Die Post ist da!

Mehr als eine Million Briefe durchlaufen täglich das Aachener Briefzentrum. In der Regel genormt, handlich und mit Adressen versehen, die von Heinsberg im Norden bis Monschau im Süden reichen. In der letzten Woche jedoch stapelten sich ganz ungewohnte Formate in den Räumlichkeiten der Post. Kartons, Pakete, Kisten – alle gefüllt mit Haushaltsgegenständen – warteten darauf an nur eine Adresse geliefert zu werden. Und die hieß zu unserem Glück: Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Briefzentrums hatten sich dieses Jahr im Rahmen des von der Deutschen Post DHL Group ins Leben gerufenen „Global Volunteer Days“ dafür entschieden, die Jugendlichen unseres Zentrums zu unterstützen, die gerade im Begriff sind ihre erste eigene Wohnung zu beziehen. Vom Tischgrill bis zur Teekanne, vom Wasserkocher bis zum Wok, alles war willkommen und wurde freudig aus den Händen von Linda Groß, der Leiterin des Aachener Briefzentrums, entgegengenommen. Bereits seit einigen Jahren unterstützt die Belegschaft anlässlich des Global Volunteer Days Aachener Institutionen wie etwas das Tierheim. Umso schöner, dass dieses Jahr die Wahl der Belegschaft auf das ZfsA und unsere Auszugspläne schmiedenden Jugendlichen fiel. Danke an alle Postler und Postlerinnen mit Herz!

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Halleluja – jetzt wird gerockt!

Ab und zu darf es in der besinnlichen Weihnachtszeit auch mal laut werden. Dann nämlich, wenn es Zeit ist für „Christmas Rock Benefiz 2017“. Oder um es genauer zu sagen: Am 14. Dezember um 19.00 Uhr geht in den Aachener Kurpark-Terrassen die Post ab. Dafür sorgen mit rockig-poppigem Weihnachtssound die Bands TREASONFELONY, UP Urban Project und CTA Candytrunk Alibi. Jede Band für sich ein musikalisches Erlebnis – zusammen ein nur an diesem Abend auszupackendes Weihnachtsgeschenk. Doch nicht nur die Zuhörer gehören zu den Beschenkten, sondern auch das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid. Denn alle drei bekannten Aachener Bands spielen zugunsten unserer Einrichtung, damit sich diverse Herzensprojekte  in absehbarer Zeit erfüllen lassen. Für ihr Heimspiel hoffen sie natürlich genau wie wir auf einen rappelvollen Saal. Dabei sein ist leicht – Tickets gibt es zum Vorverkaufspreis von 6,- Euro (Abendkasse 8,- Euro) sowohl bei den Kurpark-Terrassen, wie auch im ZfsA am Branderhofer Weg 14 (Mo.-Do. 8.00-16.00 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr). Also: Termin notieren oder besser noch bitte direkt eine Karte kaufen und sich freuen auf ein Konzert der Extraklasse!

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

St. Martin füllt den Herbst und die Herzen

Die Gleichung ist für viele Kinder ganz einfach: der Herbst – das ist St. Martin. Und mit jedem Blatt, das sich am Baum verfärbte, wurde der Chor der Martinssänger im ZfsA vielstimmiger. Klar, dass dann auch schon an den Laternen gebastelt wurde. Bunte Eulen und Windvögeln waren in diesem Jahr die Favoriten der Kindergartenkinder. Während sie mit viel Liebe geklebt, bemalt und beleuchtet wurden, blieb Zeit der Geschichte von St. Martin zu lauschen. Sie nachzuspielen am Martinsfeuer hatten sich die Vorschulkinder vorgenommen und entsprechend fleißig geprobt. So war die Zeit bis zum 17. November gut gefüllt. Das sehnsüchtig erwartete Martinsfest des ZfsA startete mit einem vom Arbeitskreis Werte und Glauben vorbereiteten Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche. Anschließend tanzten zu den Klängen einer Kapelle Hunderte von Lichtern durch das Gillesbachtal, geschwenkt von kleinen und großen Laternenträgern. Voran ganz traditionell: St. Martin auf seinem Pferd. Er führte den Zug sicher zum Pfarrheim und damit ans wärmende Feuer. In dessen Schein machten die künftigen Erstklässler die Geschichte des Bischofs von Tours lebendig. Seiner großherzigen Maxime „was meins ist, ist auch deins“ musste zum Glück nicht sofort gefolgt werden. Weckmänner, Kakao und Kinderpunsch war für alle in ausreichender Menge da. Das Vorbild des Teilens jedoch wird bestimmt über diesen erfüllten Abend hinaus wirken.

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Inselfieber

Wie entstehen Gezeiten? Wie fühlt sich ein Seestern, wie ein Wattwurm an? Und warum ist die Traubenkirsche auf Spiekeroog gar nicht gerne gesehen? Diese Fragen können die neun jungen UrlauberInnen der Außenwohngruppe des ZfsA und ihre Begleiter nach acht spannenden Inseltagen nun locker beantworten. Als Gäste der Heinrich Pferdmenges-Stiftung logierte die Gruppe in dem Nationalpark Wattenmeer zugehörigen Apartments. Den Lebensraum Wattenmeer zu erkunden, zu verstehen und zu genießen stand dann auch ganz oben im täglichen Freizeitprogramm. Besuche im Naturkundehaus und in Aquarien, Wanderungen durchs Watt, Experimente unter dem Motto „Der Natur auf der Spur“ oder ein Ausflug mit dem Fischkutter inklusive tollen Blicken auf Seehunde und Kegelrobben – all dies machte „natürlich“ schlau und obendrein jede Menge Spaß.  Auch als tatkräftige Naturschützer hinterließ die ZfsA-Gruppe guten Eindruck. Mit Spaten, Astscheren und Messern rückte man der Traubenkirsche zu Leibe, die die heimischen Dünenpflanzen vertreibt. Das Inselfieber packte in diesen schönen Tagen wohl alle und so gilt ein herzliches „besten Dank leve Lüü“ nicht nur der Stiftung als Sponsor, sondern auch Dr. Stephan Zaum für die Vermittlung.

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Ein Fest im Sinne Luthers

Endlich war er da: der Gedenktag zu 500 Jahre Reformation. Das Datum hatte schon lange im Kalender vieler ZfsA-Gruppen gestanden. Dementsprechend fröhlich und erwartungsvoll gestimmt pilgerten die Kinder und Jugendlichen zur Auferstehungskirche am Kupferofen, wo der evangelische Kirchenkreis Aachen zu einem bunten Reformationsfest willkommen hieß. Auf den Familiengottesdienst folgte das gesellige Beisammensein der rund 250 Gäste und Gemeindemitglieder. Dabei stellten sich der vom ZfsA organisierte Kuchenstand und die Außenfeuerstelle als geschätzte Anlaufpunkte heraus. Kein Krümmel blieb übrig von den Köstlichkeiten, die die Wohngruppen des Zentrums frisch gebacken hatten. Für das von ihnen vorbereitete Stockbrot wäre wohl auch Martin Luther ans Feuer getreten. Die Geschichtsbücher zeichnen jedenfalls das Bild eines Mannes, der die einfachen Dinge zu schätzen wusste und den Prunk ablehnte. Und vermutlich hätte er dann – wie die meisten Festbesucher am Dienstag – sofort das Gespräch mit seinen Nachbarn gesucht. Die wärmende Atmosphäre der Feuerstelle führt jedenfalls zu zahlreichen schönen Begegnungen. Dass auch der Auf- und Abbau weniger Arbeit denn Vergnügen war, ist dem Einsatz verschiedener Jugendlicher und den begleitenden MitarbeiterInnen zu danken. Sie hinterließen ganz im Sinne Luthers eine „aufgeräumte Kirche“.

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Mit uns auf dem Weg:

Wir danken unseren Sponsoren ganz herzlich!

Webdesign: XIQIT GmbH, Aachen
© Zentrum für soziale Arbeit, Aachen-Burtscheid