Zu Besuch im Solchbachtaler „Osterhasenbiotop“

Der Osterhase gehört zur Gattung der Waldhasen. Und er treibt es in seinem Lebensraum ziemlich bunt. Davon konnten sich die Kinder der IPG I und ihre Eltern bei einem Osterspaziergang im Solchbachtal ein eigenes Bild machen. Auf dem Rundweg zur Grillhütte hieß es: Augen auf!

Denn nur wer genau hinschaute, entdeckte an Zweigen, in Mulden oder  Höhlen die zahlreichen gut versteckten Ostereier. Mit einer fast 100-prozentigen Erfolgsquote erwiesen sich die ZfsAler als aufmerksames Waldläuferteam. Zur österlichen „Olympiade“ gehörten aber auch noch die Nestsuche an der Grillhütte, der temporeiche Wasserhol-Wettbewerb vom Bach sowie der Geschicklichkeitstest beim Eierlaufen und beim Apfeltauchen.

So manch ein Teilnehmer hätte sich bei letzterem die berühmt langen Hasenzähne gewünscht, denn nur mit dem Mund durfte ein Apfel aus einer Wasserschüssel entfernt werden. Nach so viel Action knurrte der Magen und bei Stockbrot und Grillwürstchen, zubereitet am Lagerfeuer, klang der Nachmittag gemütlich und genüsslich aus. Dem eifrigen Hasen galt das Kompliment, Eltern und Kindern schöne gemeinsame Stunden geschenkt zu haben.

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Sattelfest werden

Dieses Motto bekam letzte Woche in Stolberg eine ganz wörtliche Bedeutung. Knapp zwanzig ZfsAler unserer Wohngruppen für junge Flüchtlinge stiegen in Zweifall aufs Rad, um ihre Fahrradprüfung abzulegen. Gut ausgestattet mit Helm und Warnweste wurde noch einmal trainiert, wie schwierige Verkehrssituationen zu meistern sind. Damit der Praxistext unfallfrei verlief, hatten Herr Ahmad aus dem ZfsA mit Unterstützung der Polizisten Dana Krumbeck und Jürgen Steffens den jungen Männern bereits in einigen Theoriestunden die deutsche Straßenverkehrsordnung und Themen wie Verkehrssicherheit des Rades oder das respektvolle Miteinander von Fußgängern, Rad- und Autofahrern nahegebracht. Dies funktionierte dank Bildern, Filmen und Übersetzern problemlos und mit viel Spaß. Für die jungen Männer aus Eritrea, Afghanistan, Syrien oder der Elfenbeinküste ist das Rad wichtig für ihre Selbständigkeit. Schnell zur Schule, zur Arbeit oder zum Verein zu kommen, heißt für sie Ankommen im Alltag. Nach Ablegen der praktischen Prüfung unter Realbedingungen signalisierten die Urkunden aller Teilnehmer, dass die Integration per Pedale bestens funktioniert. Ein besonderer Dank gilt hier Herrn Ahmad und der freundlichen und kompetenten Unterstützung durch Frau Krumbeck und Herrn Steffens.

Die Aachener Zeitung hat in dem Artikel „Integration klappt auf dem Fahrradsattel“ vom 19. April über die Fahrradprüfung berichtet.

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Gut Ding will Weile haben…

… vor allem, wenn es sich um einen Hefeteig handelt. Einen solchen hat die Back-AG am vergangenen Samstag in üppiger Menge produziert und ihm beim „Gehen“ zugeschaut. Das erstaunliche Endmaß bot den jungen ZfsA-Bäckern viele Optionen: Da wurden Osterzöpfe geflochten – mit einem leichten Geschicklichkeitsvorteil für die Mädels – und Osterlämmer geformt. Neben den Hefekunstwerken bekamen auch die Mürbeteiglinge mit Lebensmittelfarbe, buntem Streusel oder Puderzucker individuellen Schick verpasst. Wen wundert’s, dass so mancher Hase gleich vom Blech weg verputzt wurde? Doch über Bauchweh klagte keiner im Bäckerteam, das sich aus allen ZfsA-Gruppen an diesem Tag zusammengefunden hatte. Erstaunlicherweise reichte der Appetit sogar noch für eine Pizza. Zwei nette Mütter der KMVK-Gruppe servierten sie der Back-AG als Lohn für ihren handwerklichen Fleiß. Ehrensache, dass dazu am Ende auch eine tipptopp sauber gemachte Küche zählte. Den Bäckerhut ziehen alle Akteure, inklusive des Back-AG „Azubis Burkhard Büttgen“, vor Heidi Auner und Sabine Gaston. Unter ihrer Anleitung wurde die mittlerweile 6. Auflage der AG wieder zu einem großen Vergnügen!

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Großes Kino für echte Freundschaft

In den sozialen Medien werden tagtäglich Freundschaftsanfragen gestellt. Ein schneller Klick und schon meldet der Status: befreundet. Doch würden wir mit jedem unserer Online-Freunde wirklich gerne Zeit verbringen, ihn schützen, ihn beschenken, ihm Geheimnisse anvertrauen? Wohl nicht. Was also macht einen Menschen wirklich zum Freund? Der Arbeitskreis Werte und Glaube des ZfsA hat sich das Phänomen Freundschaft zum Jahresthema gewählt und setzte am vergangenen Freitag im Aachener Cineplex anschauliche Impulse. Ein kleines Rollenspiel erzählte die biblische Geschichte des Königssohns Jonathan, der dem Hirtensohn David zu allen Zeiten die Freundschaft hält. Im anschließenden actionreichen Film „Zoomania“ sind es die tierischen Hauptdarsteller Fuchs und Hase die langsam zur Erkenntnis kommen: Wir sind verschieden und doch sind wir Freunde. Die fast einhundert KinogängerInnen des ZfsA hatten bei Popcorn und Getränken großen Spaß an der 2. Auflage von Kino-Kirche. Dem Cineplex Aachen schenken wir für die erneute Einladung gerne ein „Like“ – wir wissen diesen echten Freundschaftsbeweis sehr zu schätzen!

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„Chefbesuch“ am Branderhofer Weg

v.l.n.r. Reneé Stühlen, Lars Adam, Marcel Philipp, Burkhard Büttgen, Corinna Mohr, Günter Kriescher

Erklärt man Kindern den Begriff Oberbürgermeister, ist schnell der Chefvergleich zur Hand. Dass sich städtische Chefs wie Marcel Philipp sehr für die Belange ihrer jüngeren Bürger und Bürgerinnen interessieren, zeigte sich beim Besuch am vergangenen Freitag. Locker und mit viel Offenheit begegnete der Aachener OB den ZfsA-Bewohnern, ließ sich von der Einrichtungsleitung über die Arbeit informieren und besichtigte einzelne Wohnformen wie die Mädchenwohngruppe, die Verselbstständigungsgruppe für junge Flüchtlinge oder die modularen Wohnformen.

Der Anlass für diesen Besuch war trotz schönstem Frühlingswetters ganz weihnachtlich. Jahr für Jahr steht im Aachener Rathaus ein Weihnachtsbaum, behängt mit den Geschenkwünschen unserer Kinder und Jugendlichen. Eine Tradition, die ohne die liebevolle Organisation durch Renée Stühlen seitens des OB-Büros nicht denkbar ist. Umso schöner, dass auch sie der Dankeseinladung des ZfsA folgen konnte. Für die beiden Gäste hatte die Mädchenwohngruppe einen süßen Beweis der Wertschätzung gebacken. Doch typisch „Chef“: die Arbeit rief, der nächste Termin war unaufschiebbar. Schade für Marcel Philipp, gut für alle Naschkatzen im Haus.

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