer Weg 14 (Mo.-Do. 8.00-16.00 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr). Also: Termin notieren oder besser noch bitte direkt eine Karte kaufen und sich freuen auf ein Konzert der Extraklasse!

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St. Martin füllt den Herbst und die Herzen

Die Gleichung ist für viele Kinder ganz einfach: der Herbst – das ist St. Martin. Und mit jedem Blatt, das sich am Baum verfärbte, wurde der Chor der Martinssänger im ZfsA vielstimmiger. Klar, dass dann auch schon an den Laternen gebastelt wurde. Bunte Eulen und Windvögeln waren in diesem Jahr die Favoriten der Kindergartenkinder. Während sie mit viel Liebe geklebt, bemalt und beleuchtet wurden, blieb Zeit der Geschichte von St. Martin zu lauschen. Sie nachzuspielen am Martinsfeuer hatten sich die Vorschulkinder vorgenommen und entsprechend fleißig geprobt. So war die Zeit bis zum 17. November gut gefüllt. Das sehnsüchtig erwartete Martinsfest des ZfsA startete mit einem vom Arbeitskreis Werte und Glauben vorbereiteten Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche. Anschließend tanzten zu den Klängen einer Kapelle Hunderte von Lichtern durch das Gillesbachtal, geschwenkt von kleinen und großen Laternenträgern. Voran ganz traditionell: St. Martin auf seinem Pferd. Er führte den Zug sicher zum Pfarrheim und damit ans wärmende Feuer. In dessen Schein machten die künftigen Erstklässler die Geschichte des Bischofs von Tours lebendig. Seiner großherzigen Maxime „was meins ist, ist auch deins“ musste zum Glück nicht sofort gefolgt werden. Weckmänner, Kakao und Kinderpunsch war für alle in ausreichender Menge da. Das Vorbild des Teilens jedoch wird bestimmt über diesen erfüllten Abend hinaus wirken.

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