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Willkommen!

Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid steht für ein Netz von ineinandergreifenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. Durch fachkompetentes wie zugewandtes Handeln möchten wir besonders jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Weg in eine selbstbestimmte, positive Zukunft ermöglichen. Ihre Stärken zu sehen und sie als einzigartige Personen wertzuschätzen, ist der rote Faden in unserer über 160-jährigen diakonischen Geschichte. Mehr über uns.

Backen macht glücklich!

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Das weiß die Back-Factory des ZfsA schon seit einigen Jahren. Pünktlich zum Adventsbeginn hatte sie am vergangenen Wochenende wieder alle interessierten Kinder, Jugendliche und MitarbeiterInnen des Zentrums zusammengetrommelt, um Leckereien für die Adventsfeier vorzubereiten. Den ganzen Tag lief der Backofen auf Hochtouren. Bestückt wurde er mit liebevoll verzierten Mürbeteigplätzchen, mit Hunderten von handgeformten Vanillekipferln, mit Kokosmatronen und Spritzgebäck. Locker wurde auch ein neuer Hausrekord aufgestellt: 25 Kilogramm Stollenteig wurden geknetet und gerollt.  Ganz neu im Repertoire war die Pralinenherstellung. Hier war die Versuchung besonders groß, die mit weißer oder dunkler Schokolade verzierten Köstlichkeiten direkt an Ort und Stelle zu naschen. Da half es, dass im Café warmer Kakao und selbstgemachtes Baklava auf die Bäcker und Bäckerinnen wartete. Fazit eines produktiven Tages: ein duftendes Haus, gut gefüllte Keksdosen für alle Wohngruppen und jede Menge Vorfreude auf die kommende Adventsfeier.

Die Welt braucht viele Martins!

1.700 Jahre hat St. Martin nun schon auf dem „Buckel“. Doch seine Botschaft des Teilens ist der krisen- und kriegsgeschüttelten Welt so aktuell wie selten zuvor. Das wurde auch in dem vom ZfsA-Arbeitskreis Glaube und Werte gestalteten Auftaktgottesdienst am vergangenen Freitag in der Herz Jesu Kirche deutlich. Im Frankenberger Dom, wie die Öcher die Kirche liebevoll nennen, führten die Kinder der Montessori-Tagesstätte die Geschichte des Heiligen Bischofs von Tours im Schein unzähliger Laternen auf. Sein Beispiel der Solidarität und Hilfsbereitschaft im Herzen folgten anschließend rund 300 kleine und große Martinsfans dem Mann auf dem Pferd durch das Gillesbachtal. Dank moderner Technik trotzten die meisten Lampions dem später am Martinsfeuer leider aufkommenden Hagelschauer. Wie gut dennoch, dass das Pfarrheim St. Fronleichnam schützendes Obdach bot und mit dem bereitstehenden Kakao und Kinderbowle alle wieder auf Temperatur brachte. Während St. Martin traditionell die Weckmänner verteilte, entwickelte sich im Kreis der Besucher die Atmosphäre, die dem Fest so gut zu Gesicht steht: Ein quer durch die Kulturen und Generationen herzliches und interessiertes Miteinander. Unser Dank für diesen eindrucksvollen Martinsabend gilt besonders Pfarrer Redmer Studemund und Gemeindereferent Markus Henz sowie dem Tambours Corps für die musikalische Begleitung.

Wo der Kartoffelbaum blüht …

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Kartoffelferien – so nannte man vor nicht allzu langer Zeit noch die Herbstferien. Viel Plackerei bedeutete es die Knollen aus der Erde zu holen und so manch ein Erntehelfer hätte sich wohl gerne einen Kartoffelbaum gewünscht. So einen wie im Zweifaller Solchbachtal. Diese einmalige „Spezies“ war Ziel des Herbstausflugs der ZfsA 35a-Gruppe bei schönstem Wetter. Und da traditionell alle Besucher den Baum mit Kartoffeln schmücken, hieß es für Kinder und Eltern erst einmal Kartoffelmännchen basteln. Ein Berufspraktikant unterstützte musikalisch auf der Gitarre die künstlerische Feinarbeit und bald schon schmückte sich der Baum mit originell designten Früchten. Dass es beim anschließenden Picknick in der Grillhütte neben Stockbrot auch Kartoffeln gab, versteht sich fast von alleine, gegart über dem Feuer wie in „guten alten Zeiten“. In diesen hatte einst ein schlauer Bewohner Zweifalls eine Wette auf die Existenz des Kartoffelbaums gewagt. Vor der Besichtigung schlich er sich natürlich in den Wald und behängte die Kastanie mit Kartoffeln. Das botanische „Wunder“ freut seitdem alle Waldbesucher und regt sogar zum jahreszeitlichen Schmücken an. Für den Herbst hat dies die 35a-Gruppe nun bereits im viel Freude an der Gemeinschaftsaktion erledigt!

10 Jahre: „Peace for JUH“!

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Die Wunderkerzen auf der riesigen Geburtstagstorte sprühten helle Funken. Sie signalisierten: Es gibt etwas Besonderes zu feiern! Zu Recht, denn mit dem Jubiläum von Peace for JUH, verbindet sich eine für das Zentrum ganz wichtige Entwicklung. Über die Jahre ist das Friedensversprechen, welches sich Kinder und Jugendliche sowie Betreuende einander geben, so etwas wie ein Kompass des Zusammenlebens geworden. Die 14 Friedensregeln vermitteln neben Respekt und Gewaltfreiheit, vor allem das Gefühl zu einer starken, einander ein Zuhause gebenden Gemeinschaft zu gehören. Das funktioniert natürlich nicht allein über das Sprechen einer Formel, sondern ist ein Prozess mit vielen Gelingensfaktoren. Einer darunter: der jährliche Friedens-Workshop. Er führte am letzten Wochenende 38 Teilnehmende erstmalig nach Ergeshausen im Rhein-Lahn-Kreis. Das große Haus bot die Chance, interessierte Jugendliche aus den UMA-Gruppen mit einzubeziehen. Ihre Zugehörigkeit zum Zentrum rückte Fragen der Integration in den Mittelpunkt. Wie vermittelt man wichtige Werte? Welche kulturellen Unterschiede müssen beachtet werden? Was verbindet uns? Die Antworten darauf wurden in drei intensiven Arbeitstagen gefunden: Indem man sich offen begegnet, gemeinsam nach fairen Lösungen sucht, miteinander und voneinander lernt. Als zum Abschluss 38 bunte Luftballons zum Himmel stiegen, stand am Boden eine starke Gemeinschaft. Als Multiplikatoren gehen sie nun auf die nächste Etappe des „Peace for JUH“-Prozesses im ZfsA.

Die „Grenzerfahrungen 3“ – alles andere als ein Eifel-Blues

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Manche Alltagsregel fällt in den Ferien zum Glück unter den Tisch.  Oder sie wird ganz einfach neu definiert. Das war denn auch die erste gemeinsame Aktion der 26 Jugendlichen, die in den Herbstferien an den „Grenzerfahrungen 3“ in Monschau teilnahmen. Wann soll es Frühstück geben, wann ist Bettruhe, aber vor allem auch: Wie gehen wir miteinander um? Als diese Basics geklärt waren, stand noch die Programmplanung an. Und auch dabei kamen die Jugendliche aus dem UMA-Bereich des ZfsA und ihre Altersgenossen schnell auf einen Nenner. Outdoor-Aktivitäten, kreatives Arbeiten, gemeinsame Andachten, Musizieren und nicht zuletzt Party machen wechselten sich erlebnisreich ab. Darunter als absolutes Highlight: Bubble-Soccer. Gut umhüllt und geschützt von einem überdimensionierten Plastikball wurde begeistert gekickt. Stolpern, kugeln, umfallen immer inklusive. Die verbrauchte Energie wurde sich bei leckeren Mahlzeiten wie etwa einem selbst gekochten afghanischen Reisgericht zurückgeholt. Auch ein Teil der „Grenzerfahrungen“, die die bereits zum dritten Mal vom ZfsA und dem Evangelischen Kirchenkreis Aachen organisierte Freizeit vermitteln möchte. Was bleibt von einer super kurzweiligen Woche im Jugendgästehaus Monschau sind neue Freundschaften und einmal mehr die Erfahrung, dass Unterschiede bereichern.

Gipfelstürmer: Tour-Tagebuch zur Hüttenwanderung

wanderung

„Das Beste war zu sehen, wie jeder glücklich war,
oben angekommen zu sein.“

Kein Handynetz, kein warmes Wasser, kein Kuschelsofa. Dafür jede Menge körperliche und emotionale Herausforderungen. Und doch: Keine Minute möchten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen von ihrer fünftägigen Hüttenwanderung in den Allgäuer Alpen missen. Auch nicht die im Schneegestöber.

Auf Tour gemacht hatten sich nach rund einjähriger Vorbereitungszeit drei Kinder der 35a-Gruppe des ZfsA mit ihren Müttern und Betreuern. Das durch Spenden finanzierte Pilotprojekt „Gipfelstürmer“ verbindet eine individual-pädagogische Aktion mit einem neuen Weg in der Elternarbeit. Es führt an die Grenzen von Mut und Vertrauen und stärkt mit nachhaltigen Erfahrungen.

Worüber die Jugendlichen, ihre Mütter und Betreuer in den zurückliegenden fünf Tagen gestaunt und gestöhnt haben und was über die Tour hinaus an Eindrücken und Erkenntnissen bleibt, lässt sich herauslesen aus dem kleinen Tagebuch der Wandergruppe. // Weiterlesen

„Viele Hände, schnelles Ende“

viele-haende-kmvkRasen gemäht, Kanten geschnitten, Fugen gekratzt, Garagen geräumt, die Gartenmöbel geschliffen und lasiert, ein neues Plätzchen für die Garnitur gefunden,  eine  weitere Sitzecke gestaltet, Blumen gepflanzt, Sand für den großen Sandkasten bestellt und alles für den Bau eines Komposthaufens vorbereitet …

Klingt nach einem Riesenprogramm und ist doch nur ein kleiner Teil der Haus- und Hofarbeiten, welche die ZfSA-Gruppe KMVK Brand in den letzten Wochen praktizierten. Nun strahlen Innen und Außen blitzesauber, aufgeräumt und freundlich. Das Aktionsmotto der Haus- und Hofwochen:  „Viele Hände, schnelles Ende“. Wurde zunächst überlegt, dass jeder Bewohner für einen Bereich zuständig sein sollte, entschied sich die Gruppe dann doch für das Gemeinschaftswerk. Mit vollem Erfolg! Diszipliniert und motiviert schritten alle zur Tat und schwächelte mal einer, gab es immer einen anderen, der  wieder zu neuem Schwung verhalf. Ein Haus- und Hoffest Anfang September gab Gelegenheit, diese tatkräftige Zeit noch einmal zu feiern.  In einem Ambiente, das so richtig gute Laune machte …

Du hast die Wahl! – Demokratie lernen und ausüben

gruppensprecherwahlFür die jungen Bewohner und Bewohnerinnen des Zentrums ist es Routine. Regelmäßig wählen sie in den jeweiligen Wohngruppen ihre Sprecher und Sprecherinnen, die sie im ZfSA-Kinder- und Jugendparlament vertreten. Was ihnen selbstverständlich ist, ist für die Jugendlichen der UMA-Gruppe ein Novum. In ihrem bisherigen Leben hatten die Flüchtlinge kaum die Möglichkeit, Demokratie zu leben und mitzugestalten. So war die Gruppensprecherwahl für die betreuenden Pädagogen ein guter Anlass, in die Grundlagen der Demokratie und des Wählens einzuführen und diese erstmalig erlebbar zu machen. Angefertigt wurden eine Wahlkabine, eine Wahlurne, Stimmzettel mit Bildern der zu Wählenden und der Möglichkeit zur Abgabe einer Erst- und Zweitstimme. Ein sprachlich schwer zu vermittelndes Thema wurde so anschaulich und nach dem Überwinden anfänglicher Hemmnisse zu einem freudigen Geschehen. Gespannt wurde auf das Ergebnis der geheimen Wahl gewartet und den gewählten Vertretern applaudiert. An ihnen ist es nun, die Interessen der UMA-Gruppe zu vertreten – Stimmen, die im Kinder- und Jugendparlament sicher aufmerksam gehört werden.

Der Ball rollt wieder!

Nicht nur die Bundesliga-Saison 2016 ist gestartet. Am vergangenen Freitag ertönte endlich auch auf dem Bolzplatz des ZfsA wieder der Anpfiff. Diesen Pfiff hatten alle sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen des Zentrums sehnsüchtig herbeigesehnt. Baumwurzeln hatten in der Vergangenheit den Boden des Spielfelds langsam in ein Stolperfeld verwandelt. Gefährlich für Knöchel und Knie, teuer in der Renovierung. In dieser Situation zeigten einmal mehr viele Unternehmen und Institutionen ihr Herz für die Bewohner und Bewohnerinnen des ZfsA. Dank Ihrer Hilfe präsentierte sich der Sportplatz am Eröffnungstag in perfektem Zustand.

Und gleich ging es rund: 11 gemischte Mannschaften aus BewohnerInnen, ZfsA- und BabormitarbeiterInnen kämpften fair und leidenschaftlich um den Turniertitel. In den Spielpausen gab es reichlich Stärkung, nicht zuletzt durch die leckeren Waffeln des Café Herzblatt. Nach dem Schlusspfiff feierten alle Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Sponsoren und dem Team des ZfsA die sichtbaren Verschönerungen. Denn nicht nur der Bolzplatz zeigt sich runderneuert. Mit einem frischen Fassadenanstrich glänzt das Zentrum am Branderhofer Weg und das neu gestaltete Außengelände gewinnt mit einer Grillhütte deutlich an Attraktivität. Eine Medaille gebührte an diesem Tag also nicht nur dem sportlichen Sieger, sondern vor allem auch den Sponsoren: Babor, Café Herzblatt der Viktor Frankl Schule, Johanniter Hilfsgemeinschaft Aachen, Spedition Hammer, Lions Club Aachen Carolina und Nesseler Grünzig. Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!

Die Aachener Nachrichten berichten in der Ausgabe vom 21.09.2016 ebenfalls über die Eröffnung des Sportplatzes, der Artikel kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Premierengäste im Tipi-Dorf der Tabaluga-Kinderstiftung

ferien-bayern

Unverhofft kommt oft. Und in diesem Fall genau zum richtigen Zeitpunkt. Kurz vor den Sommerferien erreichte die 35a-Gruppe des ZfsA eine Anfrage der Tabaluga-Kinderstiftung. Angeboten wurde ein neues Urlaubsprojekt: Ferien in Tipis. Klar, dass die Lust dazu groß war und die gerade nach einer Nordseereise ausgeleerten Reisetaschen sofort wieder gepackt wurden. Durch die vorherigen Urlaube im bayrischen Tabalugahaus schon vertraut mit der Region und den Highlights war es leicht, ein attraktives und vor allem abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Apropos Beine. Diese waren aufs stärkste gefragt beim Aufstieg auf den Eckbauer in Garmisch-Partenkirchen. Zwei Stunden ging es steil bergauf mit dem Blick in die Partnachklamm zur Belohnung. Durchhaltevermögen war aber nicht nur beim Wandern gefragt, sondern auch beim „Tipi-Leben“. Hier machte die anfängliche nächtliche Kälte den gewohnten Komfort eines Hauses sehr bewusst.  Wie gut, dass im benachbarten Tabalugahaus ein warmes Ausweichquartier zur Verfügung stand. Fazit nach zwei tollen Wochen: Das Bayernland ist immer eine Reise wert. Und die Dankbarkeit gegenüber der von Peter Maffay gegründeten Stiftung ist auch „dahoam“ immer noch riesig groß.

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