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Willkommen!

Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid steht für ein Netz von ineinandergreifenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. Durch fachkompetentes wie zugewandtes Handeln möchten wir besonders jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Weg in eine selbstbestimmte, positive Zukunft ermöglichen. Ihre Stärken zu sehen und sie als einzigartige Personen wertzuschätzen, ist der rote Faden in unserer über 160-jährigen diakonischen Geschichte. Mehr über uns.

Der Besinnungstag ermutigt und erfrischt

Wir alle kennen die Order unseres Navis: Wenn möglich, bitte wenden. Eine klare Ansage, dass wir in falscher Richtung unterwegs sind. Im Alltag vermissen wir oft eine solche Kurskorrektur. Es fällt schwer, von Gewohnheiten Abschied zu nehmen und mutig eine neue Richtung einzuschlagen. Dafür braucht es Momente des Innehaltens, der Selbstvergewisserung über den eigenen Standort und die vor einem liegenden Wege.  // Weiterlesen

Zu Besuch im Solchbachtaler „Osterhasenbiotop“

Der Osterhase gehört zur Gattung der Waldhasen. Und er treibt es in seinem Lebensraum ziemlich bunt. Davon konnten sich die Kinder der IPG I und ihre Eltern bei einem Osterspaziergang im Solchbachtal ein eigenes Bild machen. Auf dem Rundweg zur Grillhütte hieß es: Augen auf!

Denn nur wer genau hinschaute, entdeckte an Zweigen, in Mulden oder  Höhlen die zahlreichen gut versteckten Ostereier. Mit einer fast 100-prozentigen Erfolgsquote erwiesen sich die ZfsAler als aufmerksames Waldläuferteam. Zur österlichen „Olympiade“ gehörten aber auch noch die Nestsuche an der Grillhütte, der temporeiche Wasserhol-Wettbewerb vom Bach sowie der Geschicklichkeitstest beim Eierlaufen und beim Apfeltauchen.

So manch ein Teilnehmer hätte sich bei letzterem die berühmt langen Hasenzähne gewünscht, denn nur mit dem Mund durfte ein Apfel aus einer Wasserschüssel entfernt werden. Nach so viel Action knurrte der Magen und bei Stockbrot und Grillwürstchen, zubereitet am Lagerfeuer, klang der Nachmittag gemütlich und genüsslich aus. Dem eifrigen Hasen galt das Kompliment, Eltern und Kindern schöne gemeinsame Stunden geschenkt zu haben.

Sattelfest werden

Dieses Motto bekam letzte Woche in Stolberg eine ganz wörtliche Bedeutung. Knapp zwanzig ZfsAler unserer Wohngruppen für junge Flüchtlinge stiegen in Zweifall aufs Rad, um ihre Fahrradprüfung abzulegen. Gut ausgestattet mit Helm und Warnweste wurde noch einmal trainiert, wie schwierige Verkehrssituationen zu meistern sind. Damit der Praxistext unfallfrei verlief, hatten Herr Ahmad aus dem ZfsA mit Unterstützung der Polizisten Dana Krumbeck und Jürgen Steffens den jungen Männern bereits in einigen Theoriestunden die deutsche Straßenverkehrsordnung und Themen wie Verkehrssicherheit des Rades oder das respektvolle Miteinander von Fußgängern, Rad- und Autofahrern nahegebracht. Dies funktionierte dank Bildern, Filmen und Übersetzern problemlos und mit viel Spaß. Für die jungen Männer aus Eritrea, Afghanistan, Syrien oder der Elfenbeinküste ist das Rad wichtig für ihre Selbständigkeit. Schnell zur Schule, zur Arbeit oder zum Verein zu kommen, heißt für sie Ankommen im Alltag. Nach Ablegen der praktischen Prüfung unter Realbedingungen signalisierten die Urkunden aller Teilnehmer, dass die Integration per Pedale bestens funktioniert. Ein besonderer Dank gilt hier Herrn Ahmad und der freundlichen und kompetenten Unterstützung durch Frau Krumbeck und Herrn Steffens.

Die Aachener Zeitung hat in dem Artikel „Integration klappt auf dem Fahrradsattel“ vom 19. April über die Fahrradprüfung berichtet.

Gut Ding will Weile haben…

… vor allem, wenn es sich um einen Hefeteig handelt. Einen solchen hat die Back-AG am vergangenen Samstag in üppiger Menge produziert und ihm beim „Gehen“ zugeschaut. Das erstaunliche Endmaß bot den jungen ZfsA-Bäckern viele Optionen: Da wurden Osterzöpfe geflochten – mit einem leichten Geschicklichkeitsvorteil für die Mädels – und Osterlämmer geformt. Neben den Hefekunstwerken bekamen auch die Mürbeteiglinge mit Lebensmittelfarbe, buntem Streusel oder Puderzucker individuellen Schick verpasst. Wen wundert’s, dass so mancher Hase gleich vom Blech weg verputzt wurde? Doch über Bauchweh klagte keiner im Bäckerteam, das sich aus allen ZfsA-Gruppen an diesem Tag zusammengefunden hatte. Erstaunlicherweise reichte der Appetit sogar noch für eine Pizza. Zwei nette Mütter der KMVK-Gruppe servierten sie der Back-AG als Lohn für ihren handwerklichen Fleiß. Ehrensache, dass dazu am Ende auch eine tipptopp sauber gemachte Küche zählte. Den Bäckerhut ziehen alle Akteure, inklusive des Back-AG „Azubis Burkhard Büttgen“, vor Heidi Auner und Sabine Gaston. Unter ihrer Anleitung wurde die mittlerweile 6. Auflage der AG wieder zu einem großen Vergnügen!

Großes Kino für echte Freundschaft

In den sozialen Medien werden tagtäglich Freundschaftsanfragen gestellt. Ein schneller Klick und schon meldet der Status: befreundet. Doch würden wir mit jedem unserer Online-Freunde wirklich gerne Zeit verbringen, ihn schützen, ihn beschenken, ihm Geheimnisse anvertrauen? Wohl nicht. Was also macht einen Menschen wirklich zum Freund? Der Arbeitskreis Werte und Glaube des ZfsA hat sich das Phänomen Freundschaft zum Jahresthema gewählt und setzte am vergangenen Freitag im Aachener Cineplex anschauliche Impulse. Ein kleines Rollenspiel erzählte die biblische Geschichte des Königssohns Jonathan, der dem Hirtensohn David zu allen Zeiten die Freundschaft hält. Im anschließenden actionreichen Film „Zoomania“ sind es die tierischen Hauptdarsteller Fuchs und Hase die langsam zur Erkenntnis kommen: Wir sind verschieden und doch sind wir Freunde. Die fast einhundert KinogängerInnen des ZfsA hatten bei Popcorn und Getränken großen Spaß an der 2. Auflage von Kino-Kirche. Dem Cineplex Aachen schenken wir für die erneute Einladung gerne ein „Like“ – wir wissen diesen echten Freundschaftsbeweis sehr zu schätzen!

„Chefbesuch“ am Branderhofer Weg

v.l.n.r. Reneé Stühlen, Lars Adam, Marcel Philipp, Burkhard Büttgen, Corinna Mohr, Günter Kriescher

Erklärt man Kindern den Begriff Oberbürgermeister, ist schnell der Chefvergleich zur Hand. Dass sich städtische Chefs wie Marcel Philipp sehr für die Belange ihrer jüngeren Bürger und Bürgerinnen interessieren, zeigte sich beim Besuch am vergangenen Freitag. Locker und mit viel Offenheit begegnete der Aachener OB den ZfsA-Bewohnern, ließ sich von der Einrichtungsleitung über die Arbeit informieren und besichtigte einzelne Wohnformen wie die Mädchenwohngruppe, die Verselbstständigungsgruppe für junge Flüchtlinge oder die modularen Wohnformen.

Der Anlass für diesen Besuch war trotz schönstem Frühlingswetters ganz weihnachtlich. Jahr für Jahr steht im Aachener Rathaus ein Weihnachtsbaum, behängt mit den Geschenkwünschen unserer Kinder und Jugendlichen. Eine Tradition, die ohne die liebevolle Organisation durch Renée Stühlen seitens des OB-Büros nicht denkbar ist. Umso schöner, dass auch sie der Dankeseinladung des ZfsA folgen konnte. Für die beiden Gäste hatte die Mädchenwohngruppe einen süßen Beweis der Wertschätzung gebacken. Doch typisch „Chef“: die Arbeit rief, der nächste Termin war unaufschiebbar. Schade für Marcel Philipp, gut für alle Naschkatzen im Haus.

Der Deutsche Jugendhilfetag inspiriert und motiviert

Eine große Leuchttafel signalisierte schon vor der Messehalle: Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid und die Vianobis Jugendhilfe Schloss Dilborn sind präsent auf dem 16. Deutschen Jugendhilfetag in Düsseldorf. Nicht als stille Beobachter, sondern als Berater, als Gesprächspartner, als Netzwerker. Dementsprechend attraktiv war der Gemeinschaftsstand in Halle 3 gestaltet. In einer Kinoecke konnten es sich die Besucher gemütlich machen und Kurzfilme von Freizeitaktionen beider Einrichtungen sehen. Oder sie wurden mit Schere, Malstift und einer Portion Phantasie aktiv. Über 200 Figuren entstanden so und avancierten – aufgehängt an einer Leine – zum Hingucker am Stand. Die Kette symbolisiert ein Ziel sozialer Arbeit: Menschen, ganz unterschiedlich, und doch fest miteinander verbunden. Die dreitägige Fachmesse nutzten die Mitarbeiter des ZfsA aber nicht nur zum intensiven Austausch am Stand. Vorträge und Fortbildungen gaben zahlreiche Impulse. Sie helfen beim eigenen Beitrag zu dem, was das DJHT-Motto eindrucksvoll in Erinnerung brachte: 22 Millionen junge Menschen sind und brauchen Chancen.

Ein großer Dank an die Firma Nobis. Ihre leckeren Printen brachten das ZfsA messeweit  in aller Munde.

D’r Zoch kött! Und mit ihm die „Burtscheider Minions“.

Kaum war der Rosenmontagszug 2017 gestartet, da wurde es auch schon sonnig. Nicht nur am Himmel, sondern vor allem in Aachens Straßen. Mit der frühen Zugnummer 13 zogen jede Menge knuffelig-gelbe  Minions singend, tanzend und Kamelle werfend vorbei. Ein Outfit, das vor allem vom jüngeren Publikum sofort erkannt und für toll befunden wurde. Bei aller beabsichtigten Ähnlichkeit mit den Disney-Figuren legten die „Burtscheider Minions“ sehr viel Wert auf einen Unterschied: Statt dem griesgrämigen Oberschurken Gru zu folgen, stellte sich die ZfsA-Gruppe ganz eindeutig in die Dienste von Prinz Thomas III. Ihn begleiteten sie vom Adalbertsteinweg bis zum Templergraben, ohne dass der Kamelle-Vorrat oder das Lächeln versiegte. Gäbe es ein Gute-Laune-Ranking unter den 169 Gruppen des Zuges, die Minions aus Burtscheid hätten gute Chancen auf Platz 1.

Das Cineplex Aachen erneuert seine Film-Freundschaft!

Am 31. März ist es wieder soweit: Das Cineplex Aachen lädt zum zweiten Mal alle Gruppen des ZfsA zu einer kostenlosen Sondervorstellung ein. Nach dem Oscar-prämierten Film „Alles steht Kopf“ im letzten Jahr ist es wiederum eine Animationsgeschichte, die in bester Disneymanier für Unterhaltung sorgen wird. „Zoomania“ zeigt eine fantastische und nur von Tieren bewohnte Welt, in der einem doch vieles menschlich vorkommt. Vor allem beim Thema Freundschaft wird es spannend. Kann die Häsin und Polizeioffizierin Judy Hopps dem geschwätzigen und frechen Fuchs Nick Wilde trauen? Wird aus den beiden „natürlichen“ Feinden ein Team? Auch diesmal wird der Arbeitskreis Glauben und Werte eine Einführung zum Film gestalten – natürlich mit vielen freundschaftlichen Impulsen. Jetzt gilt für alle Bewohner und Bewohnerinnen des ZfsA „save the date“: 31 März, 16.30 Uhr!

Brandschutz: ein richtig heißes Thema!

Was tun, wenn Rauch aus dem Nachbarzimmer kommt? Wie benutze ich einen Feuerlöscher? Und was ist der beste Fluchtweg, wenn es richtig brenzlig wird?

Mit all diesen Fragen waren die Kinder und Jugendlichen des ZfsA bei der Feuerwehr Aachen an der richtigen Adresse. In Gruppen nahmen sie an Schulungen im Floriansdorf teil und lernten vor allem, Brandgefahren und die eigenen Schutz- und Rettungsmöglichkeiten richtig einzuschätzen. Ein Film demonstrierte etwa anschaulich, dass es nur 40 Sekunden braucht, bis ein Raum lichterloh brennt. Keine Zeit also für lange Überlegungen. Da kam das Üben für den Ernstfall genau richtig. Schnell die Feuerwehr anrufen, die wichtigsten Infos geben, sich in Sicherheit bringen und nur wenn man vertraut mit Feuerlöscher oder Löschdecke ist, selbst den Brandherd bekämpfen. Und noch eine Botschaft kam an: Viele Brände lassen sich vermeiden, wenn Gefahren bewusst wahrgenommen werden. So wird in den ZfSA-Wohngruppen wohl jede Kerze demnächst kritisch beobachtet. Denn eins war allen Teilnehmenden klar: So viel Spaß das Üben auch machte, den Notfall will keiner erleben! Ein herzliches Dankschön an die MitarbeiterInnen der Feuerwache Aachen für ihren tollen Einsatz.

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