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Willkommen!

Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid steht für ein Netz von ineinandergreifenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. Durch fachkompetentes wie zugewandtes Handeln möchten wir besonders jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Weg in eine selbstbestimmte, positive Zukunft ermöglichen. Ihre Stärken zu sehen und sie als einzigartige Personen wertzuschätzen, ist der rote Faden in unserer über 160-jährigen diakonischen Geschichte. Mehr über uns.

„Viele Hände, schnelles Ende“

viele-haende-kmvkRasen gemäht, Kanten geschnitten, Fugen gekratzt, Garagen geräumt, die Gartenmöbel geschliffen und lasiert, ein neues Plätzchen für die Garnitur gefunden,  eine  weitere Sitzecke gestaltet, Blumen gepflanzt, Sand für den großen Sandkasten bestellt und alles für den Bau eines Komposthaufens vorbereitet …

Klingt nach einem Riesenprogramm und ist doch nur ein kleiner Teil der Haus- und Hofarbeiten, welche die ZfSA-Gruppe KMVK Brand in den letzten Wochen praktizierten. Nun strahlen Innen und Außen blitzesauber, aufgeräumt und freundlich. Das Aktionsmotto der Haus- und Hofwochen:  „Viele Hände, schnelles Ende“. Wurde zunächst überlegt, dass jeder Bewohner für einen Bereich zuständig sein sollte, entschied sich die Gruppe dann doch für das Gemeinschaftswerk. Mit vollem Erfolg! Diszipliniert und motiviert schritten alle zur Tat und schwächelte mal einer, gab es immer einen anderen, der  wieder zu neuem Schwung verhalf. Ein Haus- und Hoffest Anfang September gab Gelegenheit, diese tatkräftige Zeit noch einmal zu feiern.  In einem Ambiente, das so richtig gute Laune machte …

Du hast die Wahl! – Demokratie lernen und ausüben

gruppensprecherwahlFür die jungen Bewohner und Bewohnerinnen des Zentrums ist es Routine. Regelmäßig wählen sie in den jeweiligen Wohngruppen ihre Sprecher und Sprecherinnen, die sie im ZfSA-Kinder- und Jugendparlament vertreten. Was ihnen selbstverständlich ist, ist für die Jugendlichen der UMA-Gruppe ein Novum. In ihrem bisherigen Leben hatten die Flüchtlinge kaum die Möglichkeit, Demokratie zu leben und mitzugestalten. So war die Gruppensprecherwahl für die betreuenden Pädagogen ein guter Anlass, in die Grundlagen der Demokratie und des Wählens einzuführen und diese erstmalig erlebbar zu machen. Angefertigt wurden eine Wahlkabine, eine Wahlurne, Stimmzettel mit Bildern der zu Wählenden und der Möglichkeit zur Abgabe einer Erst- und Zweitstimme. Ein sprachlich schwer zu vermittelndes Thema wurde so anschaulich und nach dem Überwinden anfänglicher Hemmnisse zu einem freudigen Geschehen. Gespannt wurde auf das Ergebnis der geheimen Wahl gewartet und den gewählten Vertretern applaudiert. An ihnen ist es nun, die Interessen der UMA-Gruppe zu vertreten – Stimmen, die im Kinder- und Jugendparlament sicher aufmerksam gehört werden.

Der Ball rollt wieder!

Nicht nur die Bundesliga-Saison 2016 ist gestartet. Am vergangenen Freitag ertönte endlich auch auf dem Bolzplatz des ZfsA wieder der Anpfiff. Diesen Pfiff hatten alle sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen des Zentrums sehnsüchtig herbeigesehnt. Baumwurzeln hatten in der Vergangenheit den Boden des Spielfelds langsam in ein Stolperfeld verwandelt. Gefährlich für Knöchel und Knie, teuer in der Renovierung. In dieser Situation zeigten einmal mehr viele Unternehmen und Institutionen ihr Herz für die Bewohner und Bewohnerinnen des ZfsA. Dank Ihrer Hilfe präsentierte sich der Sportplatz am Eröffnungstag in perfektem Zustand.

Und gleich ging es rund: 11 gemischte Mannschaften aus BewohnerInnen, ZfsA- und BabormitarbeiterInnen kämpften fair und leidenschaftlich um den Turniertitel. In den Spielpausen gab es reichlich Stärkung, nicht zuletzt durch die leckeren Waffeln des Café Herzblatt. Nach dem Schlusspfiff feierten alle Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Sponsoren und dem Team des ZfsA die sichtbaren Verschönerungen. Denn nicht nur der Bolzplatz zeigt sich runderneuert. Mit einem frischen Fassadenanstrich glänzt das Zentrum am Branderhofer Weg und das neu gestaltete Außengelände gewinnt mit einer Grillhütte deutlich an Attraktivität. Eine Medaille gebührte an diesem Tag also nicht nur dem sportlichen Sieger, sondern vor allem auch den Sponsoren: Babor, Café Herzblatt der Viktor Frankl Schule, Johanniter Hilfsgemeinschaft Aachen, Spedition Hammer, Lions Club Aachen Carolina und Nesseler Grünzig. Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!

Die Aachener Nachrichten berichten in der Ausgabe vom 21.09.2016 ebenfalls über die Eröffnung des Sportplatzes, der Artikel kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Premierengäste im Tipi-Dorf der Tabaluga-Kinderstiftung

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Unverhofft kommt oft. Und in diesem Fall genau zum richtigen Zeitpunkt. Kurz vor den Sommerferien erreichte die 35a-Gruppe des ZfsA eine Anfrage der Tabaluga-Kinderstiftung. Angeboten wurde ein neues Urlaubsprojekt: Ferien in Tipis. Klar, dass die Lust dazu groß war und die gerade nach einer Nordseereise ausgeleerten Reisetaschen sofort wieder gepackt wurden. Durch die vorherigen Urlaube im bayrischen Tabalugahaus schon vertraut mit der Region und den Highlights war es leicht, ein attraktives und vor allem abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Apropos Beine. Diese waren aufs stärkste gefragt beim Aufstieg auf den Eckbauer in Garmisch-Partenkirchen. Zwei Stunden ging es steil bergauf mit dem Blick in die Partnachklamm zur Belohnung. Durchhaltevermögen war aber nicht nur beim Wandern gefragt, sondern auch beim „Tipi-Leben“. Hier machte die anfängliche nächtliche Kälte den gewohnten Komfort eines Hauses sehr bewusst.  Wie gut, dass im benachbarten Tabalugahaus ein warmes Ausweichquartier zur Verfügung stand. Fazit nach zwei tollen Wochen: Das Bayernland ist immer eine Reise wert. Und die Dankbarkeit gegenüber der von Peter Maffay gegründeten Stiftung ist auch „dahoam“ immer noch riesig groß.

Das Ende einer langen Ära: Ute von Lossow sagt Good bye

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Ganz endgültig ist das Good bye zum Glück nicht. Denn auch wenn Ute von Lossow am 22. August offiziell von ihrem Amt als Vorstandsvorsitzende des evangelischen Frauenvereins verabschiedet wurde, bleibt sie dem Zentrum eng verbunden. Zukünftig wird sie die Einsätze der mittlerweile großen Zahl der ehrenamtlich Tätigen koordinieren. Ganz sicher wird sie auch diese Aufgabe wieder mit vollem Engagement übernehmen, so wie sie über zwanzig Jahre die Geschicke des Trägervereins des ZfsA verantwortlich bestimmt hat. Nicht als ferne Amtsträgerin, sondern mittendrin in der täglichen Arbeit am Branderhofer Weg. So kamen denn auch alle Gruppen des Hauses zur Feierstunde zusammen, um ihren Dank und ihre Wertschätzung auszusprechen und Ute von Lossow mit vielen warmen Worten zu verabschieden. Selbst die Kleinsten des Familienzentrums ließen es sich nicht nehmen, ihrer ehrenamtlichen „Chefin“ ein Ständchen zu singen. Ute von Lossows Nachfolge im Amt der Aufsichtsratsvorsitzende übernimmt Corinna Mohr.  Wie ihre Vorgängerin wird auch sie dafür Sorge tragen, dass der seit 166 Jahren geltende diakonische Auftrag des Frauenvereins umgesetzt wird: Mit Herz und Kompetenz an der Seite derer stehen, die Unterstützung brauchen.

Eid Mubarak – fröhliches Fest!

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Diesen Wunsch hörte man am 7. Juli oft in den Räumen des Burtscheider Pfarrheims St. Johann. Der Anlass: das Ende des heiligen Fastenmonats Ramadan, des Monats, in dem Mohamad der Koran offenbart wurde. Und das Fastenbrechen wurde wirklich zu einer ganz besonders fröhlichen Feier. Erstmalig hatten die muslimischen Bewohner des ZfsA gemeinsam dazu eingeladen. Mit Datteln und Milch wurden am Nachmittag die Gäste auf traditionelle Weise am Pfarrheim begrüßt.

Nach einleitenden Worten aus dem Koran und “gesungenen” Gebeten wurde das Buffet eröffnet. Hierzu hatten alle Wohngruppen Leckeres beigesteuert, von typisch bis exotisch, von herzhaft bis süß. Zur schönen Überraschung aller Besucher und Besucherinnen erklangen danach die Töne einer afghanischen Liveband. Sie lockten nicht nur ihre Landsleute auf die Tanzfläche. Dieses wunderbare Fest bewies einmal mehr, dass es möglich ist, aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen zusammen zu kommen, zusammen zu rücken und zusammen zu feiern. Der große Dank der muslimischen Bewohner des Zentrums galt danach allen Mitarbeitern, Musikern und Freiwilligen, die zu diesem Fest beigetragen hatten. Und ein Wunsch ist ganz klar: Nächstes Jahr heißt es wieder Eid Mubarak – mit hoffentlich der gleichen tollen Stimmung.

„Alle in einem Boot!“

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Einmal im Jahr heißt es „Vätertag“ in der ZfsA-Gruppe 35 a. Doch vielleicht ließen sich die Väter vom geplanten Event des Raftings auf der Rur ein wenig abschrecken. Weit weniger wasserschau zeigten sich zwei Mütter, die gerne mit an Bord genommen wurden. So ging es in Kleinbussen nach Linnich, dem Startpunkt des Abenteuers, das die Gruppe auch auf die Spuren von Meister Biber schicken sollte. Ein Wasserstand, doppelt so hoch wie normal, versprach beim Einstieg nicht wenig Action. Schnell wurde das Vokabular um Begriffe wie Stromschnellen und Sohlgleiten erweitert, etwas mehr Zeit brauchte das gekonnte Steuern in die richtige Richtung. Dabei machte die bekannte Rechts-Links-Schwäche die Koordination von 15 Paddlern nicht immer einfach. Ab und an wurde Bekanntschaft mit Büschen geschlossen oder unfreiwillig das Ufer besucht. Doch letztendlich setzte sich das gute Teamwork durch. Entspannt und fröhlich kamen die ZfsA-Bootsmannschaft und ihr Guide nach 10 Flusskilometern in Hilfahrt an. Wieder auf festem Boden wurde ein kleines Picknick von Eltern, Kindern und Pädagogen genossen. Gesprächsthema dabei natürlich: die Eindrücke des gemeinsamen Rafting-Abenteuers. Das „Sitzen in einem Boot“ ist sicherlich für alle Teilnehmenden nun keine leere Floskel mehr.

Grundschule Zweifall spendet sportlich und herzlich

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Tooor! So inbrünstig wurde letzte Woche nicht nur in Frankreich gejubelt, sondern auch in Zweifall. Und während bei der EM das Geschehen oft recht torarm blieb, durften die jungen Tischkicker manchmal sogar im Sekundentakt strahlen. 12 Klassensprecher und Klassensprecherinnen der örtlichen Grundschule waren an diesem Morgen mit Schulleiterin Ute Esser zu Besuch in der Zweifaller ZfsA-Wohngruppe für junge Flüchtlinge. Mitgebracht hatten sie ihren Gastgebern verschiedenste Sportutensilien mit einem Spendenwert von 1000 Euro.

Die tolle Palette von Waveboards bis zu Tischtennisschlägern ließ die Sportlerherzen der Bewohner deutlich höher schlagen. Denn für sie heißt es nun in der Freizeit: sportliche Action, Bewegung und vor allem Spaß. Der wurde auch groß geschrieben beim gemeinsamen Kickern. Spielerisch lernte man sich in den gemischten Teams kennen und ließ den Ball durch die Reihen flitzen. Verraten wird noch, dass in den Pausen Donuts, Kekse und Saft verputzt wurden. Vielleicht ein kleiner Geheimtipp für unsere Nationalkicker. „Meister der Herzen“ – diesen Titel hat für uns die Grundschule Zweifall auf jeden Fall schon gewonnen. Merci!

 

Vier neue MarteMeo-Therapeuten

News Marte Meo
Zwei Jahre des intensiven Lernens liegen hinter Sarah Theves, Susann Riesner, Tina Kettels-Huhn und Maria Matysiak. Dementsprechend strahlende Gesichter gab es bei der Übergabe der Urkunden Anfang Juni an die vier neuen MarteMeo-Therapeutinnen des ZfsA. Die Ausbildung ermöglicht ihnen die Beratung von Eltern, Angehörigen und Fachkräften der sozialen Arbeit nach der Methode der Holländerin Maria Aarts. Schon seit einigen Jahren ist MarteMeo ist eine anerkannte Entwicklungs- und Kommunikationsmethode in der Jugendhilfe, aber zunehmend auch in anderen sozialen Feldern wie dem Umgang mit Demenzkranken.

Mit Hilfe des Mediums Film bzw. Video werden alltägliche Situationen des Umgangs mit Kindern, ihres Handelns, aber vor allem ihrer Stärken bewusst gemacht. So können Eltern oder Pädagogen konkrete Schritte zur Entwicklungsunterstützung anbieten. Denn MarteMeo bedeutet sinngemäß: Etwas aus eigener Kraft erreichen. Das dürfen die frisch zertifizierten MarteMeo-Therapeuten auch für sich selbst in Anspruch nehmen. Nicht ohne einen ausdrücklichen Dank an Christoph Venedey vom Seniorenzentrum am Haarbach für eine Ausbildung mit viel Herz und Fachkompetenz.

Viel Spaß beim Miteinander von Jung und Alt

News Seniorennachmittag
Der Tisch war geschmückt, der Waffelteig gerührt und der Kaffee gekocht. Als gute Gastgeber hatten die Kinder und Jugendlichen der 35a-Wohngrupe alles bestens für ihren Besuch vorbereitet. Und dieser wusste das herzliche Willkommen sehr zu schätzen. Nach dem ersten Treffen der Generationen Ende März im Seniorenzentrum der Itertalklinik hatte sich eine Gruppe älterer Bewohner und Bewohnerinnen aufgemacht, ihrerseits die häusliche Umgebung der jungen Bekannten kennen zu lernen. Viel wurde erzählt an diesem Nachmittag von „Damals“ und „Heute“, sich mit Neugierde auf unterschiedliche Lebenswelten eingelassen. Doch auch „geärgert“ wurde sich. Zumindest immer dann, wenn ein Rausschmiss die eigene Spielfigur wieder zurück an den Start beförderte. Nach zahlreichen lustigen Mensch-ärgere-dich-nicht-Runden stand fest: Das nächste Treffen soll nicht lange auf sich warten lassen. Angedacht ist, sich im zweimonatigen Rhythmus gegenseitig zu besuchen. Freundschaften sind schließlich nicht an ein Alter gebunden.

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