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Willkommen!

Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid steht für ein Netz von ineinandergreifenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. Durch fachkompetentes wie zugewandtes Handeln möchten wir besonders jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Weg in eine selbstbestimmte, positive Zukunft ermöglichen. Ihre Stärken zu sehen und sie als einzigartige Personen wertzuschätzen, ist der rote Faden in unserer über 160-jährigen diakonischen Geschichte. Mehr über uns.

Brandschutz: ein richtig heißes Thema!

Was tun, wenn Rauch aus dem Nachbarzimmer kommt? Wie benutze ich einen Feuerlöscher? Und was ist der beste Fluchtweg, wenn es richtig brenzlig wird?

Mit all diesen Fragen waren die Kinder und Jugendlichen des ZfsA bei der Feuerwehr Aachen an der richtigen Adresse. In Gruppen nahmen sie an Schulungen im Floriansdorf teil und lernten vor allem, Brandgefahren und die eigenen Schutz- und Rettungsmöglichkeiten richtig einzuschätzen. Ein Film demonstrierte etwa anschaulich, dass es nur 40 Sekunden braucht, bis ein Raum lichterloh brennt. Keine Zeit also für lange Überlegungen. Da kam das Üben für den Ernstfall genau richtig. Schnell die Feuerwehr anrufen, die wichtigsten Infos geben, sich in Sicherheit bringen und nur wenn man vertraut mit Feuerlöscher oder Löschdecke ist, selbst den Brandherd bekämpfen. Und noch eine Botschaft kam an: Viele Brände lassen sich vermeiden, wenn Gefahren bewusst wahrgenommen werden. So wird in den ZfSA-Wohngruppen wohl jede Kerze demnächst kritisch beobachtet. Denn eins war allen Teilnehmenden klar: So viel Spaß das Üben auch machte, den Notfall will keiner erleben! Ein herzliches Dankschön an die MitarbeiterInnen der Feuerwache Aachen für ihren tollen Einsatz.

Sich begegnen lernen

Kulturelle Vielfalt ist die Realität im ZfsA. Gut so! Doch diese Pluralität und Diversität tagtäglich als Gewinn für alle Beteiligten erfahrbar zu machen, ist eine besondere Herausforderung. Das weiß auch die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, die mit ihren Zertifikatskursen „Interkulturelle Kompetenz“ allen pädagogischen Akteuren ein hilfreiches Angebot macht. Sieben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des ZfsA haben das diesmal für sich in Anspruch genommen und bekamen von Kursleiterin Ionna Zacharaki jüngst ihr Zertifikat überreicht. Dem voraus gingen viele Stunden intensiver Auseinandersetzung mit interkulturellen Themen. Dabei standen nicht nur Fragen, wie beispielsweise der Umgang mit Pünktlichkeit oder mit unterschiedlichen religiösen Gebräuchen im Mittelpunkt von Rollenspielen und praxisnahen Kommunikationsübungen, sondern immer wieder die grundlegende Haltung einer offenen Begegnung. Nur auf sie lässt sich eine gute Verständigung aufbauen, wird der Mensch hinter vereinfachenden Etiketten sichtbar. Mit einem herzlichen Glückwunsch und großem Mehrwert im Gepäck ging die Qualifizierung nun für die sieben ZfsA-Teilnehmenden zu Ende. Ihr Feedback ist die beste Werbung für den nächsten Zertifikatskurs.

Achtung: Der Inhalt macht glücklich! – Tchibo-MitarbeiterInnen spenden für Haushaltsausstattung

Der Mietvertrag ist unterschrieben, der Umzug in die erste eigene Wohnung steht bevor. Doch der Blick auf die Haushalts-Checkliste zeigt: Es fehlt noch an vielem. Diese Situation kennen auch die Jugendlichen des ZfsA, wenn sie mit dem Auszug aus ihrer Wohngruppe den Schritt in die Selbstständigkeit gehen wollen. Deshalb war es wie ein kleines Weihnachtsmärchen, dass sieben Tchibo-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nun für das ZfsA schrieben. Das Team aus der Verkaufsregion 200 verzichtete auf die eigenen Weihnachtsgeschenke und stiftete den entsprechenden Betrag dem Zentrum. Damit konnten viele Notwendigkeiten von Bettwäsche bis Besteck auf den Wunschlisten unserer Jugendlichen abgehakt werden. Die reich gefüllte Geschenktüte löst nun das ein, was außen als Warnung formuliert ist: Sie macht die frischgebackenen Mieter glücklich. Unser herzlicher Dank gilt der Verkaufsleiterin Kathrin Ewen, den GebietsleiterInnen Susanne Sitzer, Marin Bilusic, Mirko Zech, Thomas Krüger und Ronny Glaß sowie dem Praktikanten Joseph Bischof. Und die Einladung auf eine Tasse Kaffee folgt bestimmt.

Öcher sorgen für eine reiche Bescherung

Geschenke, liebevoll verpackt und in allen Formen und Größen, stapelten sich unter dem Weihnachtsbaum im Super C.  Wie schon in den acht vorausgegangen Jahren, erwies sich auch in diesem Jahr die karitative Weihnachtsaktion an der RWTH als voller Erfolg. Kein Zettel blieb hängen, kein Wunsch blieb unerfüllt. Gleich Gutes lässt sich von der Wunschbaumaktion im Aachener Rathaus berichten. Auch hier im Foyer glitzerte es wieder gewaltig. Eine gute gefüllte Spendenbox ergänzte zudem den Berg der abzuholenden Präsente.

Für Burkhard Büttgen und Günter Kriescher eine sportliche Herausforderung, die sie nur zu gerne annahmen. Ein wenig kürzer war der Weg mit dem „Paketschlitten“ zur Farma-Apotheke am Burtscheider Markt. Auch hier hatten die Öcher wieder ihr Herz für Kenger bewiesen. Allen Initiatoren, Spendern und Spenderinnen sagen wir: dubbele merssi und fröhliche Weihnachten!

Ein kleines Licht, das Großes erzählt

Auf den ersten Blick ist das Friedenslicht aus Bethlehem eine Kerze unter vielen im Aachener Dom. Doch für dieses Licht haben sich vier Kinder der ZfsA-Außengruppe Kornelimünster extra auf den Weg in die Stadt gemacht. Das Licht, über 3000 Kilometer entfernt entzündet in der Bethlehemer Geburtsgrotte, erzählt von der Liebe und dem Frieden, den die Geburt Jesu in die Welt brachte.

Jahr für Jahr holen Pfadfinder das Licht nach Deutschland, damit „Menschen guten Willens“ diese Botschaft in der Weihnachtszeit verbreitet. Dazu zählen auch die jungen ZfsA-Bewohner und Bewohnerinnen. Sie brachten das Licht im Rahmen der zum zweiten Mal stattfindenden Aktion „Maria und Josef im Koffer“ in einer großen Laterne zur Krippe im Zentrum am Branderhofer Weg. An der letzten Station der Wanderung von Maria und Josef durch alle Wohngruppen des Zentrums wirft nun das Friedenslicht einen hellen Schein auf die Krippe und auf viele handgeschriebene Sterne. Auf ihnen haben die jungen BewohnerInnen ihre Wünsche und Hoffnungen notiert, die sich mit der Heiligen Nacht verbinden. Für das Friedenslicht aber geht es weiter: von Haus zu Haus, von Mensch zu Mensch, über die Grenzen von Staaten und Religionen hinweg. 

Kaiser Karl bittet zur Weihnachtsfeier

Das hätte dem Kaiser gefallen: eine heiße Badequelle gleich nebenan, ein Karls-Buffet voller Köstlichkeiten aus dem eigenen Kräutergarten und eine Festgesellschaft in bester Stimmung. Da er selbst jedoch im Aachener Dom bleiben musste, übernahmen Vorstand und Aufsichtsrat die Begrüßung der rund einhundert ZfsA-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie nutzen die weihnachtliche Zäsur zu einem gemeinsamen Rück- und Ausblick, zum teamübergreifenden Kennenlernen und zum Gespräch über anstehende oder schon bewältigte Herausforderungen. Doch allzu lang sollte es an diesem Abend nicht um Arbeit gehen. Stattdessen wartete erstmals ein DJ darauf, dem Publikum in den Burtscheider Kurparkterrassen „Beine zu machen“. Sie wirbelten denn auch bald in großer Zahl über die Tanzfläche. Wir sind sicher, Karl hätte mit gerockt!

BABOR – ein Großspender aus Überzeugung

Ziemlich beste Freunde – so lässt sich die Partnerschaft zwischen dem Aachener Kosmetikhersteller BABOR und dem  ZfsA beschreiben. Beide Institutionen lernen voneinander, bereichern und vertrauen sich. Doch anders als in Filmen endet diese Partnerschaft nicht, wenn das Scheinwerferlicht ausgeht. Im Gegenteil: Bereits zum 24. Mal konnte die Einrichtungsleitung des ZfsA aus den Händen der ehemaligen BABOR-Verwaltungsratsvorsitzenden Jutta Kleine-Tebbe und Geschäftsführer Horst Robertz einen vorweihnachtlichen Scheck entgegen nehmen. Die beeindruckende Summe von 10.000 Euro hilft, dringend anstehende Sanierungsarbeiten im Café Welcome und im Sportraum durchzuführen. Zudem soll bald ein überkonfessioneller „Raum der Stille“ jungen Menschen im ZfsA Gelegenheit zur Besinnung, Entspannung und Andacht geben. Geschäftsführer Horst Robertz freut sich besonders darüber, dass das Engagement für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Flüchtlinge bei BABOR keine „Chefsache“ ist, sondern von unzähligen Mitarbeitern und Partner des Unternehmens weltweit durch Spenden mitgetragen wird. Solche Freunde an seiner Seite zu wissen, ist für das ZfsA ein Weihnachtsgeschenk, das über einen Scheck weit hinausgeht. Herzlichen Dank!

Nikolaus mit Personalproblemen

Auch beim Nikolaus läuft nicht immer alles nach Plan. So musste er sich dieses Jahr aufgrund logistischer Probleme sogar durch seine Schwester Nikoletta vertreten lassen. Sie stürzte sich frohgemut in den Job, notierte sich die ZfsA-Adresse und zog mit Rudi sowie gut gefüllten Säcken los. Doch das mit den Jahren immer störrischer werdende Rentier hatte anderes im Sinn und so tauchte Nikoletta alleine, weinend und erschöpft in der Burtscheider Montessori-Kindertagesstätte auf. Schnell unterbrachen die Kinder ihren Nikolaus-Mambo und halfen Nikoletta erfolgreich bei der Rudi-Suche. Ganz faul hatte der sich in einer Ecke schlafen gelegt, den Geschenksack als bequemes Kopfkissen nutzend. Nur die Gabe vieler Leckerlis bewegte den treuen Nikolausbegleiter die gefüllten Socken an die Kleinen zu verteilen. Zum Glück fand sich danach auch noch der zweite abgestellte Sack, so dass alle Kinder sich reich beschenkt bei Nikoletta bedankten. Dem Nikolaus aber wünschten die Kita-Kinder, dass Rudi im nächsten Jahr wieder mehr Arbeitseifer zeigt. Zuhause gab es jedenfalls für die Kinder nach diesem aufregenden Vormittag eine „tierisch“ gute Geschichte zu erzählen.

Lasst uns froh und munter sein…

adventsfeier-2016

Dazu mussten Burkhard Büttgen und Günter Kriescher die über 170 Gäste der Adventsfeier des ZfsA bei ihrer Begrüßung gar nicht lange auffordern. Vom ersten Moment an genossen die Kinder, die Jugendlichen und die betreuenden Pädagogen eine mal besinnliche, mal ausgelassene Stimmung. In welche Richtung die Skala ausschlug, bestimmten vor allem die Darbietungen auf der Bühne. Jede Gruppe hatte einen Beitrag für die Feier vorbereitet. Begleitet von viel Applaus stellten die Akteure ihre schauspielerischen, tänzerischen, musikalischen oder komödiantischen Talente unter Beweis. Trotz gebannter Blicke auf das Bühnengeschehen leerten sich die üppig gefüllten Plätzchenteller auf den Tischen überraschend schnell. Schon traditionell fanden auch Maria und Josef den Weg in den Pfarrsaal St. Johann. Für sie war es der Startpunkt zu einer Rundreise durch alle ZfsA-Wohngruppen. Da schon lange im „Seniorenalter“ angekommen, werden ihre jungen Gastgeber sie von Station zu Station begleiten. Die Übergabe der Figuren ist dann immer ein schöner Anlass, sich gruppenübergreifend zu besuchen. Für die fröhlichen Stunden des adventlichen Beisammenseins geht ein Dank an das Team der Hauswirtschaft:  Ihr seid klasse!

Der Nikolaus mit kenntnisreicher Buchführung

nikolaus-2016

Im Kalender des heiligen Nikolaus hat der Termin mit seiner „Knolle“ einen festen Platz. So viel er auch in diesen Tagen gefragt ist, für den Weg nach Kornelimünster findet er immer Zeit.  Und so waren dann auch pünktlich am 6. Dezember die schweren Schritte des ehrwürdigen Mannes und seines Knechts im Zuhause der Wohngruppe zu hören. Angesichts des finsteren Gesellens Ruprecht wurde es dann merklich stiller in der Stube. Doch da der Nikolaus von allen Kindern mehr Gutes, denn Schlechtes zu berichten wusste, blieb die Rute des Knechts auch in diesem Jahr ungebraucht.  Im Gegenteil: Die Tüten und Süßigkeiten für jedes Kind lassen vermuten, dass die Bilanz im Goldenen Buch eine deutlich positive war. Trotzdem war eine gewisse Erleichterung zu verspüren, als sich die Tür hinter Ruprecht und seinem „Chef“ wieder schloss. Ganz entspannt klang dann der Nachmittag mit Eltern, Großeltern und BetreuerInnen aus. Schon am nächsten Morgen aber hieß es wieder: Gute Einträge sammeln, der Nikolaus führt Buch!

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