
Die Wissenschaft weiß es schon lange: Schenken macht genauso glücklich wie beschenkt werden. Es tanzen die Glückshormone. Das haben viele Menschen in unserer Region ganz aktuell gespürt. Sie erfüllten nämlich die sehnlichen Weihnachtswünsche von Kindern und Jugendlichen, die zeitweilig oder langfristig nicht in ihren Familien leben können. Möglich macht dies eine schon traditionelle Benefizaktion, bei der Wunschzettelbäume im Aachener Rathaus und im Hauptgebäude der RWTH aufgestellt werden, zudem unterstützt auch Silke Junggeburth mit Ihrer Aktion über „Wünsche werden wahr“. Jeder aufgehängte Wunschzettel fand auch dieses Jahr wieder einen „Weihnachtsengel“ und so stapelten sich unter den festlich geschmückten Bäumen liebevoll ausgesuchte und verpackte Präsente. Am Freitag vor Heiligabend konnte die Leitung des ZfsA gemeinsam mit anderen Aachener Jugendhilfeeinrichtungen die üppige Fracht in Empfang nehmen. Klar, dass die Dankbarkeit groß war und allen an den Aktionen Beteiligten galt. Stellvertretend überreichte das ZfsA selbstgebackene Plätzchen an Oberbürgermeister Marcel Philipp. Schließlich wissen auch schon die Kinder und Jugendlichen des Zentrums um das glücklich machende Hormon des Schenkens.


Gleich im Doppelpack wurde am ersten Dezemberwochenende gefeiert. Während sich im alt ehrwürdigen Aachener Marschiertor rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Weihnachtsfeier trafen, ging es ebenso stimmungsvoll in der Auferstehungskirche am Kupferofen zu. Fast 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ließen sich nicht nur ausgiebig die weihnachtlichen Leckereien schmecken, sondern trugen auf der Bühne mit tollen Beiträgen viel zum Gelingen des Festes bei.
Pechschwarz und finster blickte Knecht Ruprecht in die Runde. So richtig fürchten, will sich aber trotz Rute keiner vor ihm. Denn zum Glück ist ja der Nikolaus der „Boss“. Und richtig, auch wenn der Nikolaus in seinem großen goldenen Buch lesend an die eine oder andere Missetat erinnerte, überwog doch meist das Lob. Dazu trugen sicher auch die schönen Vorträge bei, die die jungen Bewohner und Bewohnerinnen der ZfsA-Wohngruppe Kornelimünster ihm zu Ehren hielten.


