Ich kann helfen! – Erste-Hilfe-Kurs gibt Sicherheit

In einer Notsituation zu helfen, ist keine Frage des Alters. Deshalb war die 20-köpfige Teilnehmergruppe an der von den Johannitern durchgeführten Erste-Hilfe-Schulung auch bunt gemischt aus Jugendlichen und Mitarbeitenden des ZfsA. Sie lernten anhand von praktischen und realistischen Übungen, was in einem Notfall zu tun ist. Denn auch wenn es regelmäßig geschulte ErsthelferInnen im Zentrum gibt, kann jeder und jede unvermittelt mit einer Notlage konfrontiert sein, in der es auf schnelle Hilfe ankommt. Was ist zu tun, wenn beispielsweise eine Person stark blutet oder leblos ist? Wie sollten Verletzte gelagert werden und an wen geht der Notruf? Viel Lern- und Übungsstoff, doch bei Kursschluss fühlten sich alle Teilnehmenden gut vorbereitet für einen Erste-Hilfe-Einsatz. Den Nachweis ihrer „Fitness“ als Ersthelfende gab es am Ende des Tages dann auch schriftlich per Zertifikat. Eine Bewährungsprobe darf aber gerne auf sich warten lassen …

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Fehlerfrei abgebogen zum „Fahrradführerschein“

Wer hat wann Vorfahrt? Welche Regel gilt im Kreisverkehr? Nur zwei der vielen Fragen, die die 14 bis 18 Jahre alten Jugendlichen unserer Wohngruppen JFS, UMA und JFZ zu beantworten hatten auf dem Weg zum „Fahrradführerschein“. Geschenkt war dies auf keinen Fall. Vier Tage dauerte der von der Polizei Aachen geleitete Radfahrerausbildungs-Kurs, unterteilt in Theorie und Praxis, bevor schließlich am Freitag der große Moment kam: Alle 24 Teilnehmenden konnten nach bestandener Prüfung die Urkunde in Empfang nehmen. Damit haben sie nicht nur einen Schritt in Richtung sichere Verkehrsteilnahme absolviert, sondern auch hin zu größerer Selbständigkeit. Das Erreichte wurde denn auch dementsprechend fröhlich und stolz gefeiert mit einem gemeinsamen Grillfest in Zweifall. Nun heißt es, möglichst viele Kilometer im Sattel zurückzulegen, damit das frisch Erlernte zur Routine wird. Gute Fahrt!

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Leergeräumt! Unsere Kleiderkammer braucht Nachschub

kleiderspendeVor nicht allzu langer Zeit stapelten sich noch die Kartons und Tüten, in denen hilfsbereite Menschen ihre Kleiderspenden zu uns gebracht haben. Doch der Bedarf war riesengroß und so zeigen sich nun schon wieder erste größere Lücken in den Regalen. Auf unserer Wunschliste stehen, vor allem für Jungen, Jacken, Hosen und Pullover der Größen S-M sowie Schuhe ab Größe 40. Die Kleiderspenden dienen in erster Linie der Versorgung neu ankommender minderjähriger Flüchtlinge. Gerade für die Herbst- und Winterzeit fehlen uns Kleidungsstücke. Wer also gerade zuhause seinen Wäscheschrank sortiert, kann mit gut erhaltenen Kleidungsstücken unseren jungen Bewohnern einen großen Gefallen tun. Das Sekretariat des ZfsA nimmt gerne Ihren Anruf oder Ihre Spende (Montags – Donnerstags von 8-16 Uhr, Freitags von 8-14 Uhr) entgegen.

Foto: lichtkunst.73/pixelio.de

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Systemische Fortbildung – thematisch vielfältig und praxisbezogen

Unser Alltag als pädagogische Mitarbeiter*innen im ZfsA ist äußerst vielseitig, aber auch verantwortungsvoll. Immer handeln wir in komplexen Situationen, möchten Unterstützung geben für individuelle Lebensentwürfe. Sich seiner Rolle bewusst zu sein, systemische Grundhaltungen einzuüben und neues professionelles Handlungswissen zu erwerben, war das Ziel einer fünf Tageseinheiten umfassenden Fortbildung in diesem Jahr. Zehn Kolleg*innen absolvierten sie und nahmen am Ende intensiver Seminartage eine Teilnahmebescheinigung in Empfang. Viel wertvoller aber war dem direkten Feedback zufolge der Gewinn an Wissen für die eigene praktische Arbeit. Auf der inhaltlichen Agenda standen Themen wie beispielsweise Ressourcen, Grenzen, Vielfalt, Reflexion, das innere Kind oder neue Blickwinkel. Die starke Anwendungsorientiertheit der Fortbildung lag sicher nicht zuletzt daran, dass sie von zwei als systemische Berater*innen zertifizierten Mitarbeiter*innen des ZfsA angeboten wurde.

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Kleines Tal – hoch im Kurs

Das Kleinwalsertal mit seiner spektakulären Allgäuer Bergwelt steht beim ZfsA hoch im Kurs. Groß deshalb die Vorfreude bei den Teilnehmenden der diesjährigen Fahrt auf eine spannende Woche. Als „Basislager“ wartete die gemütliche Schwabenhütte auf uns. Von hier aus starteten die Tagestouren, die unsere bunt gemischte Gruppe oft gemeinsam, manchmal getrennt unternahm. Denn wenn 15 Kinder, Jugendliche, aber auch junge Müttern mit ihren Kleinkindern zusammen urlauben, braucht es ein flexibles Programm.

Der erste Ausflug führte ins Gemsteltal, wo die Hütteneinkehr und die Begegnung mit freilaufenden Kühen und Ziegen wohl allen im Gedächtnis bleibt. An Ausflugstag Nr. 2 ging es hoch hinaus mit der Kanzelwandbahn. Da Kinderwagen nur begrenzt alpin einsetzbar sind, nutzen die Mütter die Gondel auch zur Talfahrt. Der andere Teil der Gruppe stieg – mit gegenseitiger Ermunterung und Hilfe an schwierigen Stellen – über die Kuhgehrenalpe ins Tal ab. Die atemberaubenden Ausblicke aus der Kabine aber bleiben als gemeinsame Erinnerung.

Auch in den folgenden Tagen splittete sich die von drei Pädagog*innen betreute Gruppe immer mal wieder nach Interessen auf. Sommerbobbahn oder Freibad, Wandern, Chillen oder Souvenir-Shopping – jeder kam in diesen erlebnisreichen Tagen auf seine Kosten.

Schönes Fazit: Trotz der Altersunterschiede war unsere Gruppe eine echte Einheit, es wurde Rücksicht genommen, sich gegenseitig motiviert und miteinander die unvergleichlichen Eindrücke genossen. Dank an die Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie im Kirchenkreis Aachen für diese wunderbare Erfahrung.

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