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Willkommen!

Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid steht für ein Netz von ineinandergreifenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. Durch fachkompetentes wie zugewandtes Handeln möchten wir besonders jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Weg in eine selbstbestimmte, positive Zukunft ermöglichen. Ihre Stärken zu sehen und sie als einzigartige Personen wertzuschätzen, ist der rote Faden in unserer über 160-jährigen diakonischen Geschichte. Mehr über uns.

„Alle in einem Boot!“

vatertag

Einmal im Jahr heißt es „Vätertag“ in der ZfsA-Gruppe 35 a. Doch vielleicht ließen sich die Väter vom geplanten Event des Raftings auf der Rur ein wenig abschrecken. Weit weniger wasserschau zeigten sich zwei Mütter, die gerne mit an Bord genommen wurden. So ging es in Kleinbussen nach Linnich, dem Startpunkt des Abenteuers, das die Gruppe auch auf die Spuren von Meister Biber schicken sollte. Ein Wasserstand, doppelt so hoch wie normal, versprach beim Einstieg nicht wenig Action. Schnell wurde das Vokabular um Begriffe wie Stromschnellen und Sohlgleiten erweitert, etwas mehr Zeit brauchte das gekonnte Steuern in die richtige Richtung. Dabei machte die bekannte Rechts-Links-Schwäche die Koordination von 15 Paddlern nicht immer einfach. Ab und an wurde Bekanntschaft mit Büschen geschlossen oder unfreiwillig das Ufer besucht. Doch letztendlich setzte sich das gute Teamwork durch. Entspannt und fröhlich kamen die ZfsA-Bootsmannschaft und ihr Guide nach 10 Flusskilometern in Hilfahrt an. Wieder auf festem Boden wurde ein kleines Picknick von Eltern, Kindern und Pädagogen genossen. Gesprächsthema dabei natürlich: die Eindrücke des gemeinsamen Rafting-Abenteuers. Das „Sitzen in einem Boot“ ist sicherlich für alle Teilnehmenden nun keine leere Floskel mehr.

Grundschule Zweifall spendet sportlich und herzlich

tischkicker-grundschule-zweifall

Tooor! So inbrünstig wurde letzte Woche nicht nur in Frankreich gejubelt, sondern auch in Zweifall. Und während bei der EM das Geschehen oft recht torarm blieb, durften die jungen Tischkicker manchmal sogar im Sekundentakt strahlen. 12 Klassensprecher und Klassensprecherinnen der örtlichen Grundschule waren an diesem Morgen mit Schulleiterin Ute Esser zu Besuch in der Zweifaller ZfsA-Wohngruppe für junge Flüchtlinge. Mitgebracht hatten sie ihren Gastgebern verschiedenste Sportutensilien mit einem Spendenwert von 1000 Euro.

Die tolle Palette von Waveboards bis zu Tischtennisschlägern ließ die Sportlerherzen der Bewohner deutlich höher schlagen. Denn für sie heißt es nun in der Freizeit: sportliche Action, Bewegung und vor allem Spaß. Der wurde auch groß geschrieben beim gemeinsamen Kickern. Spielerisch lernte man sich in den gemischten Teams kennen und ließ den Ball durch die Reihen flitzen. Verraten wird noch, dass in den Pausen Donuts, Kekse und Saft verputzt wurden. Vielleicht ein kleiner Geheimtipp für unsere Nationalkicker. „Meister der Herzen“ – diesen Titel hat für uns die Grundschule Zweifall auf jeden Fall schon gewonnen. Merci!

 

Vier neue MarteMeo-Therapeuten

News Marte Meo
Zwei Jahre des intensiven Lernens liegen hinter Sarah Theves, Susann Riesner, Tina Kettels-Huhn und Maria Matysiak. Dementsprechend strahlende Gesichter gab es bei der Übergabe der Urkunden Anfang Juni an die vier neuen MarteMeo-Therapeutinnen des ZfsA. Die Ausbildung ermöglicht ihnen die Beratung von Eltern, Angehörigen und Fachkräften der sozialen Arbeit nach der Methode der Holländerin Maria Aarts. Schon seit einigen Jahren ist MarteMeo ist eine anerkannte Entwicklungs- und Kommunikationsmethode in der Jugendhilfe, aber zunehmend auch in anderen sozialen Feldern wie dem Umgang mit Demenzkranken.

Mit Hilfe des Mediums Film bzw. Video werden alltägliche Situationen des Umgangs mit Kindern, ihres Handelns, aber vor allem ihrer Stärken bewusst gemacht. So können Eltern oder Pädagogen konkrete Schritte zur Entwicklungsunterstützung anbieten. Denn MarteMeo bedeutet sinngemäß: Etwas aus eigener Kraft erreichen. Das dürfen die frisch zertifizierten MarteMeo-Therapeuten auch für sich selbst in Anspruch nehmen. Nicht ohne einen ausdrücklichen Dank an Christoph Venedey vom Seniorenzentrum am Haarbach für eine Ausbildung mit viel Herz und Fachkompetenz.

Viel Spaß beim Miteinander von Jung und Alt

News Seniorennachmittag
Der Tisch war geschmückt, der Waffelteig gerührt und der Kaffee gekocht. Als gute Gastgeber hatten die Kinder und Jugendlichen der 35a-Wohngrupe alles bestens für ihren Besuch vorbereitet. Und dieser wusste das herzliche Willkommen sehr zu schätzen. Nach dem ersten Treffen der Generationen Ende März im Seniorenzentrum der Itertalklinik hatte sich eine Gruppe älterer Bewohner und Bewohnerinnen aufgemacht, ihrerseits die häusliche Umgebung der jungen Bekannten kennen zu lernen. Viel wurde erzählt an diesem Nachmittag von „Damals“ und „Heute“, sich mit Neugierde auf unterschiedliche Lebenswelten eingelassen. Doch auch „geärgert“ wurde sich. Zumindest immer dann, wenn ein Rausschmiss die eigene Spielfigur wieder zurück an den Start beförderte. Nach zahlreichen lustigen Mensch-ärgere-dich-nicht-Runden stand fest: Das nächste Treffen soll nicht lange auf sich warten lassen. Angedacht ist, sich im zweimonatigen Rhythmus gegenseitig zu besuchen. Freundschaften sind schließlich nicht an ein Alter gebunden.

Ramadan – eine besondere Zeit will vorbereitet sein

willkommen-ramadanEs dauert nicht mehr lange und der Fastenmonat Ramadan, der neunte Monat im islamischen Kalender, beginnt. Viele Menschen verbinden damit nur das Fasten zwischen Morgendämmerung und Sonnenuntergang. Doch dieser Monat ist mehr als Fasten, es ist vor allem eine Zeit der Reflexion. Wie bin ich als Mensch? Wie lebe ich meinen Glauben? Wie gut geht es mir, wenn ich mich nicht um mein Essen sorgen muss? Es ist ein Heraustreten aus dem Alltag, hinein in eine sehr bewusste, auch demütige, Zeit des Lebens, des Glaubens und des Miteinanders mit Freunden und Angehörigen. Diesen für Muslime heiligen Monat bereiten die jungen unbegleiteten Flüchtlinge des ZfsA zurzeit mit großem Eifer vor. Dazu gehört natürlich auch das wichtige Fest des Fastenbrechens oder das Eid-al-fitr, mit dem der Ramadan Anfang Juli endet. Das Fest am 7. Juli feiern alle Bewohner und Bewohnerinnen des Zentrums zusammen, denn das gemeinsame Erleben verbindet über Nationalitäten und Religionszugehörigkeiten hinweg. Und natürlich gehören dann zum festlichen Genuss auch wieder die von so manchen lang vermissten süßen Naschereien.

Mit allen Sinnen im Leben und im Glauben unterwegs

besinnungstag

Herausforderungen im Beruf, ein Spagat zwischen familiären und professionellen Aufgaben und ein Freizeitleben, das das Wort Muße kaum noch kennt – all dies macht es nicht einfach, mit den eigenen Kräften hauszuhalten und seinen Kurs durchs Leben bewusst zu navigieren. Ein Besinnungstag ist deshalb ein willkommenes Innehalten. Das spürten am vergangenen Freitag rund 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des ZfsA und der ViaNobis – Die Jugendhilfe Schloss Dilborn.

Gemeinsam machte man sich auf eine Wanderung von Kornelimünster nach Zweifall. Unterwegs waren nicht nur die Füße gefordert, sondern auch alle Sinne. Schnecken, riechen, tasten, hören und sehen – an vielen Wegstationen und im anschließenden von Pfarrer Redmer Studemund und Günter Kriescher geleiteten Gottesdienst ging es darum, sich der eigenen Kraftquellen bewusst zu werden. Zeit die Impulse zu vertiefen, bot der gemütliche Ausklang auf dem Gelände der ZfsA-Wohngruppe Junge Flüchtlinge Zweifall. Klar, dass dabei am Grill die Geschmackssinne noch einmal ordentlich gekitzelt wurden.

Headerfoto: David Drei (CC BY-ND 2.0)

Der Gartensommer kann starten!

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Ganze Arbeit hat das ZfsA-Hausservice-Team in Aachen-Brand geleistet. Der Garten der 35a-Gruppe wurde einer radikalen Verschönerungskur unterzogen. Dort wo vorher das Unkraut wild wucherte, gibt es nun jede Menge schöne Pflanzen zu entdecken. Und auch die eine oder andere Naschmöglichkeit bietet der Garten jetzt den jungen Bewohnern und Bewohnerinnen. Erdbeeren, Johannisbeeren und kleine Apfelbäume versprechen eine leckere Ernte. Wenn jetzt noch die Sonne die grüne Oase zum Blühen bringt, steht einem schönen Sommer nichts mehr im Wege. Für die tolle Arbeit mit Schaufel, Spaten und Hacke gilt dem Hausservice-Team ein herzliches Dankeschön.

Kunst: gemeinsame Sprache vieler Welten

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Es ist riesig, es ist ausdrucksstark und optimistisch. Gute 12 Quadratmeter misst das Graffito, dass zwanzig Teilnehmende des Projekts „Meine Welt – Deine Welt – Unsere Welt“ jüngst gesprayt haben. Gut sichtbar hat es einen dauerhaften Platz auf dem WJF-Gelände an der Karl-Marx-Allee gefunden. Vergleichbare Ausmaße weisen die Ausstellungsobjekte im Café Welcome des ZfsA verständlicherweise nicht auf – sehenswert sind sie aber allemal. Seit dem 28. April dokumentiert die bereits dritte Projekt-Ausstellung das kreative Schaffen der letzten beiden Workshops. So bastelten die Jugendlichen der GHS Burtscheid, des ZfsA und der Freien Waldorfschule Aachen beim Landartworkshop an der Grenze beispielsweise Musikinstrumente aus Naturmaterialien. Das Wochenende zeigte trotz frostiger Temperaturen einmal mehr, dass lebendige Begegnungen nicht zwangsläufig an Sprache gebunden sind. Kunst, Musik und gemeinsame Aktivitäten wie das Stockbrotbacken am Lagerfeuer verbanden die unterschiedlichen Nationalitäten auch ohne Worte. Die Ausstellung im Café Welcome am Branderhofer Weg 14, zu der wir herzlich einladen, spiegelt dies eindrucksvoll wider. Öffnungszeiten bis zum 3. Juli: Mo.-Do.  8:00 – 17:00 Uhr, Fr. 8:00 – 14:00 Uhr.

Das Projekt wird im Programm Künste öffnen Welten der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) gefördert. Die BKJ ist Programmpartner des BMBF für Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung

Das Höfling-Quartett feiert ein tolles Frühlingsfest

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Mit viel Vorfreude erwartet, startete bereits am Samstagmorgen das Frühlingsfest am Höfling. Pfarrer Redmer Studemund stimmte die in großer Zahl gekommenen GottesdienstbesucherInnen  auf einen Tag des Feierns, der Gemeinsamkeit und der geteilten Freude ein. Und diese Stimmung konnte man im Laufe des Festes überall spüren. Während die Kinder und Jugendlichen anhand von Laufkarten, eine aktionsreiche Entdeckungsreise in alle Winkel unternahmen, trafen sich Eltern, Nachbarn, Mitarbeiter und Besucher verstärkt an den kulinarischen Ständen. Ganz bewusst waren die Spiel- und Verpflegungsstationen über das große Gelände verteilt und luden so zum Kennenlernen der vier beteiligten Institutionen ein. Am frühen Nachmittag beendeten dann aufziehende Regenwolken das Beisammensein, aber zu diesem Zeitpunkt stand das Fazit bei Groß und Klein schon fest: Ein toller Tag, der bitte bald zu wiederholen ist! Für das Organisations-Quartett aus GGS Am Höfling, den St. Hubertus-Schützen Burtscheid, der Städt. Tageseinrichtung für Kinder am Höfling und dem ZfsA  ist das verdienter Lohn und Ansporn.

Herzliche Einladung zum Ehrenamtler-Café am 21. April – 15.00 Uhr

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Am kommenden Donnerstag wird es hoffentlich voll werden im Café Welcome am Branderhofer Weg. All diejenigen, die in unserem Zentrum ehrenamtlich helfen und unseren Bewohnern und Bewohnerinnen immer wieder ihre Unterstützung und ihre Zeit zur Verfügung stellen, möchten wir zu einem Ehrenamtler-Café begrüßen. Bei Kaffee, Kuchen und Keksen ist Gelegenheit, sich kennen zu lernen, sich auszutauschen und neue Informationen zu erhalten. Einen inhaltlichen Input wird es durch den Kinder- und Jugendmediziner sowie Psychotherapeuten Dr. Stephan Zaum geben. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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    Nachdem einige unserer Kinder im Herbst, nach einer ausgedehnten Bergwanderung in Garmischpartenkirchen unglaublich begeistert waren und sich eine Abenteuertour in den Bergen wünschten, reifte in uns der Gedanke, eine Hüttentour zu organisieren.

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