Start

Willkommen!

Das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid steht für ein Netz von ineinandergreifenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien. Durch fachkompetentes wie zugewandtes Handeln möchten wir besonders jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Weg in eine selbstbestimmte, positive Zukunft ermöglichen. Ihre Stärken zu sehen und sie als einzigartige Personen wertzuschätzen, ist der rote Faden in unserer über 160-jährigen diakonischen Geschichte. Mehr über uns.

Wie leite ich eigentlich richtig …?

Keine einfache Frage für junge Gruppenleiter und -leiterinnen. Ihr fachliches Know-how können sie tagtäglich in der Praxis erproben und erweitern. Wer darin gut ist, nimmt meist eine Perspektive als Führungskraft in den Blick. Doch auch das Handwerkszeug zum Führen eines Teams will gelernt sein. Aus diesem Grund organisierten die ZfsA-Fachbereichskoordinatoren Gabriele Jungen-Imdieke und Guido Lusetic eine Inhouse-Schulung für die jungen KollegInnen. Inhalt des mehrstufigen Seminars: Die theoretische und praktische Vermittlung des Grundlagenwissens „Führen und Leiten“.

Auf dem abwechslungsreichen Programm standen Erfahrungsaustausch, szenisches Fallverstehen, Übungen und Diskussionen. Zwischen den Einheiten blieb genügend Zeit, das neu Gelernte anzuwenden und auch als Führungspersönlichkeit zu wachsen. Das zeigte sich vor allem bei der großen Abschlussveranstaltung Ende September. Hier stellten die Teilnehmenden im Rahmen von gruppendynamischen Übungen ihre Führungsqualitäten und oftmals auch ihre Nervenstärke unter Beweis. Zur Belohnung für das Engagement glühte der Grill und es ging zum gemütlichen Teil des Kurses über. Dieser „Nachwuchs“, da sind sich die beiden Mentoren sicher, wird einen guten Weg gehen – mit Spaß an Teambuilding und -führung!

Zwei neue ZfsA-Gruppen feiern Eröffnung

Gleich zweimal hieß es Ende September beim ZfsA: Herzlichen Glückwunsch zum Einzug! Sowohl die Kriseninterventionsgruppe (KIG) als auch eine zweite Intensivwohngruppe (IPG2) bezogen ihr neues Zuhause. Mit der Einrichtung reagiert das ZfsA auf den hohen Bedarf an intensiven Betreuungsplätzen für Kinder und Jugendliche, die sich in schwierigen oder krisenhaften Situationen befinden. Dabei zeigte bereits der erste Blick in die freundlichen Räumlichkeiten den Anwesenden: Die beiden Wohngruppen sind gute Orte zum Leben. Sechs gemütlich und modern eingerichtete Einzelzimmer, teilweise mit Blick auf den „Frankenberger Dom“, warten beispielsweise auf die Bewohner und Bewohnerinnen der IPG 2.

Die kirchliche Einsegnung durch Pfarrer Redmer Studemund und Gemeindereferent Christoph Urban gehörte dann auch zu den Eröffnungsfeierlichkeiten. Gemeinsam mit VertreterInnen der Jugendämter, der Pfarrgemeinde St. Gregor und allen GruppenleiterInnen des ZfsA wurde dann eine erste kleine „Hausparty“ gefeiert. Wenn es nach den Wünschen der jungen Bewohner und Bewohnerinnen geht, wird es wohl nicht die letzte sein … Eine gute Zeit allen neu Eingezogenen!

Achtung: frisch gestrichen! Café Welcome renoviert dank großzügiger Spende

Dirk und Undine Courté (l. u.r. sitzend) überzeugten sich vor Ort, dass Ihre Spende im Café Welcome gut investiert ist.

Hoppla, was ist denn hier passiert? Wer seit letzter Woche ins Café Welcome am Branderhofer Weg kommt, staunt über das neue, frische Ambiente. Zum Gespräch einladende Tischgruppen, ein gemütliches Sofa und viele nette Details sorgen dafür, dass der Name Café Welcome sofort eine Wohlfühl-Umsetzung erfährt. Zu verdanken ist die Auffrischung einer Spende der alt eingesessenen Aachener Vermögens- und Unternehmensberatungsfirma J. Courté & Co. KG. Das Café Welcome ist seit vielen Jahren das kommunikative Herz des Zentrums für soziale Arbeit Burtscheid. Hier verbringen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in geschützter Atmosphäre Zeit und können mit Mitarbeitern des Jugendamtes ihre Zukunft besprechen. Aber auch das Team des ZfsA, Hausbewohner und Nachbarn schätzen die Räumlichkeiten für ein Zusammenkommen in netter Atmosphäre. War die Courté-Spende schon für sich ein Hauptgewinn, so brachte sie noch einen Stein ins Rollen. Aufgrund der Zeitungsnotiz über die Café-Renovierung sponserte ein Präsidiumsmitglied der Alemannia Aachen spontan Tickets für das nächste Heimspiel. Dass die Alemannia dieses mit 4:1 gewann, toppte die ZfsA-Woche endgültig. Tausend Dank allen Unterstützern!

Die Botschaft von „Eid al Adha“: grenzenlos vertrauen und helfen!

Der 1. September war für die meisten Deutschen ein normaler Freitag. Für die weltweit über 1,5 Milliarden Muslime dagegen war es ein spirituell wie emotional besonderer  Festtag. „Eid al Adha“ – das islamische Opferfest wurde überall zusammen mit Freunden und Gästen gefeiert. So auch im Zweifaller Haus des ZfsA. Gerade die muslimischen Jugendlichen des Zentrums, die ohne Verwandtschaft in Deutschland leben, freuten sich das Fest in großer Runde zu begehen. Denn gekommen waren Freunde aus allen ZfsA-Gruppen –  muslimisch und nicht-muslimisch. Jeder Gast wurde traditionell mit einem Glas Milch und einer Dattel begrüßt. Danach führten Koranzitate und islamische Bittgebete – stets von den Jugendlichen übersetzt aus dem Arabischen ins Deutsche und ins Paschtu – in die Feier ein. „Eid al Adha“ erinnert an die Prüfung Ibrahims, der sich bereit erklärte, seinen Sohn für Gott zu opfern. Dieses Vertrauen belohnte Gott und schickte ihm ein Schaf, um es an Stelle des Kindes zu opfern.  Die Themen Vertrauen, Versöhnung und Hilfsbereitschaft wurden noch weiter vertieft, bevor das Buffet alle Anwesenden einlud. Ebenso wie in der Musikauswahl spiegelte sich hier auf schönste Weise die kulturelle Vielfalt. In diesen Stunden gelang in Zweifall eine religiöse und kulturelle Annäherung, wie sie überall  auf der Welt wünschenswert wäre. Unser Dank gilt allen Helfern und Helferinnen, die das diesjährige „Eid al Adha“ so besonders gemacht haben.

Ferienspaß ganz nah

Nicht immer muss es in die Ferne gehen, um schönsten Freizeitspaß und neue Eindrücke zu genießen. Das können die großen und kleinen Bewohner und Bewohnerinnen der KMVK-Apartments nach ihren Sommerferien nur bestätigen. Denn das Programm konnte sich sehen lassen. Den Start machte ein Ausflug ins Bubenheimer Spieleland. Zusammen mit den KMVK-Pädagoginnen wurde das riesige Spieleangebot sowie ein Picknick – allerdings unter stürmischen Bedingungen – genossen. Eine Woche später hieß es für die Kinder: aufsatteln! Auf dem Rücken zweier Ponys wurde der Aachener Stadtwald zur Kulisse für Abenteuer und spannende Naturentdeckungen. Wieder mit elektrischem Antrieb – nämlich per Euregiobahn – ging es ein paar Tage später gemeinsam mit den KMVK-Gruppen aus Burtscheid und Brand nach Herzogenrath. Von dort wanderte der fröhliche ZfsA-Tross Richtung Alsdorfer Tierpark und ließ sich auch von dicken Regenwolken den Spaß nicht verderben. Ein abwechslungsreicher Tag im Jülicher Brückenkopfpark sowie tolle Stunden auf dem Öcher Bend am Familientag machten die Ferienzeit rund und bunt. Über all diese Eindrücke wurde beim abschließenden Grillabend noch einmal ausführlich geplaudert. Fazit: Die Ferien vor der Haustür bekommen von den KMVK-Apartments eine ganz klare „Fünf-Sterne-Wertung“.

Foto: Günter Hentschel (CC BY-ND 2.0)

Perfekte Burtscheider Aktionstage: Sonne von oben – Feuer von unten

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich Burtscheid in eine bunte Aktions- und Erlebniswelt. Zwischen Ferberpark, Kapellenplatz und Kurparkterrassen präsentierten sich nahezu alle ortsansässigen Vereine. Überall wurde gespielt, probiert, informiert und diskutiert. Mit von der Partie seit Jahren: das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid.

Am Stand sammelte sich stets eine interessierte Besucherschar, die mehr über die Arbeit des ZfsA erfahren wollte. Oder auch, um sich ein Stockbrot am offenen Feuer zu backen. Denn diese Attraktion punktete auch bei Temperaturen deutlich über der 20°-Marke. Dem ersten Biss ins heiße Brot schloss sich dann nicht selten die Frage nach unserem „Geheimrezept“ an. Dies verraten wir natürlich gern:

Stockbrot ohne Hefe (für ca. sechs Personen)

150 g Quark, 300 g Mehl, 6 EL Milch, 6 EL Öl, 1 Päckchen Backpulver und eine Prise Salz mischen.
Den Teig kurz aufquellen lassen. Nach Belieben Kräuter der Provence oder eine 7-Kräuter-Mischung (TK) unterheben.

Wir wünschen allen Stockbrotbäckern gutes Gelingen!

Museumsdorf Kommern: Eintauchen in eine vergangene Welt

Ganz selbstverständlich steht es heute auf nahezu allen Frühstückstischen: frisches Brot. Doch wie sah es aus in der Generation unserer Urgroßeltern? Wie kamen sie ohne elektrischen Ofen und Rührgerät in den Genuss eines duftenden Brots? Die Bewohner der IPG 1 wollten dies genau wissen und machten sich zum Abschluss der Ferien mit ihren Müttern und begleitenden Pädagogen auf ins Freilichtmuseum nach Kommern. Dort wurde nicht lange studiert, sondern gleich probiert. Im vorgeheizten Dorfbackhaus bekam jeder eine Zinkschüssel, gefüllt mit den Zutaten für ein Sauerteigbrot. Mit hoch gerollten Ärmeln und Schweißtropfen auf der Stirn wurden 14 ansehnliche Teigkugeln geformt. Während sie dreißig Minuten in den „Gehkörbchen“  schwitzten, sammelten die Bäcker der IPG 1 das notwendige Brennholz. Nach rund einer Stunde Backzeit durfte jeder seinen Brotlaib wieder aus dem Steinofen ziehen. Da Selbstgemachtes immer doppelt gut schmeckt, war das Brot beim Picknick der absolute Renner. Beim anschließenden Schlendern vorbei am alten Schulhaus, Tante Emma Lädchen, bäuerlichen Katen, Schafen, Hühnern und Pferden war der Reiz dieser vergangenen Welt gut spürbar. Doch auch ihren Alltag mit der Bäckerei um die Ecke wissen die Mädchen und Jungen der IPG 1 nun deutlich mehr zu schätzen.

Pius-Schüler backen Solidarität ganz einfach in Herzform

Wie Eigeninitiative geht – dafür hat die Klasse 9d des Bischöflichen Aachener Pius-Gymnasiums gerade ein eindrucksvolles Beispiel geliefert. Ihr Rezept: Eine gute Aktionsidee, ein fein abgeschmeckter Waffelteig und unermüdliche Bäcker. Das ließ am Ende 300 Euro in der Klassenkasse klingeln. Geld, das die Schülerinnen und Schüler nicht für eigene Wünsche, sondern für einen sozialen Zweck einsetzen wollten. Den fanden sie im gemeinsamen Austausch: Der Erlös sollte jungen geflüchteten Menschen zukommen. Nach eigenen Recherchen kontaktierte die 9d das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid bzw. unsere UMA-Gruppe. Schnell war ein Termin gefunden, um nicht nur die großzügige Spende zu überreichen, sondern auch um das Zentrum und die UMA-Gruppe kennenzulernen. In einer lebendigen Runde wurde über die Bedeutung von Flucht und Migration gesprochen, gewann die Lebensrealität von jungen geflüchteten Menschen ein persönliches Gesicht. Dass für die Spende bald der lang ersehnte Kicker Einzug halten wird, war für die Schülerinnen und Schüler gut nachvollziehbar. Und selbstverständlich wird das erste offizielle Kicker-Turnier gemeinsam mit der 9d organisiert und gefeiert werden. Meisterlich unterwegs sind sie für uns aber schon jetzt! Wir sagen: herzlichen Dank für die tolle Initiative und das Interesse!

Bergabenteuer – mit Ausdauer und Adrenalin gemeistert

Ein österreichisches Tal, doch nur von Deutschland her erreichbar. Schon dies macht das Kleinwalsertal zu einem besonderen Ferienziel. Bauen sich dann rundherum noch mächtige Zweitausender Gipfel auf, ist die Kulisse perfekt für jede Menge Bergabenteuer.

In die stürzte sich die ZfsA-Gruppe IPG 1 jeden Tag aufs Neue. Wo kann man schon im Sommer durch Schnee laufen, stehen Kühe mitten auf dem Weg und stürzen Bäche rauschend in die Tiefe? Um all das zu erleben, war kräftig Ausdauer von den jungen Alpinisten gefordert. Belohnt wurde jede Anstrengung mit tollen Ausblicken, tierischen Begegnungen oder erfrischenden Badepausen. Ein Highlight sicher in Sachen Action und Adrenalin: das Abseilen von einer 40 Meter hohen Brücke. Nur wer es selbst ausprobiert hat, weiß, wieviel Mut es braucht, sich an einem Seil in die Tiefe herab zu lassen. Im Rückreisegepäck hatten deshalb alle ZfsA-Urlauber neben gut eingelaufenen Wanderschuhen eine Menge Stolz und unvergessliche Eindrücke.

I’m singing in the rain … and I’m happy again!

Dieser Songtext passte bestens zum diesjährigen Sommerfest des Zentrums für soziale Arbeit. Denn trotz anhaltend grauem Himmel fanden jede Menge gut gelaunte Menschen den Weg zu uns. Sie trotzen Wind und Regen und amüsierten sich bestens. Für jede Altersgruppe gab es kreative, spielerische und sportliche Mitmach-Aktionen sowie nicht zuletzt ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot. Auch die Lostrommel unserer Großen Tombola füllte sich zusehends. Bis zur Ziehung der glücklichen Gewinner blieb genügend Zeit, um sich in das eine oder andere Gespräch zu vertiefen. Spürbar war bei vielen Gästen, dass das Zentrum für Soziale Arbeit Burtscheid ein fester Bestandteil des Stadtviertels ist. Sichtbar machte diese nachbarschaftliche Verbundenheit auch wieder die St. Hubertus Schützenbruderschaft, die unser Sommerfest ein weiteres Mal unterstützte. Mit dem Konzert der Lehrerband „old school“ der GHS Burtscheid endete das Fest, bei dem sich nur der Wettergott keine Bestnote verdiente.

« Seite 1 »

>> Alle News

  • bildungsspender-logo

    Für unser Projekt „Zirkus für super Artisten“ benötigen wir Ihre Hilfe. Mit Ihrer Spende tragen Sie maßgeblich dazu bei, ein qualitativ hochwertiges Programm für unsere Kinder zu erstellen, oder auch die notwendige Ausrüstung für unsere Abenteuer zu finanzieren.

    Mehr zum Projekt erfahren

    Jetzt spenden

    Wir suchen Sie – Unsere Flüchtlinge brauchen Sie!

    mitarbeiter_gesucht

    Für die Arbeit mit jungen Flüchtlingen benötigen wir dringend weitere qualifizierte Mitarbeit. Alle Informationen finden Sie unter der Rubrik Mitarbeit/Berufliche Stellenausschreibungen.

    Zu den Stellenausschreibungen

    Aus guter Tradition

    Das Zentrum für soziale Arbeit wird getragen vom Evangelischen Frauenverein Aachen. Die karitative Trägerschaft erfüllt uns in Zeiten der zunehmenden Ökonomisierung von sozialen Diensten mit besonderem Stolz. Zumal diese Trägerschaft mehr ist als nur eine formale Struktur.

    Weiterlesen

    Verbunden bleiben

    Das Zentrum für soziale Arbeit auf Facebook.

     

     

     

Mit uns auf dem Weg:

Wir danken unseren Sponsoren ganz herzlich!

Webdesign: XIQIT GmbH, Aachen
© Zentrum für soziale Arbeit, Aachen-Burtscheid